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Montag, 21. März 2016

Herz am Montag Nr.112

Im Februar stapfte ich ohne rechte Begeisterung vom Hauptbahnhof Hannover zu dem Parkhaus in dem ich meinen Mietwagen finden würde. Ich habe ja so ein paar Vorurteile gegenüber Hannover, Capital City of Rain usw., aber Hannover scheint doch eine Stadt mit Herz zu sein. In diesem Fall sind die Herzen zwar schon nicht mehr im besten Zustand (ich habe auch den Verdacht, da hat schon der eine oder andere Hund...), aber immerhin.


Außerdem habe ich noch ein ulkiges Kunstwerk entdeckt. Es heißt Mann mit Hirsch.


Ich finde ja es sieht eher nach Hirsch mit Mann aus. Der Künstler (Stephan Balkenhol) wird sich bei der Benennung schon etwas gedacht haben. Es gibt von ihm noch ein Kunstwerk im Öffentlichen Raum in Hannover. Es heißt Mann mit weißem Hemd und schwarzer Hose. In meiner Vorurteilbeladenheit ist das genau die Kombination aus Kunstwerk und Namen, die ich in Hannover erwarten würde.
Naja, eigentlich ist Hannover gar nicht übel, nur regnet es so oft wenn ich da hin komme und an diesem Tag war ich gestresst und schlecht gelaunt.

Eure Frau Rübe



Montag, 8. Dezember 2014

Herz am Montag Nr. 45 – Läusebänke mit Herz



Einer der schönsten Plätze in Den Haag ist für mich die „Lange Voorhout“, ein von uralten Linden gesäumter L-förmiger Platz, auf dem wechselnde Skulpturenausstellungen stattfinden und im Sommer donnerstags und sonntags der Kunst- und Antiquitätenmarkt. 




Dort findet man nicht nur jede Menge Kunst und Krempel, sondern auch die sogenannten „Läusebänke“: die Bänke haben zwei Sitzflächen, aber nur eine gemeinsame Rückenlehne, man sitzt also Rücken an Rücken bzw. Kopf an Kopf – kein Wunder, dass da die ein oder andere Laus gerne mal fremdgeht. 



Und als wir da so gemütlich saßen und völlig tiefenentspannt vor uns hinstarrten, lachte uns sogar ein Herz entgegen ... ich wünsche euch eine wunderbar entspannte Woche ....



die Frau Lahja von art of lahja

Sonntag, 29. September 2013

Angelnettes FREDISSIMA Schätze von ANDIVA

Lt. Enzyklopädia Fredannica 1.Auflage 2009 von E.Groka ist Andiva:
Codename: Bavaria, Topgeheime Geheimagentin der Fred-Crew mit zweifelhaften Kontakten nach Innsbruck.

Sie ist eine UR-FREDissima, der 1.Stunde und Stempelschnitzen, Filzen, Schmuck, Magnete und FOTOGRAPHIEREN... Karten/Kalender sind u.a. ihre Leidenschaften!!!

Sie taucht auch immer wieder gerne, in voller Profimontur - zu Ihren Fischen (weltweit) - ab, liebt ihre Frau, die Natur, Kräuter in jeglicher Konsistenz, Torten ...himmlischsüsse Kreationen (leider, nur noch für private Zwecke) und auch die Schauspielerei => RESchPEKT !!!

Ihre Boddypaintingsessions, mit zauberhaften Nackedeis auf grandiosen Fotos sind mir immer reinstes AUGENGLÜCK- + Vergnügen... ;-)

Und ich liebe SIE....YEAH !

Hier Ihre beiden bezaubernden Shöppchen:
Andiva und Andiva-Augenglück.


Ich besitze von ALLEM etwas und bin Ihrer bayrischen Art + KUNST total verfallen ;-)


DIVA unterhält auch einen interessanten, so lesenswert- und toll bebildert- und rezept-intensiven BLOG, in dem ich immmmmer viel GLÜCK und WOHLgefühl tanken
kann und mich da voll fett gerne reinsetze.....nur im wörtlichen Sinn...zwinker !


DANKE DIR dafür - DIVA -DU geniale Künstleröse !


