Dienstag, 19. Februar 2019

Blogbanner Frühling: Möwe auf einem Bett von Kroküsschen



17. Februar, Sonntag in Travemünde. Auf der Suche nach einem Kaffee in einer der vielen Grünanlagen entdeckt.
Normalerweise wäre das ein Motiv für eine Osterkarte, bloß gehört dann ja eigentlich ein Huhn, Küken oder Häschen drauf.....
aber vielleicht eine maritime Osterkarte?

(von: Schnurpel)

Montag, 18. Februar 2019

Herz am Montag #199: Herzblatt

Es ist mal wieder an der Zeit, euch ein Montagsherz zu präsentieren... aber dringendst... Das letzte Herz (Kalles Islandherz) stammt aus Juni!!!! Und davor habe ich in April noch eins eingestellt, ein Pilzherz... ohoh...

Dafür habe ich im frühlingshaften Winter (manche sagen auch "Frinter" dazu, habe ich heute von Frau Lahja erfahren...) eine lange Radtour gemacht... - naja lang... aber wenn der Winter lang ist, ist jede Fahrradtour, die länger als die üblichen Finger-zu-Frost-10-Minuten dauert schon als lang einzustufen - und beim Rasten ein Herzblatt entdeckt.




Mehr Herzfotos zum heutigen Montag gibt's auf meinem eigenen Blog Kirschenzeit.

Donnerstag, 31. Januar 2019

Monatsimpressionen #52: Januar 2019

Hier zeigen wir euch immer am letzten Tag des Monats unsere Monatsimpressionen.

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Kallejasper


Der Januar war für mich persönlich hart.

Traurig.

Einsam.

Verlassen.

Unglücklich.

Ganz unten.

Ausgeträumt.

Vorbei.

Hilflos.

Allein.

Und dann ...

gab ich mir eine Chance.
Erst einmal nur atmen.
Immer wenn die Trauer kommt und mich unter Wasser ziehen will, atmen.

Einfach ein und aus.
Nun habe ich manchmal den Kopf oben.
Ich mache jeden Tag einen kleinen Schritt in das Morgen.
Auch das war Januar.
Eure Kalle


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Cherry Bomb / Kirschblüten-Tsunami 



Hamburg, 8 Grad, Regen. Da gibt's ein Lied, das so heißt und an das ich beim Hamburgbesuch im Januar denken musste, denn genauso war's.

Vor über 20 Jahren war ich das erste Mal in Hamburg. Auch da hat's geregnet. Seitdem hat sich viel geändert. Die neu gebaute Philharmonie (Elphi) ist tatsächlich einen Besuch wert. Man kann den Hafen von den Aussichtsplattformen aus sehr schön von oben sehen! Leider war meine Kamera durch den Dauerregen und die Kälte etwas angeschlagen, so dass ich keine guten Fotos gemacht habe. Hier aber ein Eindruck:

Philharmonie Hamburg und Aussicht
Mehr Januarimpressionen sind auf meinem Blog Kirschenzeit zu sehen.


Es winkt Eure Cherry
von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami

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Frau Zuse

Der Januar war irgendwie leise. Leise wie die Schneeflocken die jetzt am Ende des Monats noch einmal daran erinnern: es ist Winter.
Und das war mein Januar: 
Sonnenspaziergänge, Karten basteln, Brot backen, Arbeit, nachhaltig Leben



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Montag, 31. Dezember 2018

Monatsimpressionen #51 / Dezember 2018

Hier zeigen wir euch immer am letzten Tag des Monats unsere Monatsimpressionen.

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Kallejasper




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Cherry Bomb / Kirschblüten-Tsunami 


Alexanderplatz

Der Dezember endet für mich mit einer großen Veränderung: Ich habe beschlossen, mich in meinem Brötchenjob nicht länger ausbeuten zu lassen und habe keinen neuen Arbeitsvertrag für 2019 unterschrieben: Ein befreiendes Gefühl ist das, aber auch ein Schritt ins kalte Wasser, denn es bedeutet Unsicherheit. Aber wenn ich eins im Leben gelernt habe, dann ist es, dass man sich selbst im Spiegel angucken können muss ohne sich für seinen Handlungen zu schämen und dazu gehören manchmal auch Entscheidungen, die kurzfristig Schmerz bedeuten, aber langfristig Gutes tun... So ganz konsequent bin ich darin noch nicht, denn die eine oder andere Baustelle habe ich im Privaten noch, aber ich begebe mich auf dem guten Weg dahin. Und das reicht mir erstmal. Ein paar Lernschritte sollen ja auch noch für die kommenden Jahre übrig bleiben.

