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Donnerstag, 13. Februar 2014

Angelnettes Blogverlosung


WIR FEIERN
 o °
.... o ° °o
....~~~~/.
.....~~~/
......~~/
.......~/
…....║
.. -=≡±≡=-...eine GEBURT + einen GEBURTSTAG 

mit fetter Hauptgewinn-VERLOSUNG !!!

Alpenveilchen mit Glücksschweinchen-Karte
von Hasenfratze
♥HURRA und JUBEL...
WIR feiern mit einer BLOG - VERLOSUNG x 2 ...mit ausschließlich Hauptgewinnen !!!
*kicher*
+ begleitet von meinem geliebten RILKE♥ *YEAH*


G E B U R T


♥ EK-Töchterchen hat am 25.01.2014 das Licht dieser Welt erblickt,

gesund und munter! *freu...jubel...hüpf...strahl*

Augenstern Anaïs gut behütet unter Kalles Decke

Du musst das Leben nicht verstehen

Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.

Rainer Maria Rilke, 8.1.1898, Berlin-Wilmersdorf


G E B U R T S T A G

 ♥ICH runde meinen Geburtstag - heute - und einmalig...*hüstel*
 => zum 60. x
...und fühle mit JUNG + FRISCH + hübsch BEKLÖPPELT...wie immer 
+ meistens ;-) 
...doah ;-))) *örks...freu...JUBELNDseufz*
Ich mit ca. fünf Jahren von meinem Papa,
in Öl auf Leinwand gemalt ;-D
Hinter den Dingen
Gedicht Rainer Maria Rilke

Gott spricht zu jedem nur, eh er ihn macht,
dann geht er schweigend mit ihm aus der Nacht.
Aber die Worte, eh jeder beginnt,
diese wolkigen Wort sind:
Von deinen Sinnen hinausgesandt,
geh bis an deiner Sehnsucht Rand;
gib mir Gewand.
Hinter den Dingen wachse als Brand,
dass ihre Schatten, ausgespannt,
immer mich ganz bedecken.
Lass dir alles geschehn: Schönheit und Schrecken.
Man muss nur gehn: Kein Gefühl ist das fernste.
Lass dich von mir nicht trennen.
Nah ist das Land,
das sie das Leben nennen.
Du wirst es erkennen
an seinem Ernste.
Gib mir die Hand. 

So lasst UNS gemeinsam feiern !!!
*YEAH...SchampusundSchnittchenverteilundhierabstell*

...mit dieser - meiner BLOGverlosung mit 6 x 2 (sex...*kicher*) Haupt-Preisen und nochmals 1 x Trost-Preis ( = 13 meiner Geburts- und GLÜCKSzahl ) aus meinem himmlischen Schatzkästchen - aus Produkten von DaWanda-, FREDISSIMAS und anderen Künstlerinnen:


Stoffherz mit Brieftascherl für Botschaften
von Amarillis mia bella
Herzkette mit Zirkonia
von Dunkelrot


Taschenbuch v. Carlos Castaneda
"Die Lehren des Don Juan"
Taschenbuch v. Prentice Mulford
"Unfug des Lebens und des Sterbens"
von Copperhead vier Coppinskis vom Feinsten
auf Leinwand -> je zwei zum Aussuchen
Sandrose mit Aromaöl "Gute Laune"




Leinwandbild "Der kleine Prinz"
von Marrybess
Pizzamagnet von Stricktdagegen +
zwei Brotmagnete von Kirschblüten-Tsunami  














Perlenohrhänger mit Muranoglastropfen re. oben
+ Tropfenohrringe li. unten von Kunstpause

Blütenbrosche von Meta Murphy
Tüte mit bunten Klammern von Art of Lahja
+ Memoboard der Kooperation
Kirschblüten-Tsunami / fresh-fish




