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Dienstag, 11. Februar 2014

Kooperation am Dienstag

AUS DER SICHT DER BESCHMÜCKTEN

Die Kooperation mit der lieben Ulla von und zu Filz- und SchmuckerGarten (sie hat davon hier berichtet) war auch mir eine besondere Freude - habe ich ja vor allem durch neues Geschmeide profitiert! Allerdings hatte ich den weitaus angenehmeren Teil unserer Zusammenarbeit, die arme Frau Gärtnerin kam mit meinen Wünschen und naiven Vorstellungen ganz schön ins Schwitzen!

Ihr Eifer hat sich aber ausgezahlt, die Rosen sind so wunderschön gelungen, ich habe mich sofort verliebt! Es ist kaum zu glauben, aber in echt schauen sie noch bezaubernder aus. Der Ring hält außerdem ohne Probleme allen anstrengenden Arbeiten einer aktiven Pflanze aus!

drapiert auf Ullas traumhaften Tuch
Sind sie nicht eine Pracht?!!!





















Ich wurde ja schon viel genannt, aber das Wort MUSE ist mir neu, schmeichelt mir jedoch ungemein! Ich habe mir dem Anlass entsprechend gleich neue Blütenroben kreieren lassen, Frau Gartenpflänzchen hat ja schließlich auch Sti(e)l ;o)

Und was das Verzeihen wegen des Ungemachs, nun statt einer Brosche eine Kette erhalten zu haben, betrifft, kann ich nur sagen: "Wo kein Übel da nur Wohlgefallen!" Es gibt selbstverständlich absolut NICHTS zu verzeihen, ich bin ÜBERGLÜCKLICH mit dieser Traumkette! 
Ich denke natürlich über die Komplettisierung des Ensembles nach...so eine zauberhafte Brosche wäre schon seeeeehr schööööön, seufz ;o)

Schmucke Grüße von Eurem Gartenpflänzchen (❀‿❀)

Dienstag, 4. Februar 2014

Kooperation im Farbverlauf

Die Dienstage mit unseren Kooperationprojekten waren in letzter Zeit etwas rar, hier wieder einmal ein kleiner Bericht von einem unserer unterschiedlichsten Zusammenarbeits- bzw. zusammen-lustvoll-kreativ-sein-Projekten:

Was ein richtiges Gartenpflänzchen ist, weiß natürlich genau, wie Rosenblüten ausschauen sollen! Meine bisherigen schlichten Filzrosen gingen gleich in Deckung: "gewellte Blütenblätter, gelbe Staubgefäße, Farbverlauf von weiß bis rosa". Im Set als Brosche und Ring!

*kopfkratz*

Filzrosen im Farbverlauf, FilzGarten

Farbverlauf kann ich mir vorstellen, gewellte Blütenblätter auch, aber wie konstruiere ich einen alltagstauglichen Rosenring? Der muss ja einiges aushalten, ohne schlapp zu machen - Regen, Stöße, kleine Kinder und so weiter! Der Filz muss sehr dünn und trotzdem sehr stabil sein, und die Blüte dann eventuell noch verstärkt werden, und wie dann am Ringrohling befestigen?


Rosengarten aus Filz, FilzGarten


Ganz herzlichen Dank an Frau Gartenpflänzchen für diese Herausforderung, ich ernenne sie hiermit zu meiner Muse! Im Laufe dieser Experimente entstand nun eine ganze Serie von Filzringen, Kettenanhängern und Broschen, sie werden als Kollektion "Evi's Choice" heißen und irgendwann meinen Shop bereichern.





Wobei, im Eifer der Neuentwicklungen ist aus der Brosche für Evi eine Kette geworden *upps*, ich hoffe sehr, sie verzeiht mir das!

Eine schöne Woche wünscht Ulla vom FilzGarten

Donnerstag, 5. Dezember 2013

FREDISSIMAS KOLLEKTIVSCHÄTZE:

VERGISSMEINNICHTKALENDER


Eine Fredissima kommt selten allein, das kennt man ja schon von diversen Kooperationsprojekten, ich erinnere nur an die genialen Druck- und Nähkreationen, die man in den Shops von Anne-Marie, Ana, Barbara, Daniela und Doro bewundern und erwerben kann. Dieses Mal haben sich sogar sage und schreibe 12 Fredissimas zusammengefunden und in knapp 3 Monaten diesen wunderbaren Vergissmeinnicht-Kalender zusammengeklöppelt.


http://de.dawanda.com/user/lahja001
http://de.dawanda.com/user/Angelnette
http://de.dawanda.com/user/gartenpflaenzchen
http://de.dawanda.com/user/kunstpause
http://de.dawanda.com/user/Kritzelbude
http://de.dawanda.com/user/der_naehbaer
http://de.dawanda.com/user/Filzgarten
http://de.dawanda.com/user/Hand-Werks-Art
http://de.dawanda.com/user/Kirschblueten-Tsunami
http://de.dawanda.com/user/gbLook
http://de.dawanda.com/user/kallejasper
http://de.dawanda.com/user/susannelfe