Also, in diesem Sinne, bleibt euch und eure Vorhaben treu und wenn es nur in kleinen Schritten voran geht, dann geht es immerhin vorwärts und nicht rückwärts!

Mehr Dezemberimpressionen sind auf meinem Blog Kirschenzeit zu sehen.

Es winkt Eure Cherry
von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami

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FrolleinNINI

Zum Jahresende Familienurlaub im Schnee - weiße Weihnachten und Skifahren - wie wunderbar
ABER...
Man kann das menschliche Miteinander auch auf ein kleines Skigebiet reduzieren und kommt auf das gleiche Ergebnis - es wird immer verrückter...
So wie sich Leute mit ihren Autos (und im ganzen Alltag) verhalten, so tun sie es auch beim Skifahren.
Gefühlt gibt es jährlich immer mehr von Schwachmaten, die ohne Rücksicht auf Verluste die Pisten runterrasen - manchmal knapp vorbei, manchmal landen sie leider auch Volltreffer - Hauptsache Gas geben, schnell runter, schnell wieder rauf.
Abends wird dann per App wahrscheinlich verglichen wer der schnellste war, die meisten Pistenkilometer geschafft hat und was weiß ich
Die Ski werden wahllos geparkt, Hauptsache ICH hab einen Platz....

(das ist eigentlich alles Piste..)
Auch die Gelassenheit und das Zusammenrücken und miteinander Reden auf den Hütten gibt es nicht mehr außer in dem eigenen kleinen Dunstkreis
Das ist schade -
Dennoch hatte ich eine feine Zeit mit meinen Männern - schönen Abfahrten, innerhalten und den Ausblick genießen, lustige Momente und feucht-fröhliches AprésSki.



Ich wünsche Euch ein wunderbares neues Jahr mit besonderen Momenten - nur für Euch und‘s Herz


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Schnurpel



--- Zum Dezember gibt es bei mir nicht viel zu berichten.......die erste Hälfte bestand aus Advent und
diversen Weihnachtsmärkten, die zweite aus Arbeit. Die Arbeit habe ich nicht fotografiert, aber den Lübecker Weihnachtsmarkt. :)


Und nun ist das Jahr schon wieder fast vorbei, und wie jedes Mal freue ich mich auf den Frühling.





Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Jahresausklang - nehmt euch nicht zuviel vor fürs Neue Jahr (das macht nur Streß),
es bringt euch bestimmt auch ohne Vorsätze viel Neues und Gutes!

eure Britta Schnurpel -----

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Angelnette



Alleine mit mir ... aber nicht einsam ... so war mein Dezember, voller Sinnlichkeit und Frohlockungen, in der Natur, der Küche und mit meinen beiden Stubentigern,
wie RILKE schon anmerkte:


...sowie lieben FREDissima -Schneegestöberadlers mit allerlei Lieblichkeiten, für´s Engelchen und auch für die Miezekatzen !!!  *FREU*

Wünsche EUCH einen gesunden. fröhlichen Jahres-ausklang/-wechsel
 und ein herzliches ☆ WILLKOMMEN 2019 ☆  mit all dem was es mitbringen wird,

umärmel EUCH ganz dolle, in LIEBE  - An (gel) nette 
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FrauZuse


Der Dezember, das war ein Handlettering-Kurs der sehr viel Spaß gemacht hat.
Dann gab es im Dezember natürlich unsere wunderbare Weihnachtskartenaktionen. So schöne, lustige und kreative Karten – DANKE!

Weihnachten war auch – das war eben wie immer. Silvester wird ignoriert, kommt aber trotzdem.

Und heute kam noch ein schöner Ausflug zum Mundenhof mit meiner Schwester und meinem Schwager dazu.