Stoffnackedei mit Spruch von GlückstagByHeide
+ Perlen-Jade-Peridot-Armband rechts

aufklappbares Fabergé-Ei aus Porzellan mit innenliegender Uhr
+ ein echtes Coppinski-HERZ von Copperhead
Kette mit Feuerachatscheibe
an Lederband von Kunstpause












indische, reichbestickte Schnabelschuhe,
Gr. 39 (fallen klein aus)



BEDINGUNG zum Mitmachen:

Schreibt einen lustigfröhlichen BLOGbeitrag zu diesen EVENTS
...hier undoder in mein Gästebuch und wandert damit

- am 15. Feb. 24:00 Uhr - ins Lostöpfchen ;-)))
+ am Sonntag werden dann schon die Gewinne ausgeschüttet...JEPP !!!

Es gibt immer + für die ersten SEX = 6 gezogenen Namen => je 2 HAUPTGEWINNE und dann nochmals 1 fetten TROSTPREIS + zwar wild gequirlt - aus all dem Schönen - ausgesucht => lasst EUCH überraschen !!! YEAH *und sich kindlich mitfreut* ;-)

Also viel Spaß an der Freude, aber zackiiisch,
*GLÜCKtütchen abstell und Däumchen für Euch alle drück*

Eure ♥An(gel)nette
*hibbelgibbel...freu...hüpf...fettgespanntbin...Gläschenschwenk...cheers...klonk...hicks*


P.S.:
Wir sehen UNS...am Sonntag zur Gewinnausschüttung !!! *doah*

Und => "Essen ist die Erotik des Alters, nicht der Sex."
Alfred Biolek
...und das - mit diesem Zitat - noch gesagt haben möchte! *wissterbescheid...zwinker*




Sonntag, 1. Dezember 2013

Angelnettes FREDISSIMASCHÄTZE von

Hand - Werks - Art

Seit 2001 ist FREDISSIMA – GRIT – auch Goldmarie – genannt, gelernte Goldschmiedin und liebt diesen Beruf. Ab 2010  hat sie den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und eine kleine Ateliergemeinschaft eröffnet. 
Große Freude macht Ihr das Entwerfen von Schmuckstücken, wenn der Kunde nicht so recht weiß, was er möchte, und sie mit dem Ergebnis Begeisterung auslöst. 


So auch bei mir....jubel: Hatte einen einzelnen Labradoritstein und verschiedenste Gold-Restteilchen


+ Frau Handwerk zauberte mir einen unikaten und bezaubernden Blütenring :



In Ihrem Blog:

könnt Ihr begeistert lesen und staunen und in die Goldschmiede... Hand –Werks - Art Einblick gewinnen! „zwinker“

Zudem fasste sie mir einen Matrixopalstein in Silber,
und diesen energiegeladenen, kraftspendenden Ring trage ich OFT + mit solch einer Freude:


Dazu nahm sie allerlei beschädigten Silberschmuck von mir in Augenschein und hämmerte, schleifte und vergrößerte mir einiges an Ringen, die ich sonst hätte nicht mehr tragen können !!! „YEAH...freu“

Auch erstand ich ein Lederwickelarmband mit Herzverschluss, seht und staunt...


Besucht ihr reizendes SCHMUCKlädchen, da bleibt – fast – kein Wunsch unerfüllt...bitteschööön:


Zur Geburt meines ersten EK, werde ich mir, entweder ein Arm- oderund Halskettchen mit graviertem Fußabdruck aussuchen und mich darauf  + dem herzlichen Kontakt mit GRIT  sehr freuen ;-) „gibbel“

Wie von Frau Goldmarie mal angedacht, warte ich auch noch - sehnsuchtsvoll - auf einen Workshop in ihrer Goldschmiede, denn damit erfüllen sich mir => 3 Wünsche:

1)  Bin eine SCHMUCKelster....dasabernienimmernichtzugebenwerd ;-)
2)  Schliebe Goldschmiedearbeiten + möchte da mal a bissl reinschnuppern ...hehe!
3)  Schseh meine alte Heimat wieder => die wunderschöne Pfalz, habe 22 Jahre meiner Jugend dort verbracht – Schule und Studium ;-))) „Yeah“

