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Freitag, 1. August 2014

Fisch am Freitag / Hasenfisch

Hasenfisch

Obwohl Ostern längst vorbei ist und das nächste, erst im Jahre 2015,
wollte dieses Fischlein - heute - in den FREDISSIMAS -BLOG !!!

Warum, WIR müssten es fragen, aber schon ist es ...aus der Tiefsee,
durch die Westsee zur Ostsee und jetzt zu EUCH hierher geschwommen...hehe ;-D *freu*

Ich wüsste - vielleicht - warum:
Denn hier sind Menschen, die ihre Buntstifte immer gezückt haben, um es in FARBE zu tauchen:

Also Kopierer anschmeißen *check*
Ausdrucken *check*
Ausmalen *check*
Ergebnis zeigen *check*

....ich freue mich drauf ;-D
und wünsche EUCH einen himmlischen Freitag

und ein angenehmes WE,
im Schatten und mitohne Unwetterchen...vielleicht,

seid umärmelt 
von An(gel)nette *♥knuddel...diejetztamHasenFischpackt...hoppelhoppel...blubblubb*

Mehr Freitagsfische hoppeln auch diesen Freitag wieder bei Andiva herum!!!

PS 
Karte stammt von => Atelier-Zebrafisch 

Freitag, 18. Oktober 2013

Fisch am Freitag - Kastanienfische

Kastanienmännchen kennen wir alle... Kastanien sammeln, Streichhölzer reinpieksen, ggf. noch Gesicht aufmalen, Kastanienstachelhütchen aufsetzen und fertig ist das Kastanienmännchen... Aber man kann mit Kastanien noch ganz andere Sachen machen... zum Beispiel... Fische...


Als mein Freund diese Woche fragte, ob wir mit den am Wochenende eingesammelten Kastanien was basteln wollen, war mir gleich klar, dass es Fische werden würden ...

Kurz die Angel in das Bastelaquarium gehängt und Wackelaugen, Dekomuscheln, Strassklebesteinchen und Satinpapier rausgefischt... und los...

Ich habe nur Kastanien genommen, die unten abgeflacht sind und oben gewölbt, so dass sie gut liegen bleiben und trotzdem fischig aussehen. Das Satinpapier wird in kleine Quadrate von ca. 10x10cm geschnitten und um eine Kastanie gewickelt, so dass die Enden zweigeteilt wie Flossen aussehen. Große Wackelaugen werden aufgeklebt und Schuppen mit einem Fineliner aufgemalt... Das sind die blauen Fische.

Der Kugelfisch erklärt sich von selbst... Kastanie mit stacheliger Hülle, links und recht mit einem Cuttermesser aufgeschlitzt, Dekomuscheln reingepresst und Wackelaugen aufgeklebt.

Und für die dritte Fischschule sind es die "nackten" Kastanien, mit Strassklebesteinchen (silber, türkis und rot) beklebt, Mund mit Fineliner aufgemalt und Dekomuschel in den mit Cuttermesser geschnittenen Schlitz gesteckt.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt... mit bunten Reißzwecken, Pailetten, Perlen, in Feenstaub gewälzte Nelken etc. lassen sich sicherlich auch prima Fische basteln...

Es winkt eure Cherry
von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami

P.S. Mehr Freitagsfische gibt es heute bei Andiva:

http://andivaswelt.wordpress.com/2013/10/18/fisch-am-freitag-94/


Freitag, 27. September 2013

Fisch am Freitag- Street Art Fish

Grimmig gucken sie... Böse gar manche... aber trotzdem mag man nicht weggucken... Diese Prachtstücke habe ich in Wohnungsnähe und zwar am Maybachufer in Berlin-Neukölln. Ich wollte sie schon länger fotografieren. Als dann in der Ankerklause an einem Freitag ein Arbeits-Schrägstrich-Plaudertreffen mit Barbara (gbLook) und Ana (fresh_fish) anstand, war die Kamera auch mit dabei... Ich hoffe, sie bleiben noch lange... Geklebte Street Art Werke leben hier meist nicht lange...