Und nun geht’s -tripptrapp ins Jahr 2019!





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Freitag, 30. November 2018

Monatsimpressionen #50 / November 2018

Hier zeigen wir euch immer am letzten Tag des Monats unsere Monatsimpressionen.

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Kallejasper


Es war der am schnellsten vergehende November seit Zeitrechnung! Du meine Güte. Und bei mir sah er so aus:




Aber an manch einem Tag nahm ich mir die Zeit für einen neuen Isi.
Isi ist die liebevolle Bezeichnung für einen handgestrickten Islandpullover aus echter Islandwolle. Bei der Prinzessin begann das eher mit Hassliebe. Sie hat ja Recht, er kratzt. Aber auch ich habe Recht, mit jedem Mal tragen wird er weicher. Die abstehenden Kratzehäärchen brechen ab und schmiegen sich ein. Und er fasst sich einfach immer schöner an.
Ich gehe nirgendwo mehr hin, ohne meinen Isi. Schließlich trägt in Island wirklich jeder seinen Isi. Das ist nicht einfach ein Tourischlager, sondern gelebtes Warmhalten.
300000 Isländer und 500000 Schafe auf Island können nicht irren. Dieses Kleidungsstück ist einfach unentbehrlich. Ich liebe meinen und habe ihn nun dauerhaft an.
Selbst das Stricken ist nicht so schwierig. Wer rechte Maschen kann , kann auch Isi.
 Ich gebe zu, beim ersten mal Rundpasse hatte ich noch Bedenken, aber gut erklärt ergibt es sich von selbst. Ich finde das Tragegefühl von einer Rundpasse einfach gut und schön finde ich die Muster so wie so. Nun muss die Familie noch eine Weile warten, dann hat Jeder einen. Sollte der Winter sehr kalt werden hab ich ja noch zwei kleine Hunde die so stylisch bestrickt werden könnten...lach.



Ich wünsche euch Zeit im Dezember für solche verrückten Hobbys, eure Kalle


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Cherry Bomb / Kirschblüten-Tsunami 

Für mich war der Monat November ein Monat mit viel Besuch und daher auch mit vielen Spätabendausflügen, Konzerten, Kneipenabenden, Schlafmangel, sowie lange Freundestreffen, dafür aber leider mit sehr wenigen Fotos.

Aber diesen einen Besucher kann ich euch zeigen:


Mehr Novemberimpressionen sind auf meinem Blog Kirschenzeit zu sehen.

Es winkt Eure Cherry
von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami

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FrolleinNINI



Nun ist der Herbst in diesem Jahr doch noch angekommen - Zack, Blätter von den Bäumen und kühl ist es geworden 
Ein Monat der Betriebsamkeit, Adventsmärkte und erste Weihnachtsvorbereitungen
Die Tage werden merklich kurz - das positive daran: das aktive mitbekommen der Sonnenauf- und untergänge - und die waren oft einfach wunderbar - eine kurze Spanne zum innehalten und genießen 



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Schnurpel





Der November ist leider regelrecht an mir vorbeigerauscht und war viel zu vollgepackt mit Arbeit,
Arbeit und nochmals Arbeit.....deshalb kam ich eigentlich immer nur mal kurz zum knipsen, wenn
ich zum Rauchen auf dem heimischen Balkon war.
Aber da gab es ab und an wenigstens auch was Schönes zu sehen.
Ich wünsch euch allen einen guten Start in den Dezember und eine entspannte Adventszeit!
Britta Schnurpel

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Angelnette

AN(gel)NETTES November Impressionen 

NATUR - Sonne - Herbst - Farben - 
und Halloween bei den Youngsters... unter 60... kicher 
sowie ein Zitat von meinem geliebten Rilke:

YEAH und heute  *** G R A T U L A T I O N zum 50. Fredissima Blogbeitrag *** 
 von tollen e i n z i g a r t i g e n  Hupen/Weiber & bitte weiter SohOoO !!!



Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
(Rainer Maria Rilke)

Habt eine himmlischherrlichbesinnliche ADVENTSzeit,
wünscht EUCH
 - von Herzen -
ღ An(gel)nette*ho ho ho    umärmel*

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Sonntag, 4. November 2018

Meine Islandreise Teil 1 "Aus der Zeit gefallen"

Zum 50. Geburtstag hatte ich entschieden, ich möchte mir diesen Geburtstag unvergesslich machen und mir eine Reise schenken. Es standen drei Reisen zur Auswahl, alle irgendwie mit Einsamkeit und Weite.
Meine Wahl fiel schließlich auf Island.

Und eigentlich wollte ich ja allein fahren. Aber dann dachte ich, ach mit einer Freundin ist auch schön und dann naja, aber wenn es so schön ist und ich aber nicht weiß ob ich noch einmal die Gelegenheit habe, frag ich mal meine Tochter. Und dann aber, ich habe ja zwei Kinder, also muss ich schon auch den Prinzen noch fragen.

Kurzum, wir sind zu viert.

Für mich begann die Zeit intensiver Vorbereitung. Zuerst ging ich still in mich und wollte wissen was ich da will. Mein Herz sagte dann immer, auf einem Felsen am Meer sitzen und über mir die Nordlichter. Ja dachte ich, das ist ein schönes Ziel. So konnte ich die Reisezeit bestimmen. Es sollte im Oktober sein, weil die Prinzessin da Ferien hat, weil die Ziegen dann abgemolken sind und beim Bock stehen und weil es da in Island wenig Niederschlag und ausgewogene Verhältnisse zwischen Tag und Nacht gibt. Also die Aussicht auf Nordlichter recht gut stehen.

Nachdem ich mich durch mehrere Foren gelesen hatte, war vieles schon viel klarer. So zum Beispiel wusste ich, das ich gern nach Westisland möchte und nicht ganz soweit weg von der Hauptstadt und vom Golden Zirkel, der die angeblich wichtigsten touristischen Punkte Islands beherbergt.

Meine Suche nach einer bezahlbaren Ferienwohnung verlief gut. So fand ich in Akranes genau das Richtige und buchte.

Jetzt noch Flug und Mietwagen. Beim Flugbuchen muss man aufpassen, wo man sich einloggt, Je größer die Stadt und je westlicher, umso teurer die Flüge. Interessant was man so über das Internet rausbekommt. Wir haben es probiert und denselben Flug von Bremen zur gleichen Zeit wie von Wittenberg angeschaut und hatten einen Preisunterschied von 100 €.

Ach so, das Budget.

Also ich bin ein so genannter Low Budget Reisender. Deswegen beschreibe ich das hier auch so genau. Es ist nämlich ein Irrtum zu glauben Island ist nur für Menschen mit dem Geldsack. Natürlich kann man Island für 4500 € pro Person bereisen...wir haben für eine Woche mit Allem (Flug, Unterkunft, Essen, Eintritt, Geschenke, Sprit, Mietwagen) 600€ pro Person bezahlt.

Meine Sommeraufgabe bestand nun darin uns ein paar schöne dicke Islandpullover zu stricken,




nach dem Grundsatz, die Schafe in Island werden schon wissen, warum sie diese Wolle haben. Dazu habe ich noch ein paar gute Wanderstiefel gekauft, welche die Wasser aushalten und auch bei minus 10 Grad einen warmen Fuss machen. Außerdem brauchte die Prinzessin einen Reisepass, wir Erwachsenen kommen auch mit dem Personalausweis nach Island. Geld sollte man vorher nicht umtauschen, da in Island fast ausschließlich mit der Karte bezahlt wird. Ganz ok ist es herauszufinden, ob die jeweilige Bankkarte für Island funktioniert und wie hoch die Gebühren sein werden.

Jetzt ging es für mich nur noch darum, die Zeit bis zur Abreise zu überstehen und mich mental auf das Fliegen vorzubereiten. Da ich vor 25 Jahren das letzte mal geflogen bin, kann ich nicht behaupten, das ich große Lust aufs Fliegen hatte.

Ich hatte Angst. Große Angst.

Je näher der Abreisetag kam, umso weniger wusste ich, warum ich mir das alles antue.
Ok ich dachte dann immer, komm probiere es. wenn Du dass jetzt schaffst, dann steht Dir die Welt offen. Dann suchst Du Dir Ziele irgendwo und fliegst hin und erlebst noch einmal was.