Da wurde gezeichnet, gemalt, gefilzt, genäht, fotografiert und die entstandenen Kunstwerke dann digital zu Kalenderblättern zusammen gepuzzelt, bis ein zufriedenstellendes Ergebnis herauskam. Das sorgte auch für spannende Momente, als nämlich die gute Angelnette fast der Schlag traf, weil die spirituell völlig unbeleckte Frau Lahja ihre mit viel Liebe gemalten Chakrenbilder einfach nach Farbwerten sortierte und nicht dem Chakrenkreis entsprechend – Asche auf mein Haupt, jetzt bin ich klüger ,-) 

Auch der April und Oktober durchliefen diverse Metamorphosen, bis sie ihre endgültige Gestalt erhielten.




Jetzt ist er da - ein immerwährender Kalender für alle erinnerungswürdigen Ereignisse im Leben: Geburtstage, Todestage, Hochzeitstage, Examen, und , und, und .... vielseitig wie das Lebens selbst, mal bunt und fröhlich, mal eher gedämpft aber in jedem Fall ziemlich einzigartig ;-)

Wer mag, kann den Kalender in einem der genannten Shops erwerben ... völlig egal, wo, er kostet überall gleich und der Erlös geht natürlich in den Fredissimaspartopf, um die nächsten Projekte zu finanzieren – ich freu mich schon darauf!

Es grüßt die Frau Lahja von art-of-lahja.





Mittwoch, 14. März 2012

Projekt: KRISTALLKUGEL

Die Frau Bäss und ich (Andiva) haben sich erst vor ein paar Wochen über die erfolgreichste Weißwurstkooperation der Welt gefreut. In unserem Freudentaumel kamen wir dann irgendwie auf die Kristallkugel. Jetzt fragt mich nicht wie, aber auf einen Schlag macht es PLING in meinem Kopp und ich dachte noch: Kristallkugel, des is a Herausforderung. Und weil die Frau Bäss Herausforderungen genau so wenig scheut wie ich haben wir uns drangewagt. Bei mir ist eine Kristallkugel ToGo entstanden. Wer weiß schon so genau was die Zukunft bringt. Also schau einfach mal rein...































... und so gehts:





töppern, Upcyclen, Glasscherben aus diversen Abspülunglücken sammeln ... brennen und einschmelzen ... Spannungen erzeugen


FERTISCH ist die Kristallkugel oder besser ein Kettenanhänger, ein Ring und Ohrstecker:)





Die Sache mit der Kristallkugel ist eine uralte. Man soll sich mit ihr in Trance versetzen und in die Zukunft blicken können ... ? Wahrsagen/Zukunftschau, Rückführung in ein vergangenes Leben, Meditation ...
ein wenig Zauber oder Magie ...
naja ... Die Bess macht lieber Kunst, aber auch Kunst kann etwas Magisches haben.







... und so gehts: suchen, finden, Upcyclen
... denken und kleben ... Spannung erzeugen



FERTISCH ist der Blick in die Kristallkugel
oder besser das Kunstobjekt




































Montag, 28. November 2011

Kooperationen und sonstige Verschwörungen: Tausche Monster gegen Herzen!

Die Fortsetzung der Siebdruckgeschichte wird hier ein Weilchen pausiert, bis die Zeit wieder reicht, um pointiert und präzise die Machenschaften des Siebs betreffend zu erläutern.

Aber: zu früh gefreut… ich habe eine neue Geschichte für euch auf Lager… Soooooo schnell werdet ihr mich nicht los!!!! *manisch lacht*

Ich habe eine neue Rubrik für euch mitgebracht. Sie hört auf den schönen Namen „Kooperationen und sonstige Verschwörungen“. Ich zäume das Pferd von hinten auf und fange mit meiner letzten Kooperation an. Kurz und knapp:“Tausche Monster gegen Herzen“. Das ist keine neue Liebesrubrik aus dem Fegefeuer, wo Himmel und Hölle Tauschgeschäfte miteinander abschließen, sondern einfach eine mit einer gewissen Regelmäßigkeit stattfindende Tauschaktion zwischen Mörf, myself and I.

Ich glaube, Kalle ist schuld… wie immer… Naja, indirekt… In Globig, wo das erste Fredtreffen im September 2010 stattfand, brachte Mörf für alle Geschenke mit. Und irgendwo waren da auch Fimoherzen im Spiel, wenn ich mich recht erinnere. Ich kannte Mörfs Pilze, Mörfs Handymonster und auch Mörfs Stulpen, aber die Herzen waren mir neu und faszinierten mich durch ihre schlichte Schönheit sofort.