Sooo, aber jetzt für ALLE...in den Lädchen x genüsslich bummeln gehn, um sich a bisl Handarbeits- und Augen-GLÜCK abzuholen und Habenwollen, - d.h. kaufen - könnt IHR die Schätze auch....schwör ;-D


Ich seh Euch dann wieder, zu meinen nächsten
Schätzen...gibbel...gibbel...freu, fröhlichfettes Knuddelschmatzgrüßchentüte abstell


Eure Angelnette „zwinker“















Donnerstag, 12. April 2012

Wer oder was ist eigentlich...

...die kunstpause?
Tja, das einzige Problem, das ich mit meinem Päusken- wie ich sie meistens nenne- habe, ist der Name, weil bei ihr für mich die Kunst NIE Pause macht. Warum sie sich dennoch für diesen Namen entschieden hat, und wozu sie alles imstande ist, kann man auf ihrem bemerkenswerten Blog nachlesen.
Von Kirsche wird sie im Übrigen gerne auch Kullerqueen genannt, weil sie in Stresszeiten, anstatt lange Reden zu schwingen, einfach immer wieder durch den Fred kullert.
Das Päusken hat als Avatar eine kleine und nüdeliche Kichererbse.
Mit dieser kurve ich gerne mal im Netz durch die Gegend. Meistens stecke ich sie in das Einkaufskörbchen meines Rollators und brause mit ihr los. Oder ich werfe sie in die Luft und tanze mit ihr durch diverse Shöpken.
Man kann ganz wunderbar mit ihr auf einem Mäuerchen sitzen und über das Leben nachdenken und dabei diversen Naschkram verspeisen, der virtuell zum Glück nur halb so dolle auf die Hüften schlägt.
Päusken ist sehr visuell geprägt, bei ihr gehört Kopfkino zur Standartausrüstung, wie Glitzerstifte und funkelnde Edelsteine. Beim letzten Telefonat gestand sie mir, dass sie, wenn sie meinen Shop besucht, immer nach Rechts abbiegen muss. ☺
Ein Telefonat unter zwei Stunden haben wir noch nie zustande bekommen, da sie mit meinem Redefluss locker mithalten kann- auch gleichzeitig Reden, Denken und gegenseitig Antworten funktioniert einwandfrei und ohne Missverständnisse. Letztere entstehen nur, weil das Päusken eine sehr große Wortintelligenz hat und ich manchmal nicht so weite Bögen spannen kann. Wenn sich dann aufklärt, was sie gerade gemeint hat, bin ich immer wieder verblüfft, wie genial plemplem jemand sein kann.
Ihr Ritter ist tatsächlich einer, der sich geduldig bei unseren Sessions in den Bastelkeller verzieht und bei gelegentlichem Auftauchen die passenden und sehr liebenswerten Sprüche einwirft.
Mit ihm gemeinsam bewohnt sie ein Häuschen, bei dem sich Fuchs und Hase Gute Nacht wünschen und die Eulen in der Nacht ihr Unwesen treiben. Eine Nachteule ist sie auch, von ihr stammt der Spruch "Schlaf wird einfach überbewertet!" Wahrscheinlich malt sie auch deswegen so wunderbare Eulenkarten. Ich glaube, dass bei fünf Stunden Schlaf der ganze Tag von ihr versaut ist, da das Päusken ununterbrochen am Werkeln und Kreativieren ist. Wenn dieser Vorgang durch unliebsame Termine unterbrochen wird, ist das Päusken unleidlich und ist erst wieder zufrieden, wenn sie wieder im Heim ist.
Was aber nicht heißt, dass sie eine Stubenhockerin ist. Im ortsansässigen Naturschutzgebiet besucht sie mit ihrem Ritter Waschbären, Wölfe und noch anderes spannendes Getier und lässt kaum eine neue Flugschau aus, auch wenn der ein oder andere Adler oder Geier schon einmal ihr holdes Haupt gestreift hat.
Hitchcocks Vögel haben ihr jahrelange Alpträume beschert, also zeugen diese Schaubesuche von ihrem unerschütterlichen Mut und ihrem Anspruch an sich selbst, jeden Tag das Beste aus sich rauszuholen.
Das tut sie am liebsten auf ihren heißgeliebten Highheels, die sie im Alltag tatsächlich auch trägt, weil sie einfach so einen bezaubernd schlanken Fuß machen. Nur einmal hat es ihr ordentlich die Füße verknotet, an einem Tag, an dem sie Turnschuhe!!! trug.
Ihre Stöckelschuh- Sternzeichen-Karten sind legendär, auf so eine Idee muss frau erst mal kommen.
Intolerant ist sie bösartigen und dummen Menschen gegenüber und sonst nur noch gegenüber Laktose. Das bedeutet, dass bei ihr Gemüse einen hohen Stellenwert hat. Gerne trägt sie dieses auch mal auf dem Kopf, in Form von z.B. Paprika- oder Chillifarben, da ihr holdes Haar schon leicht ergraut ist.
Sie hat jedoch keine Probleme mit dem Älterwerden, und ist in manchem viel jünger, als das tatsächliche Alter vermuten lässt.
Das bezeugen auch ihre vielen, ehemaligen "Kinder", die noch heute zu ihr kommen, um sich bei ihr für die schönen und lehrreichen Jahre zu bedanken. Sie sprengt also auch die Regel, dass Lehrer und Pädagogen doooooooooof sind!!!
Wenn sie nicht gerade malt oder individuellen Schmuck klöppelt, richtet sie auch gerne mal eben schnell die nächste Modenschau aus, weil sie natürlich selbstredend auch nähen kann.
Nur so manche Werbebotschaft kann sie verwirren, und auch sie konnte mir nicht erklären, wo der Bezug zu einem Auto liegt, wenn man einen Vater sieht, der seinen eigenen Sohn am Baum hochschüttelt.
Die Filme zwischen den Werbungen schauen wir manchmal gemeinsam an- zumindest einige Krimis, und in den Pausen schreiben wir uns dann, wer der Mörder sein könnte oder tauschen noch mehr virtuellen Süßkram aus.
Das Päusken ist Schuld daran, dass ich meine eigene Regel gebrochen habe und mir nun tatsächlich Näwy- CeiS ansehe- die dort vorkommene Laborantin Äbby, könnte das Päusken in jungen Jahren sein.
Sie kennt sich mit dem Internet sehr gut aus, zumindest wenn es um Werbung, Verlinkung und andereVerknüpfungen geht und hat immer gute Tipps für mich parat gehabt und mir schon so manches Mal liebevoll unter die Arme gegriffen, um mich zu motivieren und zu inspirieren.
Ganz wunderbar war unsere gemeinsame Aktion Püppchen zu Karten oder umgekehrt zu gestalten.
Mein Päusken, ich danke Dir dafür und auch für die vielen lustigen und lehrreichen gemeinsamen Musestunden, auf dass wir noch ganz lange ganz viele davon erleben können und uns in Bälde endlich auch einmal außerhalb des Vorhangs gegenüberstehen.
Deine Elfe stelle ich mir im Übrigen so vor:


Die passenden Stöckelschühchen dazu hast Du wahrscheinlich im Schrank.
Liebe Grüße an Dich, an alle Fredissimas und werte Freunde und Leser, bis zum nächsten "Wer ist eigentlich" Donnerstag,
Eure Elfe

Mittwoch, 14. März 2012

Projekt: KRISTALLKUGEL

Die Frau Bäss und ich (Andiva) haben sich erst vor ein paar Wochen über die erfolgreichste Weißwurstkooperation der Welt gefreut. In unserem Freudentaumel kamen wir dann irgendwie auf die Kristallkugel. Jetzt fragt mich nicht wie, aber auf einen Schlag macht es PLING in meinem Kopp und ich dachte noch: Kristallkugel, des is a Herausforderung. Und weil die Frau Bäss Herausforderungen genau so wenig scheut wie ich haben wir uns drangewagt. Bei mir ist eine Kristallkugel ToGo entstanden. Wer weiß schon so genau was die Zukunft bringt. Also schau einfach mal rein...































... und so gehts:





töppern, Upcyclen, Glasscherben aus diversen Abspülunglücken sammeln ... brennen und einschmelzen ... Spannungen erzeugen


FERTISCH ist die Kristallkugel oder besser ein Kettenanhänger, ein Ring und Ohrstecker:)





Die Sache mit der Kristallkugel ist eine uralte. Man soll sich mit ihr in Trance versetzen und in die Zukunft blicken können ... ? Wahrsagen/Zukunftschau, Rückführung in ein vergangenes Leben, Meditation ...
ein wenig Zauber oder Magie ...
naja ... Die Bess macht lieber Kunst, aber auch Kunst kann etwas Magisches haben.