Ich hoffe, ihr habt jetzt auch eure Freude daran!

Es winkt,
Eure Cherry von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami

P.S. Mehr Fisch am Freitag gibt es wie jeden Freitag bei Andiva.

Freitag, 14. September 2012

Märchenhafter Fisch am Freitag


Erinnert ihr Euch an Eure Kindheit, als Euch unsere Märchen noch in ihren Bann gezogen haben und ihr fest davon überzeugt ward, dass Alles möglich ist, wenn man nur intensiv genug daran glaubt?
Mit dem Erwachsenwerden verliert man leider viel zu leicht den kindlichen Glauben, zu sehr sind wir in unserem Alltag verstrickt und klagen viel zu schnell über die kleinen und großen Sorgen, die uns nun in ihren Bann geschlagen haben.
Doch das Leben wird wieder viel leichter, wenn wir Tage erleben, an denen wir einfach nur sind, an denen wir innehalten können und uns Zeit für uns und die schönen Dinge nehmen können, uns unserer Freundschaften bewusst werden, in den Tag hinein leben und ihn so verbringen, wie es uns gerade passt.
Ich persönlich liebe Märchen und Geschichten, dabei finde ich Zeit für mich und kann Kraft zum Weitermachen sammeln.



Deswegen erzähle ich Euch heute auch einmal eine Geschichte, die sich vor langer Zeit zugetragen haben soll:
Es war einmal ein junges Mädchen, das keine Eltern mehr hatte. Sie waren Beide nacheinander an harter Arbeit und Hunger gestorben. 
Seit dem lebte das Mädchen ganz alleine tief im Wald, in einem sehr kleinen, ärmlichen Häuslein.
Das war zu einer Zeit, in der Wunder und Märchen noch wahr wurden und die Menschen noch sehr mit Sagen, Mythen und Fabelwesen verbunden waren.
Von Anbeginn der Zeit erzählten sich die Alten im Dorf, dass im großen See in besagtem Wald Nixen, Wassermänner und andere Fabelwesen leben. Diese Wesen seien erlöste Menschenkinder, die nach langem Elend mit einem schöneren Leben beschenkt worden seien. Sie lebten angeblich am Seegrund in kleinen Schlössern und Palästen und hätten keinerlei Sorgen und würden angeblich über große Zauberkräfte verfügen. 



Man erzählte sich weiter, dass man einen Wunsch erfüllt bekommt, wenn man solch ein Wesen einmal zu Gesicht bekäme. 
Da zu dieser Zeit viele  Dorfbewohner sehr ärmlich und entbehrungsreich lebten, war es nicht weiter verwunderlich, dass sich die Menschen von Zeit zu Zeit auf den Weg machten, um diesen See zu suchen.
Doch nur ein wahrhaft liebend Herz war in der Lage, tatsächlich dort einmal zu landen. Und niemand im Dorf kannte einen Anderen, dem es schon einmal geglückt war, diesen zauberhaften Ort zu finden.
Das Mädchen wusste um diese Geschichten, doch war sie trotz ihres Kummers um die verstorbenen Eltern glücklich und zufrieden mit der Welt.
Sie kümmerte sich um die verletzten Tiere des Waldes, baute hinter dem Haus ein kleines Gärtchen an, in dem sie Salat, Kartoffeln und ein paar Obstbäume pflanzte, damit sie niemals Hunger leiden musste und ihre Ernte auch gegen Dinge wie Mehl oder Werkzeug eintauschen konnte.
Sie war so unglaublich schön, wie keine Andere im ganzen Land.