In Frau Handwerks 2tem Shöppken, der „schulzeschmiede“  findet ihr herrliche Schmiedearbeiten, 
und ich liebäugle schon lange auf eine hübsche Gürtelschnalle und auf den 5er Set Bronzewürfel ....hibbel...gibbbel...schmacht,
seht hier:


So, das war nun mein letzter Beitrag zum Thema „Meine FREDISSIMA-SCHÄTZE“

T´schuldigung an diejenigen, die IHRE SCHÄTZE bei mir noch suchen,
und die in meiner Rubrik - Vorstellung fehlten !!
Da habe ich – ausnahmslos -  schon ALLES verschonken ;-)
GULP...ohnevorherFOTOSgemachtzuhaben...soSCHADEPUPADE... ;-(

Das sind :

http://de.dawanda.com/user/TuttiJule  „hatIhrLädchengeschlossen*

...und hier werde ich zukünftig einkaufen, wenn´s EK da sein wird!!! „freu...hibbel...gibbel“


Fühlt ♥EUCH alle fett geschätzt und geknuddelt  ;-x
Eure Schätzken machen andere MENSCHEN sehr glücklich!!! “YEAH..ichmirdaganzsicherbin“

DANKEschööön...für Eure Aufmerksamkeit
und bis auf demnächst...vielleicht,
dann zu anderen Themen ;-D

Besinnlischen 1. ADVENT wünsch,
und vorab...schon eine frohe Weihnachtszeit,

Eure Angelnette "♥fettesUmärmelundleckerPlätzchentütchenabstell"





Donnerstag, 29. März 2012

Fisch am Freitach

Fische leben in unendlich weiten Gewässer, können sich frei bewegen und schwimmen, wohin immer sie wollen. In meiner Fantasie ist es so!

Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich sie immer wieder male. Gerne wäre ich so frei wie ein Fisch im Wasser, wäre heute hier und morgen da. Es gäbe keine Termine, keine Hektik und keine Parkplatzsuche. Ich müßte mich nicht in vollgestopften S-Bahnen schupsen und schieben lassen, nicht in der Schlange an der Supermarktkasse anstellen und keine Steuererklärung machen. .... hach wäre das schön!

Ich bin kein Fisch und doch träum ich von Freiheit und Schwimmen, wohin immer ich möchte, träume von Liebe ohne Sorgen, Freundschaft ohne Mißverständnisse und kreative Arbeit mit anderen Menschen ohne Neid ...

Einige Geschichten dazu habe ich mit dem Pinsel festgehalten:

"MontagMorgen in der S-Bahn"

"an der Angel"

"FischKarussell"

"die Angler und ihr Latein"


"der Fischer un sin Fru"

"der Mann und das Meer"


"das wäre sein bester Fang gewesen"


Malen ist ein bißchen wie schwimmen in unendliche weiten Meeren ... abtauchen, träumen, schweben, frei oder befreit sein ... Mehr Fisch am Freitag gipps bei Andiva

Eure Bess von marrybess und klaraP

Mittwoch, 14. März 2012

Projekt: KRISTALLKUGEL

Die Frau Bäss und ich (Andiva) haben sich erst vor ein paar Wochen über die erfolgreichste Weißwurstkooperation der Welt gefreut. In unserem Freudentaumel kamen wir dann irgendwie auf die Kristallkugel. Jetzt fragt mich nicht wie, aber auf einen Schlag macht es PLING in meinem Kopp und ich dachte noch: Kristallkugel, des is a Herausforderung. Und weil die Frau Bäss Herausforderungen genau so wenig scheut wie ich haben wir uns drangewagt. Bei mir ist eine Kristallkugel ToGo entstanden. Wer weiß schon so genau was die Zukunft bringt. Also schau einfach mal rein...































