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Montag, 13. Februar 2012

Winter ade, scheiden tut weh.....

Wirklich? Das gilt es herauszufinden.

Bei mir wurde es Ende Januar erst Winter. Da lag so etwas in der Luft, was mich dann doch veranlasste die Außenwasserleitung abzustellen und Decken vor die Türen zu hängen. Und richtig der Wind drehte auf Ost, da wusste ich schon, jetzt wird es wochenlang bitterbitterkalt. So ein großes freistehendes Haus, welches ja nicht als Wohnhaus gebaut wurde und auf welchem auch der Denkmalschutz seine pflegenden Hände liegen hat, ist eine Winterherausforderung.
Und trotz unserer Erfahrung und der daraus resultierenden Vorsichtsmaßnahmen, sind die Wasserleitungen zweimal eingefroren, ist der Ausguss in der Küche zugefroren, sind uns Tiere gestorben....
Das ist bei all der vielen Arbeit auf dem Hof, dann doppelt soviel zu tun. Die Havarien zu beseitigen, Wasser für die Tiere in Eimern über den Hof zu tragen, Nachts dreimal aufstehen, um das Feuer im Ofen zu unterhalten....all das war schon schwer.



Richtig schwer finde ich das anziehen. Zwei Hosen übereinander, zwei Paar Socken, Oberbekleidung ohne Ende---das ist mühsam, und bei einer recht starken Frau mit Hang zu Übergewicht, auch nicht unbedingt vorteilhaft----

Aber es gibt Dinge, die kann man nur im Winter tun.

Ich liebe diese unglaubliche Stille, wenn nur das knistern der Schneeflocken, die vom Himmel rieseln, zu hören ist.

Ich liebe das Lachen der Prinzessin Sauerkrauthaar,als der Hoferbe sie im Schlitten zieht.
Oder als sie beide eine Schlitterbahn bauen--- wobei der Hoferbe das kleine Mädchen auf dem Po über die Bahn zog---

Ich liebe es, den Sonnenaufgang zu sehen, wie dann der reif in den Bäumen anfängt zu blinken, als ob Diamanten in den Bäumen hängen.

Ich liebe es, wenn ich den Stall betrete und die Tiere friedlich und warm murmeln.

Ich liebe die Hauchwolken vor den Pferdenüstern.

Und dann, dann hat uns Andiva eine Kindheitserinnerung zurückgebracht--Eislaternen!

Nun haben die Fredissimas die schönsten Eislaternen gezaubert, die irgendwo in Deutschland gestanden haben. Welch ein Spaß, welche Überaschung am Morgen, ob die Laterne etwas geworden ist und dann erst, wenn in der Dunkelheit die Kerzen drin stehn und das Funkeln und Strahlen----
Hier sind sie nun:

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von Kante













von Frau Filzgarten





















unsere Bunti























von mir




















und unsere Diva

























...und weil nur bei strengem Frost diese schönen Laternen funktionieren und weil es so traurig ist sie heute schmelzen zu sehen---- doch ein bischen Wehmut ist schon dabei, wenn der Winter sich nun verabschiedet....

eure Kalle von www.verfilzt-zugewebt.de

Kommentare:

  1. WOW, sind die alle toll geworden!

    Seit meinem Langlaufkurs am Wochenende habe ich auch wieder ein anderes Verhältnis zum Winter. Hier unten in der Stadt hasse ich ihn. Aber da oben... da scheint die Sonne, der Schnee glitzert und wenn der Wind weht, ist die ganze Luft voller Glitzer... das war herrlich! Und danach heimkommen, eine heiße Schokolade und ein heißes Bad, das ist nur wunderbar.

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  2. Wunderschöne Winterimpressionen und wunderschöne Bilder!!!! *seufz*

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  3. Wunderschöne Eislaternen und Impressionen ...

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  4. Wundervoll geschrieben und dann die Fotos erst...ich bin beeindruckt!! Tolle Idee mit den Eislaternen...sowas kannte ich gar nicht..♥ ;)))

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  5. Ich kannte das auch nicht, und hab mich sehr gefreut über die Idee! Die Fotos zeigen auch, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es gibt. Aber dass die Frau Meerkatze von allen möglichen Formen ein Herz genommen hat, wundert mich schon ein bisschen ;-)!

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    1. Frau Gärtnerin, es ist ein *gefrorenes Herz*! Erstarrt! Zu Eis geworden! Muss ich noch deutlicher werden???

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  6. Uiii sind die Schööön! Und der Süden hat die gleiche Idee gehabt und umgesetzt.. und doch sehen die Laternen ganz unterschiedlich aus... Grüße an die Gärtnerin:)

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  7. Wie hätte es auch anders sein können - kreative Fredissimas eben!
    Wunderschöne Impressionen!

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  8. ... WOW, wie schööön ;-)))

    Jede Seele hat ihre Eisregionen
    und Wüstenlandschaften,
    und nur wo Tauwasser
    die verdorrte Erde tränkt,
    gedeihen die Gärten des Lebens.
    Andreas Tenzer *♥seufz*

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  9. Ganz, ganz großes Kino, ich bin das nächste Jahr dabei!

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Wer schreibt, bleibt!