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Freitag, 28. Dezember 2012

Fisch am Freitag: Aufgerüschte Fische



Die Fredissimas unter euch kennen meine Postproblemchen bereits. Päckchen kommen nicht an, Päckchen werden beim Nachbar abgegeben, obwohl ich zu Hause bin und dazu noch bei der Sendungs-verfolgung als persönlich zugestellt vermerkt, andere Päckchen, die ich in Empfang nehme, sind gar nicht an mich adressiert etc. Ich will hier keinen seitenlangen Blogbeitrag über das unergründliche Fehlverhalten der großen gelben Sau schreiben, aber meine Zeitung wurde auch schon wieder etliche Tage nicht zugestellt... Gut, daran ist nicht die Post schuld. Das macht ein Zeitungsträger, aber alles, was in den Briefkasten landet (oder landen SOLLTE), fällt für mich unter dem Oberbegriff "Post". Und in den letzten Tagen kam wieder keine Zeitung. Mist.

Daher musste ich auf meinem Stapel der ungelesenen Zeitungen zurückgreifen. Ich kann einfach keine Zeitung ungelesen in den Altpapierkontainer werfen. Ich muss mindestens einmal durchgeblättert haben, um sicher zu stellen, dass ich kein interessanter Artikel übersehe, der mein Leben verändern könnte. Naja, das ist bisher noch nie passiert, aber ab und an finde ich doch einen Artikel, der so super spannend ist, dass ich froh bin, die Zeitung nicht achtlos weggeworfen zu haben und der kreative Geist wird wieder angestupst. 

So fand ich dann am zweiten Weihnachtstag mangels Weihnachtsausgabe der tageszeitung in der Ausgabe vom 12. Dezember (ich las auch schon aus Verzweiflung in den letzten Tagen ältere Zeitungen...) eine interessante Meldung, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Angeblich finden Fischweibchen der Gattung Atlantikkärpflinge männliche homosexuelle Fische attraktiver als männliche abstinente Exemplare! Wissenschaftler der Universität Frankfurt veröffentlichten diese Meldung in einem britischen Fachblatt.

Wow!

Schwule Fische!

Da hatte ich auch gleich DIE Idee...

Mein neues Projekt mit Ana von fresh_fish erforderte die Aufpeppung eines Magnetboards, das uns beide ziemliche Sorgen machte. Wir hatten bereits einiges an Altkarton recycelt und in einer neuen bahnbrechenden Kooperation zu ToDo Listen Halterungen umgestaltet, aber ein kleines Board mit einem Walfisch (OK, rein biologisch gesehen ist das kein Fisch... Ich weiß...) schien nicht shopfähig gemacht werden zu können. Es fehlte das gewisse "Etwas"...

Bis die schwulen Fische kamen...

Man muss das Board einfach nur verkitschen!!!! 

Und hier sehen Sie das Endprodukt... Bisschen kitschiges Masking Tape drauf, bisschen Schnörkelborte dran genäht und fertig ist das Fischboard!

Mehr Freitagsfische gibt es hier bei Andiva.

Es winkt,
Eure Cherry von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami

P.S. Mir ist auch klar, dass nicht jeder homosexuelle Mensch eine kitschige Umgebung bevorzugt, genauso wie nicht jede Frau mit High Heels, langer blonder Mähne und Minikleid durch die Gegend stolziert. Machen Sie mal eine Umfrage und lassen Sie 10 beliebige Personen die Silhouette einer Frau aufmalen. Ich wette, dass die Mehrzahl auf Stereotypen zurückgreift, auch völlig politisch korrekt denkende emanzipierte Frauen und Männer... Es geht hier nur um einen Fisch... oder besser gesagt: einen Wal...




Kommentare:

  1. voll verrüscht....
    liebe grüße und einen guten start ins neue jahr
    mickey

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  2. Kitsch sells...
    das hab ich auch bereits der Frau Frischfisch wissen lassen
    und dann doch so praktisch umgesetzt ;-)))
    Wal hin, Fisch her oder auch als Bär...hehe ;-D *♥begeistertbin*

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  3. Machense sich mal keine Sorgen mon Piermont- bei dieser völlig durchgeknallten Welt ist es fast unmöglich ständig politisch korrekt zu bleiben und zur Außenwelt Kontakt zu haben, ohne dass sich nicht gleich wieder jemand auf den Schlips getreten fühlt.
    Wer Sie kennt, weiß wie es gemeint ist und Ihr schwuler Fisch wird die Massen begeistern- getreu nach meinem Lieblings- Motto- Kitsch as Kitsch can. ☺

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  4. Also, ich persönlich finde den berüschten Schwal ja sehr attraktiv ;o)) *eifrig mit ihrer weißblonden Farrah Fawcett-Mähne nickt und hüftschwingend in den Dawanda-Shop stöckelt*

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Wer schreibt, bleibt!