... und so gehts:





töppern, Upcyclen, Glasscherben aus diversen Abspülunglücken sammeln ... brennen und einschmelzen ... Spannungen erzeugen


FERTISCH ist die Kristallkugel oder besser ein Kettenanhänger, ein Ring und Ohrstecker:)





Die Sache mit der Kristallkugel ist eine uralte. Man soll sich mit ihr in Trance versetzen und in die Zukunft blicken können ... ? Wahrsagen/Zukunftschau, Rückführung in ein vergangenes Leben, Meditation ...
ein wenig Zauber oder Magie ...
naja ... Die Bess macht lieber Kunst, aber auch Kunst kann etwas Magisches haben.







... und so gehts: suchen, finden, Upcyclen
... denken und kleben ... Spannung erzeugen



FERTISCH ist der Blick in die Kristallkugel
oder besser das Kunstobjekt




































Dienstag, 21. Februar 2012

WeißwurschtProjekt

Weißwurst ist eine Brühwurst aus feingemahlenem Kalbsfleisch, Schweinerückenspeck und Gewürzen. Weil das Fleisch nicht gepökelt wird, hat sie eine helle grau-weiße Farbe. Sie wird traditionell frühmorgens hergestellt und vormittags als Imbiss auf Märkten und in Wirtshäusern mit süßem Senf, Brezn und Weißbier verzehrt.

Bei Weißwürsten wird der Darm üblicherweise nicht mit gegessen. Sie wird entweder „gezuzelt“ („gesaugt“), d. h. man fasst die Weißwurst mit der Hand und zieht den Inhalt mit den Zähnen aus dem Darm, oder man isst sie, indem man sie mit Messer und Gabel zuerst auf dem Teller längs halbiert, so dass der Darm auf der Unterseite intakt bleibt und der Inhalt mit dem Besteck quer heruntergewälzt werden kann. Es besteht auch die Möglichkeit, die Wurst seitlich ein wenig einzuschneiden oder mit der Gabel aufzuschlitzen und die Haut daraufhin in einem Stück von der Wurst zu lösen.
*gulp*

Nein die Frau Bess ist jetzt nicht zum FleischerHandwerk übergewechselt!

Sie saß eines Tages an einem großen Lagerfeuer in G. bei Himbeer- und Waldmeisterbrause neben der Andiva .... angesäuselt von Unmengen an Brause wurden viele Ideen gesponnen ... geboren war das WeißwurstProjekt: völlig unblutig und rein vegetarisch! ... aber, die richtig großen Sachen brauchen ihre Zeit ...

von der Idee bis zur Umsetzung dauerte es viele Monate ... die Mühe hat sich gelohnt ...

hier hätt´n wir den Waschtl:


... ökologisch korrekt aus einer alten Hozkiste gezimmert von der Diva







































... und da wär noch der Zusel:

... kommt gerade vom BreznStechen und ist auf Flucht vor gierigen Mündern ...



Mahlzeit?

Nein! Heute ist Aschermittwoch und fasten ist angesagt! Keine Schokolade, keine Bonbons, fette Torten oder Schlagsahne und ... keine Weißwurscht!!!
... für zum Schmücken Eurer Bude aber absolut kalorienfrei )


Eure marrybess oder auch manuK nebst Andiva

Samstag, 21. Januar 2012

Cherry Bomb und Marrybess proudly present: Siebdruck hinter den Kulissen. - Teil 4 der Siebvorbereitung: Das Drucken

Mein kreativer Erklärungsrausch wurde etwas durch die jahreszeitlich bedingten Verkaufsorgien und die damit einhergehende Zeitknappheit ausgebremst, aber nun ist es endlich soweit: der letzte Teil der Siebdruck-geschichte ist an der Reihe: DAS DRUCKEN!!!!!!!!! Yeah… *Schweiß von der Stirn wischt*.