Als ich für einen Kommissions-laden in Hamburg nach einer Möglichkeit suchte, meine Schwammsets schön an Mann, Frau, Kind und Kegel zu bringen, fiel mir das Fimoherz an meiner Wand auf, wo ich die Fredgeschenke in nostalgischer Erinnerung drapiert hatte. Die bekannte Glühbirne leuchtete über meinem Haupt (ist meist bei mir nur eine Energiesparlampe) und ich fragte Mörf, ob sie mir Fimoherzen anfertigen könne. Natürlich hätte ich auch in einen Bastelladen meines Vertrauens stiefeln können und mir die Finger verkleben/verbrennen/verknoten können, um die Herzensangelegenheit in die eigene Kralle zu nehmen, aber warum sich mit fremder Materie auseinandersetzten und womöglich illegal plagiieren und deshalb aus Fredhausen verbannt werden, wenn man einfach tauschen kann? Jepp. Das schien mir die sichere Variante…

Mörf konnte sich gut vorstellen, Buttons mit Handymonster-motiven - als Beigabe für unschwierige Kunden -, von mir anfertigen zu lassen. Und so entstanden die ersten Monsterbuttons, dessen Motiv übrigens von Andivas Handymonsterstempel, das sie extra für Mörf angefertigt hat, abgekupfert ist: Briefumschlag mit Monsterstempel eingescannt… bearbeitet… mit Farben experimentiert… ausgedruckt und buttoniert…


Herzen werden irgendwann alle und dann bestellt man eben mal welche nach. Wenn es bei Dawanda wie gestern 12% auf Männer gibt, warum soll man denn keine Herzen nachbestellen können? Kein Problem. Und auch Monsterbuttons ziehen im Laufe des Geisterlebens aus Monsterhausen (Stuttgart) aus, also fragte Mörf letzte Woche, ob ich die Monsterbuttonvorlage noch nicht auf den Sperrmüll gebracht hätte, damit ich eventuell auch Monstermagnete anfertigen könnte. Den Sperrmülllaster mit der einen Hand wieder Richtung Kirschenheim zerrend und mit der anderen Hand „klar!!!!!!!!!!!“ tippend, bestätigte ich den Magnetierwunsch und es entstanden diese Schätzchen.

Der aufmerksame Betrachter wird übrigens feststellen, dass sich die Farben der Buttonmonster und der Magnetmonster unterscheiden. Nicht, dass ich mir die Mühe gemacht hätte, die Hintergrundfarben neu zu gestalten… nee… die Farbe Cyan im Drucker gab gerade den Geist auf als ich die Vorlage ausdrucken wollte, aber ich fand das Gelb und Rosa eigentlich gar nicht soooooooo übel, also müssten diese Magnete bald in Monsterhausen ankommen.

Und jetzt seid ihr dran!

Bin schon auf eure Kooperations- und Tauschgeschichten gespannt!

Bestimmt werde ich an dieser Stelle auch öfters über alte und neue Kooperationen und sonstige Verschwörungen berichten *schwört*...

Eure Cherry

von Kirschblueten-Tsunami und CherryBomb

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Heute: klamottenlabel und "Making of Pornobuchhülle"

Ich reiße das Heft mal wieder an mich und erzähle Euch heute mal, wie die berühmte Pornobuchhülle aus meinem Shop klamottenlabel entstand.

Pornobuchhülle???  Nun ja, die Pornobuchhülle ist ein Gegenstand, den mensch vielleicht nicht wirklich braucht, der aber offenbar einen gewissen Nerv getroffen hat.
Wie es so schön heißt: "sex sells".

Aber fangen wir der Reihe nach an.

Ich weiß nicht mehr genau, wann und wo mir die Idee für diese Hülle kam, es war aber ziemlich sicher einer der Tage, die ich mit einer Chatbekanntschaft verbracht hatte. Aus dieser Bekanntschaft entstand auch die Idee zu klamottenlabel. Dafür geht mein Dank nochmal an Stefan, alias Herrn H. aus K.

Nachdem gefühlte 100000 Mal die Bemerkung "da könnte man doch ein Shirt/Postkarte/XYZ draus machen" gefallen war, schaute ich im Internet nach Schneideplottern und sah mir an, wie Transferdruck eigentlich funktioniert.
Das sah ja alles nicht soooo schwierig aus und Plotter + Presse gab es als Einsteigerset.
Bestellt und gespannt gewartet...

Eines Morgens klingelte der Paketbote an der Tür und drückte mir ein kleines Päckchen in die Hand.

Ich wollte schon die Tür wieder schließen, als er auf 2 riesige Pakete deutet und meinte "Die zwei kommen auch noch dazu".

