Ich glaube ich war ein spinnertes Kind. Ich träumte so gern. Alle Bücher die ich las wurden lebendig. MMit Jules Verne war ich ganz schnell um die Welt und Mark Twain war erst einmal mein absoluter Lieblingsschriftsteller. Mit dem Abenteuer erleben...ahhhhhhhhh was für ein Sommer mit Huck und Finn---- und dann war da noch Charles Dickens und England und Balzac in Frankreich--immer wieder träumte ich mich weg.
Selten habe ich als junge Erwachsene noch auf der Wiese gelegen und mir die Wolken geträumt.
Ich hatte zuviel zu tun, fremd bestimmt zu funktionieren.
Dann machte ich mich frei, von allem. Und fing an meine Träume zu verwirklichen. Und jetzt habe ich auch wieder diese Muße zu träumen, in den Tag hinein.
Leider selten in der Nacht. Durch die Hofarbeit falle ich Abends einfach ins Bett und schlafe noch beim umfallen ein.
Aber am Tag, wenn ich an meinem Ziehbrunnen stehe, dann schau ich diesen Baum an und da wohnen Träume auf jedem der ausladenden Äste.
Dort unten, da leben die kleinen Wesen und dort auf Diesem da schaut
eine kleine Elfe durch das Blättergewirr. Pssst leise nicht so laut, damit sich die Träume nicht erschrecken...sieh dort wohnt eine weise Frau.....
Einen traumhaften Tag wünscht euch Kalle