Ihr wisst ja hoffentlich immer noch Bescheid, welche Schritte erforderlich waren, um ein Sieb für das Drucken vorzubereiten (Stichworte: Sieb entschichten, entgeistern, beschichten, belichten) und dass ich folgendes Motiv zum Zeigen des Druckvorgangs verwenden wollte: ein Schachbrett. Für Demenzerkrankte hier und hier und hier und hier nochmal das Ganze zum Auffrischen der bemitleidenswürdigen grauen Zellen.





Aaaaaaaaaaaalso… Wir haben nun folgendes Sieb vor uns zu liegen und wir wollen nun endlich mal diese verdammte Schachbrett drucken, also: ran an die Buletten!

Wir brauchen:

- Mit Motiv belichtetes Sieb *check*

- Paketband *check*

- Siebdruckgrundpaste *check*

- Schwarzes Pigment *check*

- Fixierer *check*

- Waage *check*

- Anmischbehälter *check*

- Mixer *check*

- Taschenrechner *check*

- Probedruckstoff(e) *check*

- Zu bedrucktender Stoff *check*

- Rakel *check* (häh? Rakel? Wassndas???? Geduuuuuuld… wird alles erklärt…)

- Starke Nerven *check*

- Glücksengel (weil’s nicht immer klappt…) *check*

- Ggf. Sündenbock, wenn’s tatsächlich nicht klappt *ähm… wo isser*



Es gilt nun dafür zu sorgen, dass auf dem Sieb nur an DIE Stellen Farbe durchgeht, wo sie durchzugehen hat und nirgendwo sonst. In diesem Fall ist das einfach, da wir nur ein Motiv belichtet haben. Man versucht ja in der Regel effektiv und platzsparend zu arbeiten, also wenn ein kleines Motiv auf ein großes Sieb belichtet wird, nutzt man gerne den „freien“ Platz für weitere Motive. Damit spart man teure Siebbeschichtungsflüssigkeit, Zeit, aber auch Nerven. Letzteres ist bekanntlich am teuersten!!! Gut, hier müssen wir also eigentlich nur die Ränder abkleben, weil zwischen Siebrand und Siebschicht sich oft noch kleine Lücken befinden, sprich: Stellen, an denen das Sieb farbdurchlässig ist und wir sonst die vielleicht zwar schönen, aber im Prinzip ungewünschten Rändern mit auf die Textilien drucken würden. Ich verwende immer dunkles Paketband zum Abkleben. Erstens geht da keine Farbe durch und zweitens sieht man, wo „offene Stellen“ sind, im Gegensatz zum durchsichtigen Paketband (nennen Sie es von mir aus „Stellenanzeige“ anstatt Paketband, Haupsache, das Zeugs klebt richtig). Von welcher Seite aus man abklebt, wird ganz der eigenen Vorliebe überlassen. Es gibt beim Siebdrucken „Unten-Abkleber“ und es gibt „Oben-Abkleber“. Ich gehöre zur ersten Fraktion, weil’s einfacher ist. Die „Oben-Abkleber“ vertreten hingegen die Ansicht, dass keine Farbreste in dem offenen Siebgewebe eintrocknen können: durchaus ein gutes Argument, aber nur notwendig, wenn man mehr als drölfmillionen Teilchen hintereinander druckt.

Sieb abgeklebt *check*


Nun kann man sich entscheiden, ob man lieber auf einem Stofftisch druckt oder gleich das Siebdruck-Karussel verwendet. Wenn man mehrfarbig druckt und es hierbei auf Genauigkeit ankommt, bietet das Karussel große Vorteile. Man kann mehrere Siebe auf das Spielgefährt einspannen (es gilt: pro Farbe braucht man jeweils 1 Sieb mit dem Motivteil, das man in der jeweiligen Farbe druckt), den ersten Teil des mehrfarbigen Motivs drucken, kurz zwischenföhnen und dann das zweite Sieb rüberschwenken und den zweiten Teil des mehrfarbigen Motivs drucken. Unseres Karussel bietet die Möglichkeit, 4 Farben in dieser Form hintereinander zu drucken. Es gibt aber in Profi-Werkstätten auch Karusselle mit mehr als 4 Siebeinhängungen und Druckplatten.