Doch wusste sie nichts davon, sie war weder eitel noch hochmütig. 
Wanderer bekamen bei ihr immer ein aufmunterndes Wort, einen Schluck kühlen Brunnenwassers oder ein Stückchen Brot. Den alten Mütterchen half sie immer das Feuerholz nach Hause zu tragen, und die Kinder mochten sie besonders gerne, weil sie schöne Geschichten erzählen und ganz wunderbar singen konnte.
Unter den jungen Männern im Dorf, brach irgendwann ein heftiges Werben um sie aus, jeder wollte sie zur Frau haben. Doch den Einen ging es nur darum sich mit ihr zu schmücken, und die Anderen wollten einfach nur versorgt werden und endlich eine Frau haben.
Da sie alle Männer zurückwies, machte sich langsam aber sicher ein Unmut über sie breit. Man fing zu tuscheln an. Es sei doch merkwürdig, dass sich ein einsames Mädchen nicht vermählen wolle, da stimme doch was nicht. Die jungen Frauen im Dorf waren dabei besonders eifrig, zu groß war der Neid auf die Schöne. Das Ganze ging so weit, dass man munkelte, dass sie eine Hexe sei und vielleicht sogar die eigenen Eltern auf dem Gewissen habe.
Die Kinder kamen nur noch um sie zu beschimpfen oder um ihr böse Streiche zu spielen. Wanderer mieden ihr Haus, aus Angst verhext zu werden und niemand hatte mehr ein freundliches Wort für sie übrig.
Das Mädchen wurde tief betrübt, sie konnte einfach nicht verstehen, wie sie in diese Lage geraten war. Nie hatte sie jemandem etwas Böses getan oder gewünscht und ihre Ablehnung der Brautwerber gegenüber kam nur daher, dass sie sich nur noch nicht verliebt hatte.
Eines Nachts tobte ein heftiges Gewitter über dem Ort, es stürmte und regnete als sei der Weltuntergang gekommen. Der Donner war so laut, dass sich die Menschen unter ihren Betten und in ihren Schränken versteckten- stundenlang wüteten wilde Blitze über dem Himmel.
Am nächsten Morgen versammelten sich die Leute auf dem Marktplatz und waren sich alle einig, dass das Mädchen Schuld an dem Unwetter sei.
Sie rannten mit Fackeln, Mistgabeln und sonstigem Werkzeug bewaffnet in den Wald und wollten „die Hexe“ erschlagen.
Zum Glück war das Mädchen gerade unterwegs um Beeren zu sammeln. Auf dem Heimweg hörte sie die tobende Meute und sah versteckt durch die Büsche hindurch mit Entsetzen zu, wie die Dorfbewohner ihr Häuslein niederbrannten und ihren Garten und ihr gesamtes Hab und Gut dem Erdboden gleich machten.
In ihrer Angst und Not rannte sie davon, immer tiefer in den Wald hinein. 



Sie besaß nichts mehr, außer den Kleidern am Leib und ihr Leben, aber das wollte sie nicht auch noch verlieren. Sie fürchtete sich ganz schrecklich. Bei jedem unbekannten Geräusch zuckte sie zusammen, immer in der Furcht, dass sie verfolgt und gefunden werden würde. Als es schon tiefe Nacht war, brach sie zusammen und schlief auf der Stelle ein.
Als der Morgen kam, fand sie sich am Ufer eines großen Wassers wieder. Es war so weit, dass sie das andere Ufer nicht erkennen konnte. 
Keine zwei Meter von ihr entfernt, befand sich ein Wassermann auf einem kleinen Baumstamm und beobachtete sie neugierig. Er war in der Nacht ans Ufer gekommen, um mit seinem Freund- dem Salamander- den Mond zu beobachten. 



