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Donnerstag, 22. Dezember 2011

Dirty Donnerstag - Heute: Freds Thierleben - Die Ferkelette

Sehr verehrte Leserinnen- und Leserschaft,

heute bin ich im Zeichen der Bildung unterwegs.
Unser jüngstes Fred-Mitglied, illumi_nathi hat darum gebeten, etwas über Ferkeletten zu schreiben. Da ich immer darum bemüht und darauf bedacht bin, die Bildungslücken der Jugend von heute zu füllen, komme ich diesem Wunsch selbstverständlich gerne nach.

Nun, wo beginnen wir am besten?
Vielleicht, wie wir im Biologiebuch beginnen würden.

Die gemeine Ferkelette (sus scrofa fredanica) ist eine domestizierte Form des Wildschweins (sus scrofa).

Interessant ist an dieser Spezies, dass sowohl männliche, als auch weibliche Exemplare durchgängig als "Ferkelette" bezeichnet werden, auch wenn Alice Schwarzer als geschlechtsneutrale Form "das Ferkelet" vorschlägt1.

Die Ferkelette findet sich hauptsächlich im mitteleuropäischen Raum, mit einer starken Konzentration in Deutschland. Einzelne Exemplare der Gattung konnten jedoch auch in Österreich und Portugal nachgewiesen werden. Über Ferkeletten auf anderen Kontinenten gibt es derzeit noch keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Die Ferkelette in der heute bekannten Form wurde erst im ausgehenden letzten Jahrtausend domestiziert2. Es handelt sich in dieser Form also um eine noch relativ junge Spezies.

Schwquiek-Orden
Die Ferkelette tritt zunächst gerne allein auf. Durch bestimmte Lautäußerungen macht die erwachsene Ferkelette auf sich aufmerksam. Der wissenschaftliche Begriff lautet "schwquieken" (zusammengesetzt aus "schweinern" und "quieken") man spricht also von einem "Schwquiek".

Unserer geneigten Leserschaft sei gesagt, dass es sich hierbei keinesfalls um Paarungs- oder Balzrituale handelt. Über das tatsächliche Geschlechtsleben dieser Tiere gibt es leider nur wenige und sehr vage Anhaltspunkte. Man spekuliert, dass sie sich durch Tröpfcheninfektion beim Schwquieken vermehren.

Die Ferkelette ist ein geselliges Tier und fühlt sich am wohlsten unter anderen Ferkeletten.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Ferkeletten über ein im Tierreich einmalig großes Repertoire an Lautäußerungen verfügen. Jedoch nutzt ein erwachsenes Ferkelettenweibchen in der Regel nur bestimmte Schwquieke, um andere Ferkeletten auf sich aufmerksam zu machen. Bevorzugt werden alle Äußerungen , die im entferntesten mit Körperflüssigkeiten oder Geschlechtsteilen zu tun haben.

Das Ferkelettenmännchen ist in der Regel weniger kreativ, kann unter Umständen aber in eine Art Rauschzustand geraten, wenn es sich unter vielen Weibchen befindet, welche schwquieken -  man spricht hier von der sogenannten "transzendentalen Schwquiekation".

Das Bewusstsein des Männchens wird hierbei in einen Zustand überführt, der dem nach einem (bei dieser  Spezies noch nachzuweisenden) aktiven Geschlechtsverkehr nicht unähnlich ist: Euphorie gepaart mit Erschlaffungszuständen.

Ferkeletten verfügen über ein fledermausartiges "Radar", welches es ihnen ermöglicht, Schwquieke bereits auf große Distanz sicher erkennen zu können. Vernimmt eine Ferkelette einen solchen Schwquiek, oder etwas, das sich auch nur im entferntesten danach anhört, wird sie sich sofort zum Ort des Schwquieks begeben. Diese rudelartigen Zusammenrottungen können von Minuten über Stunden bis hin zu mehreren Tagen andauern.

Sehr bekannt ist der derzeit 2 x jährlich stattfindende "Globiger Schwquiek". Eine deratig hohe Konzentration der Spezies sucht in Mitteleuropa ihresgleichen.

Die Ferkelette eignet sich nur bedingt als Haustier, kann bei artgerechter Haltung (internetfähiger Rechner und Sofa) sowohl eine beachtliche Schwquiek-Zunahme, als auch ein beachtliches Alter erreichen.

Schwquiek-Tasse
Im Hinblick auf die nahendende Festtage möchte ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, eindringlich bitten, keine Ferkeletten zu verschenken! Verschenken Sie lieber niedliche Stofftiere oder einen Vibrator oder diese hübsche Tasse.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen eine frohe Schweinacht!

Ihre Doro von my-meerkat und klamottenlabel


Fußnoten:
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1) Schwarzer, Alice: Der schweine Unterschied und seine großen Folgen. Ferkeletten über sich, der Beginn einer Befreiung. Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 2., Aufl. (September 1968)

2) Grzimek, Bernhard: Die Domestizierung von sus scrofa fredanica. Frankh'sche Verlangshandlung, 1951

Kommentare:

  1. pssssssssssssst heute großes schwquieke am Wintersonnenwendfeuer!!!! Applaus für Frau Oberferkelette, Sie schwquieken besonders laut und schön! Aber ich vermute da eher ein Naturtalent, denn etwas angelerntes! Sie sind grandios!Über den Geschlechtsakt könnte ich noch allerhand hinzufügen, aber vielleicht später mal---hehe

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  2. *gröhhhl*

    sich gerade nass gemacht hat ;-))

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  3. ♥RESchPEKT♥ ...ohne Wörters ;-))) *schwquiek*

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  4. Ich schqwieke, also bin ich eine Ferkelette oder wie war das??? *grübelt*

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  5. ich nehme dann mal lieber die Stofftiere, vielleicht *gibbel* ;-)))

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  6. wahhhhhh sher schön geschrieben und sogar fast ohne schqwieck.
    apel-laus für die kante *wuuuhhuuuuujjjuuhuuu*

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  7. So, Nathi, jetzt weisse Bescheid, Schätzeken.

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  8. jawollja *sich die Fingers vor die Augen hält*

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Wer schreibt, bleibt!