Am Tag der Abreise habe ich also früh die Koffer gepackt, Thrombosespritze gesetzt, und eine Reisetablette geschluckt, für alle Fälle. Wir wurden ganz großzügig zum Flughafen gefahren. Jetzt begann das Abenteuer.


Und gleich die erste positive Überraschung. Ich war auf so Massenschubsen wie auf dem Berliner Hauptbahnhof gefasst, aber es war ganz anders. Es war gut organisiert, ohne Stress und Hektik. Das tat mir gut. So konnte ich den Stresspegel gleich ein wenig runterfahren. Die Zeit mit einchecken und so weiter verging ganz gut.

Beim Einsteigen ins Flugzeug stand ein so netter Mann an der Gangway und ich bildete mir ein, das muss der Pilot sein. Mein Stress sank noch weiter nach unten, er vermittelte soviel Ruhe und Freundlichkeit.
Technisch war mir das Fliegen ja auch ganz klar. Aber oh mein Gott solange Luftanhalten schaffe selbst  ich nicht.

Leider hatte ich das Problem, das immer wenn ich mich ein wenig entspannen wollte, kamen wir in Turbulenzen. Ätzend..... Mir hat geholfen ein Auge auf die Stewardessen zu haben. Die blieben extrem gelassen, also konnte ich auch die Angst runterfahren.
Besonders schön war, und das ist erstaunlich, das ich überhaupt den Blick für Schönes hatte, das zeigt das die Angst mich nicht die ganze Zeit im Griff hatte, also besonders schön war, das wir 4 Stunden in den Sonnenuntergang flogen. Das bescherte mir das Gefühl, als sei ich aus der Zeit gefallen. Und dieser Gedanke sollte mich nicht mehr loslassen.


So, ich war trotzdem sehr erfreut als wir in Keflavik gelandet sind. Draußen vorm Flughafen sollte uns ein Fahrer der Autovermietung abholen.

Und als wir mit ihm durch die Nacht fuhren und ich diesen leichten Schwefelgeruch von Island in der Nase hatte, da wusste ich,
so fühlt sich

 DAS GLÜCK

an.
Ab jetzt, für die ganze Zeit des Urlaubs ging dieses Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht und dieses unglaubliche Glücksgefühl nicht mehr aus meinem Herzen.

Wollt ihr mehr?

Eure Kalle








Mittwoch, 31. Oktober 2018

Monatsimpressionen Nr. 49 / Oktober 2018

Hier zeigen wir euch immer am letzten Tag des Monats unsere Monatsimpressionen.

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Kallejasper

Manchmal habe ich ja auch Angst, Angst , wenn ich mir etwas so sehr wünsche und dann kurz vor der Erfüllung stehe, das das dann eigentlich ganz doof wird.
Island war so ein Wunsch. Ich wollte nach Island fliegen und Polarlichter sehen.
Was ich gesehen habe, war aber soviel mehr. Mehr als ich mir je gewünscht hätte. Ich liebe Island. Es vergeht kein Tag ohne Sehnsucht nach diesem friedlichem rauen Land. Ich habe mich nie so sicher gefühlt.



Mein Blick aus dem Fenster am Morgen




endlose Weiten, menschenleere Landschaft, kein Baum....



 winzige Menschen im Angesicht großartiger Natur, der Gulfoss Wasserfall ist 20 m breit




rauchende Berge, Aufbruchstimmung...Erde im Entstehen, Schwefelgeruch in der Luft




der Geysir Strokkur beim Ausbruch, wenn er noch sein tiefes Blau hat, Magie pur

Jetzt weiß ich, es lohnt einmal mehr sich Träume zu erfüllen. 

Träumt Leute und macht was draus, eure Kalle

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Cherry Bomb / Kirschblüten-Tsunami 


Älter und weiser sagt der Volksmund wird man mit den Jahren... Irgendwie auch mutiger. Früher wäre ich nicht so schnell alleine zu Veranstaltungen gegangen, wenn ich niemanden zum Begleiten gefunden hätte. Heutzutage hält mich das nicht mehr von der Teilnahme an Konzerten oder Demos ab. Will ich hin, dann gehe ich hin.