Schockschwerenot!

Ich wohne unterm Dach und um die Sachen nach oben zu kriegen, muss man eine sehr steile und enge Holztreppe hoch. Der Plotter war kein Problem, der wiegt nicht mehr, als ein Drucker.

Die Presse dagegen war ein anderes Thema.

Auf dem Karton stand "25 kg".
Hm.

Ich bin nicht ganz untrainiert und auch nicht gerade schwach, aber den Riesenkarton mitsamt der Presse  hochzuwuchten, das traute ich mir nicht zu. Zumal man solche Kartons nie, aber auch wirklich nie richtig anpacken kann!

Ich sah mich im Geiste schon mit gebrochenem Genick am Fuß der Treppe liegen, auf mir die Presse, die mir den Schädel eingeschlagen hatte...

Und da ich nicht das Schicksal von Vincent Prices mißglücktem Fliegenexperiment* teilen wollte, habe ich den Karton dann mal aufgemacht und mir angesehen, wie das Ding überhaupt aussieht. Praktischerweise hatte es einen Griff und man konnte es gut anpacken. Unter großem Geschnaufe und Gekeuche habe ich es dann in mein Arbeitszimmer gewuchtet.

Ich denke, alle Kreativen kennen folgendes Problem: Platz!!!! Wohin mit dem Zeug?? So auch bei mir.

Aber ich will Euch nicht mit meinen Platzproblemen langweilen, Ihr wollt ja wissen, wie der Schweinkram nun gemacht wird, oder?

Die ersten Schritte zur fertigen Hülle sind das Zuschneiden der Stoffe für die Außenseite und das Futter der Hülle. Danach wird sozusagen der "Rohbau" genäht.

Als nächstes plotte ich die Schrift.
Und nun stellen wir uns ganz dumm und ich erklär Euch, was ein Schneideplotter ist.

Eeeen Schneideplotter ist eene Maschiiiiin *öhm, tschuldigung* (den Herrn aus der Feuerzangenbowle wegschickt)

Also, ein Schneideplotter ist eine Art Drucker, der aber nicht druckt, sondern Dinge aus Folien ausschneidet. Damit der Plotter die Dinge auch schneidet, muss ich sie mit Hilfe einer Software entwerfen und in ein bestimmtes Format bringen. Dann wird das Ganze an den Plotter geschickt und ausgeschnitten.

 Das sieht dann so aus:

Wie Ihr vielleicht erkennen könnt, ist die Schrift spiegelverkehrt und das hat auch einen Grund. Die Folie befindet sich auf einem leicht klebrigen Trägermaterial, das später abgelöst und mit der klebrigen Seite nach unten auf das Textil gelegt wird.

Sie wird also quasi "von unten" geschnitten und dafür muss sie eben spiegelverkehrt sein.


Der nächste Schritt ist das sogenannte "Entgittern".
 
Hierbei löse ich alle Teile der Folie ab, die nicht benötigt werden, so dass am Ende nur noch die Schrift übrig bleibt. Je nach Folie und Qualität des Plotts kann das ein ziemliches Gefummel sein. Am Ende sieht es dann so aus (zum zeigen habe ich die Folie jetzt mit der klebrigen Seite nach unten gelegt).

So, und jetzt kommt der spannende Teil "Wie kommt die Schrift aufs Textil?"


Beim Transfer- oder Flexdruck werden spezielle Folien mit Hilfe von hohen Temperaturen und hohem Druck auf ein Textil gepresst.

Auf gut Deutsch: Das Zeug wird jetzt unter der Presse plattgemacht!

Dieses kleine, harmlose Dings wiegt 25 kg und kann einen Druck von 250 kg pro Quadratzentimeter (!) ausüben.
Wie heiß sie maximal wird, ist mir gerade entfallen, meist presse ich bei ca. 160 Grad, die Temperatur hängt sehr stark vom zu bedruckenden Material und der Folie ab.

Zu! Jetzt 20 Sekunden warten... uuuuuund....

Hier sieht man schön die Trägerfolie, die jetzt noch runter muss.

Die Folie ist ab und jetzt...



Fertig! Naja, fast, es muss noch ein bisschen genäht werden und dann steht dem Schweinkram lesen nichts mehr im Weg.

 Oder liest DU etwa heimlich Rosamunde Pilcher???





*Vincent Price spielt in "The Fly" einen Wissenschaftler, der durch ein missglücktes Experiment zu einem Mensch-Fliege-Mischwesen mutiert. Er legt am Ende seinen Kopf in eine Hydraulikpresse und bittet seine Frau, ihnzu töten, da nicht nur sein Äußeres, sondern auch sein Charakter zusehends mutiert. Öhm, ja, ich bin ein Trashfilm-Fan :-D