Natürlich steht es einem auch frei, an dem Karussel zu stehen, wenn man nur einfarbig drucken will… Da das Leben schon kein Ponyhof ist, muss man alle Möglichkeiten ausschöpfen, wenigstens das Arbeiten zum Rummelvergnügen zu machen. Ihr ahnt es schon: Ich drucke (fast) immer am Karussel… LOL



Nun geht es ans Farben zusammen-mischen. Klar, kann man auch fertige Siebdruckfarben in der Wunschfarbe kaufen, aber oft enthalten diese Lösungsmittel oder sonstige unleckere Inhaltsstoffe. Ich verwende Siebdruckfarben auf Wasserbasis, die man selbst zusammenmischt aus einer Grundpaste, Pigmente und Fixierer. Die kann man sogar zu Hause verwenden, da man sie ganz normal über die Kanalisation entsorgen kann, ohne mit dem Umweltamt in Streit zu geraten. Zudem kann man hierdurch eigene neue Farbmischungen kreieren, die man nur einmal hinbekommt… Ähm… Ist das jetzt ein Vorteil???? *grübelt*. Egal!

Mathegenies und Menschen, die so eine interessante Gehirnstruktur haben, dass sie in 2 Sekunden sagen können, wieviele Erbsen in einer ihnen hingehaltenen vorher unbekannten Schale liegen, können den Taschenrechner und die Waage jetzt getrost in die Tonne hauen oder gleich mir geben, denn ich brauche da immer meine kleinen Rechenhilfen. 5-10% Pigment (je nach Tiefenfärbung) brauchen wir auf die Grundmenge der Siebdruckpaste gerechnet. Hinzu kommt noch 3-4% Fixierer auf die Gesamtmenge von Paste und Pigment. Das mixen wir alles schön mit dem hierfür vorgesehenen Handmixer zusammen (es empfiehlt sich TROTZ der als umweltfreundlich eingestuften Farben KEINE multiple Verwendung des Mixers. Pfannkuchenmischung also lieber mit einem Zweitmixer anrühren! Der Trend geht sowieso zum Zweitmixer… Hehe… und ja, lieber blaue Lebensmittelfarbe statt Siebdruckfarbe nehmen, wenn die Pfannkuchen unbedingt türkis werden sollen…)

Schön mixen, mixen, mixen, ggf. das ganze Zeugs nochmal durch ein für die Werkstatt vorgesehenes Zweitküchensieb pressen (der Trend geht übrigens auch zum Zweitküchensieb!!!!), damit keine Klümpchen in der Farbe enthalten sind. Ist ja auch nicht anders als beim Pfannkuchenteig… Wenn der Teig klumpig ist, kommen keine leckeren Pfannkuchen dabei raus! Die Siebdruckfarbe(n) ggf. noch mit ein wenig Wasser verdünnen (schwarze Farbe dickt schnell nach) und dann aber ran an die Pfannkuchen… Äh… ans Drucken…

Farbe angerührt *check*

Nun legen wir unsere Probedruckstoffe und unsere zu bedruckende Stoffe in Reichweite und fangen ZUERST mit dem Drucken der Probestoffe an. Wir fertigen im Prinzip erst eine Probe an, damit wir sehen können, ob die Farbmischung die richtige Konsistenz hat, ob das Motiv gut auf das Sieb belichtet wurde und ob wir WIRKLICH alle offene Stellen, die nicht mitgedruckt werden sollen, richtig abgeklebt haben. Außerdem ist es auch hier wie beim Pfannkuchenbacken: der erste schmeckt meist nicht, sieht scheiße aus und ist reif für den Komposthaufen… Das kommt, weil die Pfanne meist noch nicht heiß genug ist. Beim Siebdrucken ist es so, dass das Sieb erstmal „eingedruckt“ werden muss. Meist reicht ein Probedruck, aber manchmal braucht man fünf Anläufe, um den Schritt auf den richtigen Stoff zu wagen.