... und so gehts: suchen, finden, Upcyclen
... denken und kleben ... Spannung erzeugen



FERTISCH ist der Blick in die Kristallkugel
oder besser das Kunstobjekt




































Freitag, 24. Februar 2012

Fisch am Freitag

 Heute gibt es mal wieder Fisch am Freitag im Fred. passt ja auch thematisch gut in die Fastenzeit.
Fischiges Thema für heute:  WaHlverwandschaften, -
denn um so etwas ähliches handelt es sich ja bei den Fredissimas....
 Ja, ich weiß, Wale sind eigentlich keine Fische,  sondern Säugetiere.
Wer gehört denn dann eigentlich bei ihnen zur Verwandschaft?
Paarhufer.
Ja, kein Tippfehler. Dieses verwandschaftliche Verhältnis wurde durch fossile Knochenfunde bestätigt.
Als gemeinsames Merkmal gilt das Sprungbein ( Nein, Frau Meerkante, der Spruch von wegen "die Ganze Kraft im Schwanz"  als drittes SprungBein rührt NICHT daher).
Molekularbiologischen Funden zufolge gibt es eine Schwestergruppe der Wale, 
diese nächsten noch lebenden Verwandten der Wale sind  ..... ?!
Flusspferde!

Ja, schon merkwürdig, solche Walverwandschaften, bei so viel Verschiedenheit doch Gemeinsamkeiten.
Und solche WaHlverwandschaften können manchmal sogar Leben retten.
... und täglich bereichern ....
Also Schwestern, schönen Freitag!
Mehr Fisch gibt es wie immer bei der kunstpause
 und natürlich im Pool bei Frau Diva.
Dies war mal wieder ein Pausenfüller! :) *wink*!

Donnerstag, 16. Februar 2012

Augenglück

Eine meiner größten Schwächen ist, so glaube ich, das "Das kann doch jeder - Denkphänomen". Und genau das hat mich warten lassen. Warten und hadern. Hadern, grübeln und verwerfen.
Weil, so viele Leute haben inzwischen eine Digitalkamera und fotografieren was das Zeug hält. Und das was ich seh, sehen doch die anderen auch. Jedenfalls theoretisch.
Einen Laden aufzumachen und seine Sachen verkaufen zu wollen bedeutet ja auch immer etwas Preis zu geben. Sich der Meinung anderer zu stellen.  Und zu schauen - geht das auf. Was ist Eigenwahrnehmung - in diesem Fall, ja ich kann fotografieren - und was ist Fremdwahrnehmung - sprich, ja das würdest du dir auch aufhängen.
Etwas zu machen ist das eine. Etwas zu machen und davon überzeugt zu sein, das andere. Menschen, - jep so einige Fredissimas, die einem in den Hintern treten und rumkrakeeln: "Mach einen Laden mit deinen Bildern auf..." sind des ganz andere. Der eigene Hang zum Perfektionismus (wo der jetzt genau herkommt weiß ich auch net so genau) kommt auch noch dazu.


Und dann hab ich mich getraut.
Und das Augenglück aufgemacht.
Weil ich ein Augenmensch bin.
Weil ich mich jeden Tag am Kleinen im großen Ganzen erfreuen kann.
Weil es ein Augenglück ist, kleines, feines zu entdecken.
Weil ich gerne andere an meinem Augenglück teilhaben lassen will
Noch ist es eine kleine Auswahl an Bildern, Karten und Co. Aber so einiges ist in Planug. Damit das Augenglück auch im Alltag Einzug halten kann.

Und weil sich Glück ja bekanntlich verdoppelt wenn man es teilt, freue ich mich über euren Besuch.