Dabei hatte er das Mädchen gefunden und sich auf Anhieb in sie verliebt.
Er blickte ihr tief in die Augen und fragte sie, wie sie an seinen See gekommen sei.
Das Mädchen erzählte ihm ihre Geschichte und mit jedem Wort fühlte sie sich leichter. Ihr Kummer schmolz dahin und als sie fertig war, war sie einfach nur glücklich darüber noch am Leben zu sein.
Der Wassermann gewährte ihr einen Wunsch, doch anstatt um etwas für sich selbst zu bitten, wünschte sie sich Frieden und Schutz für die Bewohner ihrer Heimat und dass sie glücklich werden würden.
Das beeindruckte ihn so sehr, dass er sie mit sich nahm und sie nach ihrer Verwandlung durch den mächtigen Seezauber zu seiner Frau machte.
In der Nacht ihrer Hochzeit hatten alle Dorfbewohner den selben Traum. Sie träumten von dem Mädchen, wie es ihnen in einem hellen Lichterkranz zuwinkte und ihr dabei viele wunderschöne Blumen aus den Ärmel fielen. Dort, wo die Blumen auf den Boden trafen, wuchsen augenblicklich weitere Blumen.
Das Traumbild brachte Allen die Einsicht über ihr Handeln und sie wachten weinend, gerührt und voller Reue auf. Sie schworen sich, dass sie nie wieder jemanden aus ihrer Mitte jemals  so ungerecht behandeln würden und lebten viele Generationen lang in Eintracht, großem Mitgefühl und in Frieden miteinander.
Somit erfüllte sich der Wunsch des Mädchen, welches mit ihrem Wassermann glücklich bis an ihr Lebensende tief im See ein wunderbares Leben verbrachte.



Mehr Fisch am Freitag gibt es meist bei der Diva und der Kunstpause, habt ein schönes Wochenende,
Eure Elfe

Freitag, 28. Oktober 2011

Fisch am Freitag - heute frisch aus Gengenbach

Heute bringe ich Euch den Fisch am Freitag mit. Er ist nicht selbstgemacht, zumindest nicht von mir... aber lest selbst.

Heute habe ich zwei meiner Hobbies miteinander verbunden, nämlich Motorrad fahren und fotografieren. Da sich die Saison nun unweigerlich dem Ende nähert, nutze ich jede freie Minute (und jede, die ich mir frei nehme...) aus, um noch die eine oder andere Runde zu drehen.

Ich habe das große Glück, am Fuß des Schwarzwalds zu wohnen. Bevor ich nach Freiburg zog, muss ich zu meiner Schande gestehen, hatte ich keine Ahnung, WO der Schwarzwald genau liegt, Erdkunde war eines meiner verhassten Fächer in der Schule, neben Geschichte und Mathematik. 

Gegenbach ist ein idyllischer Ort im Mittleren Schwarzwald, genau genommen gehört er zum Ortenaukreis. 

Da ich ein großer Fan von Tim Burton bin, dachte ich mir, dass es mal Zeit wäre, sich diese Stadt anzusehen. In seinem Film "Charlie und die Schokoladenfabrik" spielt ein Teil des Films in "Düsseldorf", in Wirklichkeit handelt es sich dabei um Gengenbach. Ich war heute zum ersten Mal dort und muss sagen, dass es wirklich ein sehr hübscher, fast schon kitschiger Ort ist. 


Ich kann Tim Burton verstehen, denn dieser Ort konzentriert eine Menge Eigenschaften, die ein Amerikaner "typisch deutsch" findet: verwinkelte Altstadtgassen, jede Menge Fachwerk, einen mittelalterlichen Stadtring... nur keine jodelnden Menschen in Lederhosen. 

Was mir recht schnell auffiel, waren die Laternen, die an etlichen Hausecken hängen. 
Viele davon sind mit Symbolen verziert, Schere, Axt, Zirkel...und...



... Fisch... und noch mehr Fisch!
















Da die liebe Andiva gerade in London weilt, musste ich bei diesen Motiven gleich an unseren Fisch am Freitag denken. Voilá, lasst ihn Euch schmecken.

Mehr Fisch gibt`s bei Frau Rieger.

Eure Doro von my-meerkat und klamottenlabel