(Probe)stoffe dabei *check*



Ratsam ist es, die Vorlage, die man verwendet hat, um das Motiv auf das Sieb zu belichten, dabei zu haben. Diese braucht man oft, um die genaue Position des Motivs auf den Stoff zu bestimmen. Dazu legt man die Vorlage an die Stelle, wo das Motiv hingedruckt werden soll und anhand der Vorlage kann man dann das Sieb so positionieren, dass das Motiv auf genau dorthin gedruckt wird. Das erfordert bei mehrfarbigen Motiven oft ein ganz schönes Gefummel, weil man dann millimetergenau arbeiten muss. Bei einfarbigen Motiven reicht oft die grobe Positionierung, um zentimetergenau drucken zu können. Ob das einfarbige Motiv nun 1 Zentimeter weiter nach links oder rechts gedruckt wird, ist für Nichtperfektionisten kein Grund, schlaflose Nächte zu erdulden.

Sieb ausgerichtet *check*

Nun suchen wir uns ein schönes Rakel aus, das wir zum Drucken brauchen. Ich habe nie versucht, ob man auch mit so einer Gummilippe zum Fensterreinigen auch drucken könnte, aber rein theoretisch ist es so ein Teil, das wir zum „Rakeln“ brauchen: ein Teil mit einem Griff (aus Metall oder aus Holz) und einem Gummirand vorne, mit dem man Wasser Schrägstrich Farbe wegschiebt. In unserem Falle schieben wir die Farbe durch das Sieb. Idealerweise sollte das Rakel ein wenig breiter sein als das Motiv, das es zu bedrucken gilt, damit wir mit einem Wisch und ohne Unterbrechung mit einem Mal über das Motiv rakeln können.



Zuerst verteilt man gleichmäßig und üppig Farbe neben, über oder unter dem Motiv (je nachdem, wie es sich für einem am besten anfühlt… Ich rakel immer von oben nach unten, also mache ich eine „Farbwurst“ ÜBER dem Motiv). Dann „flutet“ man einmal das Sieb, d.h. man nimmt ganz leicht (ohne Druck auszuüben, denn die Farbe DARF NOCH NICHT durch das Sieb gehen) die Farbe mit dem Rakel und verteilt sie gleichmäßig über das Motiv, um das Sieb einmal zu benetzen.

Je nach Farbkonsistenz und zu bedruckendes Material rakelt man danach 1-3mal fest über das Motiv ohne das Sieb zwischendrin hochzuheben.

Probegedruckt *check*




Probedruck zufriedenstellend? OK, dann kann man den richtigen Stoff nehmen.

Bei dünnen Stoffen reicht übrigens einmaliges Rakeln. Mehrfaches Rakeln würde hier eine zu dicke Farbschicht auftragen, die unschön aussieht. Dickere Stoffe „schlucken“ wiederum viel Farbe und um die Gleichmäßigkeit des Drucks zu gewährleisten, sollte man somit mehrfach rakeln. Entscheidend ist auch der Winkel, in dem man das Rakel hält, damit mal mehr oder mal weniger Farbe durch das Sieb gerakelt wird. Und einen Unterschied macht es auch, ob man leicht über das Sieb rakelt oder ganz fest. Es gibt eben sehr viele Variablen und das macht das Siebdrucken spannend, aber auch manchmal unvorhersagbar. Man muss sich oft auf Erfahrungswerte verlassen und man lernt auch nie aus ;-))





Erfolgreich gedruckt *check*

Bedruckter Stoff trocken föhnen *check*

Sich freuen, dass man den nicht auffindbaren Sündenbock heute nicht gebraucht hat *check*

Fertig.

Eure Cherry von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami

Fotos und Mitarbeit: Frau Bäss (Marrybess), Dankeschöööööön!!!!