Eure Diva von Augenglück und Andiva


Sonntag, 11. Dezember 2011

Fredissimas stellen sich vor


So ein Sonntag----Guten Morgen liebe Welt! An einem Sonntag, und gerade, wenn er so schön ist wie dieser hier, ist unser Kullerchen immer auf großer Fahrt. Sie findet die schönsten Fleckchen zum Fotografieren, die leckersten Torten und die kuscheligsten kleinen Cafe´s und läßt uns auf ihrem Blog teilhaben. Weil also der Himmel so blau ist und der Reif so schön glitzert, hier nun die Elster Kunstpause:

- Bitte sage etwas prägnantes über Dich:



Wenn du mich vergrätzen willst, dann lass mich nicht kreativieren. Ein Leben ohne Kreativität wäre möglich, aber für mich sinnlos.


- Seit wann machst Du das schon?
Ich bin kreativ seit ich denken kann, mit der Knöppekiste von Omi angefangen, dann über die Krabbel- in die Garnkiste, Häkeln Stricken Nähen und dann nach dem Kritzeln das MALEN....



- Mit welchem Material möchtest Du es noch tun?
Auf ganz großen Leinwänden!



- Was ist Dein größtes Talent?
Mit wenig Material kreativ zu werden.







- Was inspiriert Dich?
Eigentlich alles, ich bin ein sehr visueller Mensch, manchmal reicht ein Wort und das Kopfkino führt zum Lachkrampf - manchmal sind es Risse in der Wand oder Wolken am Himmel, in denen ich Bilder und Gestalten sehe....

- Was möchtest du noch unbedingt erreichen?
Geduldiger werden und meine Mitmenschen nicht dauernd stressen :)

- Was möchtest Du können?
Ich würde gern irgendein Musikinstrument richtig beherrschen, ich kann ein paar bespaßen, aber alles nur so ein bisschen....

- Welches ist Dein Lieblingsessen?
Das was ich noch darf? :) Wird immer schwieriger, aber es sind die einfachen Dinge, mit Austern und Kaviar kann man mich jagen, aber bei handgemachten Kartoffelpuffern mit Apfelmus komme ich aus dem Wald ...

- Kannst Du Dich im Farbrausch verlieren?
Und wie! Ich male auf allem was stillhält, mein Ritter ist ständig auf der Flucht, und viele meiner Schmuckstücke entstehen als Farbgestaltung....

- Gib dazu bitte ein Fotobeispiel!
Geht auch ein Album? Ich häng eins dran...

- Oder berauschst Du Dich an anderen Dingen?
Ein Sonnenuntergang am Meer ist immer ein berauschendes Erlebnis ....

- Werden wir noch mehr zu sehen bekommen?
An mir soll es nicht liegen!

- Was ist das nächste große Ding?
Das weiß ich inmer hinterher!

Ich habe ja so die Befürchtung, du willst uns verwurschten in so einem Spielchen, hä?!
Werden wir jetzt alle dörty?

Kullerchen


Also wirklich, würde ich so etwas tun????

Ich wünsche allen einen schönen dritten Adventssonntag, Zeit für die schönen Dinge im Leben, eure Kalle



Mittwoch, 12. Oktober 2011

Heute: klamottenlabel und "Making of Pornobuchhülle"

Ich reiße das Heft mal wieder an mich und erzähle Euch heute mal, wie die berühmte Pornobuchhülle aus meinem Shop klamottenlabel entstand.

Pornobuchhülle???  Nun ja, die Pornobuchhülle ist ein Gegenstand, den mensch vielleicht nicht wirklich braucht, der aber offenbar einen gewissen Nerv getroffen hat.
Wie es so schön heißt: "sex sells".

Aber fangen wir der Reihe nach an.

Ich weiß nicht mehr genau, wann und wo mir die Idee für diese Hülle kam, es war aber ziemlich sicher einer der Tage, die ich mit einer Chatbekanntschaft verbracht hatte. Aus dieser Bekanntschaft entstand auch die Idee zu klamottenlabel. Dafür geht mein Dank nochmal an Stefan, alias Herrn H. aus K.

Nachdem gefühlte 100000 Mal die Bemerkung "da könnte man doch ein Shirt/Postkarte/XYZ draus machen" gefallen war, schaute ich im Internet nach Schneideplottern und sah mir an, wie Transferdruck eigentlich funktioniert.
Das sah ja alles nicht soooo schwierig aus und Plotter + Presse gab es als Einsteigerset.
Bestellt und gespannt gewartet...