So war ich in diesem Monat auch wieder einmal alleine zum Konzert gegangen, weil meine Konzertverabredung an dem Tag abgesagt hat, habe da dann aber trotzdem alte Freunde getroffen und neue Freunde gemacht. Und auf einer wichtigen Demo ebenso. Ich wusste, es sind einige Leute da, die ich kenne, aber ich wusste auch, wie schwer es sein würde, sich dort zu verabreden und zu finden, also habe ich von vornherein gesagt, ich gehe alleine hin und entweder trifft man sich dort oder eben nicht, dann halt später an einem Ort, wo man sich findet.

So gesagt, so getan und ich bin auch sehr froh, dass ich eine von 242.000 Demonstrant/innen bei der #unteilbar Demo am 13. dieses Monats in Berlin war, denn es ist unbeschreiblich, so ein winziges Teilchen der Masse zu sein und sich wohl dabei zu fühlen, dass man nicht alleine ist, sondern umgeben von so vielen Leuten, die das Herz am rechten Fleck haben... für Toleranz und gegen Fremdenhass. Die Stimmung dort war unglaublich entspannt und harmonisch trotz der Menschenmenge. Mir wurde richtig warm ums Herz...

Einige Demoteilnehmer/innen auf dem Wasser.

Mehr Oktoberimpressionen sind auf meinem Blog Kirschenzeit zu sehen.

Es winkt Eure Cherry
von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami



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FrolleinNINI

HUCH...
...schon um der Oktober 
3 Wochen Ferien - eine Auszeit in Bayern/Franken mit dem Mann ohne Kinder - wunderbar: Burgen, Brauereien und Bier, schöne Altstädte - und immer noch irgendwie Sommer - und dann zack- huch die Weihnachtsmärkte stehen vor der Tür....

Bamberg 

Zeit für Radfahrten bis zum Sonnenuntergang im goldenen Oktober blieb noch übrig 





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Zuse 

Mit dem Oktober verbinde ich eine Art Hass-Liebe. Auf der einen Seite wird es immer mal wieder warm, der Wald ist bunt und man kann so wunderbar durch Laubberge schlurfen. Und dann ist es aber auch immer der Beginn von Winter, Dunkelheit und Kälte.

Also irgendwie weiß ich nicht ob ich den Oktober mag.

Engelweg im Glottertal




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Frau Zuckerrübchen

Diesen Monat hatte ich wegen Renovierungsarbeiten nicht so wahnsinnig viel Zeit für kreatives Werkeln, aber ich habe es doch geschafft auf Instagram bei einer Collagenchallenge mitzumachen. Jeden Tag eine Collage, manchmal musste ich nachholen aber ich habe es doch geschafft. Hier sind meine 30 bis zum erstellen dieses Posts fertigen Arbeiten. Auf meinem Blog folgt noch ein Post auf dem alle 31 Collagen als Büchlein zu sehen sind.




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Frau Lahja

Jedes Jahr suchen wir uns für die Herbstferien einen Ort in Deutschland aus, den wir noch nicht kennen und machen dort einige Tage Urlaub. Einzige Bedingung: er muss mit dem Zug erreichbar sein. Dieses Jahr fiel die Wahl auf Marburg an der Lahn - ein hübsches Städtchen mit malerischen Fachwerkhäusern und Dank der vielen Studenten sehr lebendig. Die wunderbare Herbstsonne bescherte uns farbenfrohe Oktoberimpressionen.
 
Oktoberlied

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!



 
Und geht es draußen noch so toll,
Unchristlich oder christlich,
Ist doch die Welt, die schöne Welt,
So gänzlich unverwüstlich!

Und wimmert auch einmal das Herz -
Stoß an und lass es klingen!
Wir wissen's doch, ein rechtes Herz
Ist gar nicht umzubringen.



Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
Doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
Es steht die Welt in Veilchen.

Die blauen Tage brechen an,
Und ehe sie verfließen,
Wir wollen sie, mein wackrer Freund,
Genießen, ja genießen!

Theodor Storm (1817 - 1888)


 Ich wünsche Euch allen einen genussvollen Herbst!

Die Frau Lahja



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