Eines Morgens klingelte der Paketbote an der Tür und drückte mir ein kleines Päckchen in die Hand.

Ich wollte schon die Tür wieder schließen, als er auf 2 riesige Pakete deutet und meinte "Die zwei kommen auch noch dazu".

Schockschwerenot!

Ich wohne unterm Dach und um die Sachen nach oben zu kriegen, muss man eine sehr steile und enge Holztreppe hoch. Der Plotter war kein Problem, der wiegt nicht mehr, als ein Drucker.

Die Presse dagegen war ein anderes Thema.

Auf dem Karton stand "25 kg".
Hm.

Ich bin nicht ganz untrainiert und auch nicht gerade schwach, aber den Riesenkarton mitsamt der Presse  hochzuwuchten, das traute ich mir nicht zu. Zumal man solche Kartons nie, aber auch wirklich nie richtig anpacken kann!

Ich sah mich im Geiste schon mit gebrochenem Genick am Fuß der Treppe liegen, auf mir die Presse, die mir den Schädel eingeschlagen hatte...

Und da ich nicht das Schicksal von Vincent Prices mißglücktem Fliegenexperiment* teilen wollte, habe ich den Karton dann mal aufgemacht und mir angesehen, wie das Ding überhaupt aussieht. Praktischerweise hatte es einen Griff und man konnte es gut anpacken. Unter großem Geschnaufe und Gekeuche habe ich es dann in mein Arbeitszimmer gewuchtet.

Ich denke, alle Kreativen kennen folgendes Problem: Platz!!!! Wohin mit dem Zeug?? So auch bei mir.

Aber ich will Euch nicht mit meinen Platzproblemen langweilen, Ihr wollt ja wissen, wie der Schweinkram nun gemacht wird, oder?

Die ersten Schritte zur fertigen Hülle sind das Zuschneiden der Stoffe für die Außenseite und das Futter der Hülle. Danach wird sozusagen der "Rohbau" genäht.

Als nächstes plotte ich die Schrift.
Und nun stellen wir uns ganz dumm und ich erklär Euch, was ein Schneideplotter ist.

Eeeen Schneideplotter ist eene Maschiiiiin *öhm, tschuldigung* (den Herrn aus der Feuerzangenbowle wegschickt)

Also, ein Schneideplotter ist eine Art Drucker, der aber nicht druckt, sondern Dinge aus Folien ausschneidet. Damit der Plotter die Dinge auch schneidet, muss ich sie mit Hilfe einer Software entwerfen und in ein bestimmtes Format bringen. Dann wird das Ganze an den Plotter geschickt und ausgeschnitten.

 Das sieht dann so aus:

Wie Ihr vielleicht erkennen könnt, ist die Schrift spiegelverkehrt und das hat auch einen Grund. Die Folie befindet sich auf einem leicht klebrigen Trägermaterial, das später abgelöst und mit der klebrigen Seite nach unten auf das Textil gelegt wird.

Sie wird also quasi "von unten" geschnitten und dafür muss sie eben spiegelverkehrt sein.


Der nächste Schritt ist das sogenannte "Entgittern".
 
Hierbei löse ich alle Teile der Folie ab, die nicht benötigt werden, so dass am Ende nur noch die Schrift übrig bleibt. Je nach Folie und Qualität des Plotts kann das ein ziemliches Gefummel sein. Am Ende sieht es dann so aus (zum zeigen habe ich die Folie jetzt mit der klebrigen Seite nach unten gelegt).

So, und jetzt kommt der spannende Teil "Wie kommt die Schrift aufs Textil?"


Beim Transfer- oder Flexdruck werden spezielle Folien mit Hilfe von hohen Temperaturen und hohem Druck auf ein Textil gepresst.

Auf gut Deutsch: Das Zeug wird jetzt unter der Presse plattgemacht!

Dieses kleine, harmlose Dings wiegt 25 kg und kann einen Druck von 250 kg pro Quadratzentimeter (!) ausüben.
Wie heiß sie maximal wird, ist mir gerade entfallen, meist presse ich bei ca. 160 Grad, die Temperatur hängt sehr stark vom zu bedruckenden Material und der Folie ab.

Zu! Jetzt 20 Sekunden warten... uuuuuund....

Hier sieht man schön die Trägerfolie, die jetzt noch runter muss.

Die Folie ist ab und jetzt...



Fertig! Naja, fast, es muss noch ein bisschen genäht werden und dann steht dem Schweinkram lesen nichts mehr im Weg.

 Oder liest DU etwa heimlich Rosamunde Pilcher???





*Vincent Price spielt in "The Fly" einen Wissenschaftler, der durch ein missglücktes Experiment zu einem Mensch-Fliege-Mischwesen mutiert. Er legt am Ende seinen Kopf in eine Hydraulikpresse und bittet seine Frau, ihnzu töten, da nicht nur sein Äußeres, sondern auch sein Charakter zusehends mutiert. Öhm, ja, ich bin ein Trashfilm-Fan :-D

Montag, 10. Oktober 2011

Oktobersonne

Gestern war hier so ein Tag, da lockte die Sonne noch einmal raus in Wald, Feld oder Park und die kreativen Werke  blieben in der Werkstatt einfach mal liegen.  Nix mit Kreativität?




Weit gefehlt.
Es ist doch so, dass alle Fredissimas hier ihre Inspirationen brauchen, Anregungen suchen, die dann in kunsthandwerkliche Produkte umgesetzt werden können. Impulse braucht die kreative Fredissima. Angeregt durch die Veränderungen in der Natur, durch Ereignisse, die man auf einem Spaziergang beobachtet, durch optische und akustische Eindrücke kehrt Frau nach Hause zurück und kann sofort eine neue Idee skizzieren oder sich auf ihre speziellen Materialien stürzen und ihre handwerklich-künstlerischen Begabungen nutzen um etwas Sehenswertes zu kreieren.   

Uns Fredissimas geht es ganz oft so.
Und wie ist das wohl bei euch?

Samstag, 8. Oktober 2011

Fred? Freder? Fredissimas?

Guten Abend, verehrte Leserschaft draußen an den Rechenapparaten!

Wir hoffen, Sie haben Ihre Gehirnzellen auf Empfang gestellt, denn heute Abend wollen wir zwei wichtigen Fragen nachgehen:
  1. Warum dieses Blog?
  2. Wer zum Kuckuck ist dieser Fred?
 Seien wir mal ehrlich, Blogs - vor allem Kreativblogs - gibt es wie Sand am Meer. Und wir haben uns entschlossen, ein weiteres Sandkorn in die Weiten des www zu werfen, selbstverständlich in der Hoffnung, dass aus dem Sandkorn eine imposante Wanderdüne wird.

Die Idee für dieses Blog entstand bei unserem letzten Treffen auf Kalles Hof in Globig.
Dort brannte auch das schöne Lagerfeuer, das Euch am Ende dieses Beitrags ein wenig diesen verregneten, kalten Oktoberabend wärmen soll.

Wir sind eine ganze Menge kreativer Köpfe aus Deutschland, Österreich und Portugal. So unterschiedlich wie wir sind unsere Produkte, unsere Lebensläufe und unsere Ansichten.

In einem aber sind wir uns einig: ein Leben ohne Kreativität ist möglich, aber sinnlos!

In diesem Blog werden wir uns und unsere Arbeiten vorstellen und aus unserem Alltag erzählen.
Wir hoffen, Euch da draußen damit gut zu unterhalten.

Nun kommen wir zu Fred.
  • Fred ist eine multiple Persönlichkeit, ohne pathologisch zu sein.
  • Fred ist eher weiblich als männlich, aber kein Zwitter.
  • Fred ist größtenteils virtuell, kommt aber auf den Boden der Tatsachen zurück.
  • Fred hat seinen eigenen Dialekt.
  • Fred ist manchmal für Außenstehende unverständlich.
  • Fred ist frech, aber charmant.
  • Fred ist einfühlsam, ohne weinerlich zu sein.
  • Fred ist bunt.
  • Fred ist lebendig.

Fred, das sind wir, die Fredissimas!
Und hier ist dem Fred sein Heim.

Da ich der Admin des Blogs bin, möchte ich mich in der Vorstellungsrunde nicht vordrängen.

Also, Mädels, wer fühlt sich berufen, den Griffel zu spitzen?