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Samstag, 11. Februar 2017

Kalle bastelt einen Pappkoffer Teil 2 / Das Innenleben

So nun ist es schon ein wenig her, das ich Zeit hatte mir einen Pappkoffer zu basteln. Heute zeige ich euch noch rasch, wie ich das Innenleben gebastelt hab.


Erst kleidete ich den Koffer mit passendem Stoff aus.
 Dabei machte ich auch noch die beiden Bänder ran, die verhindern, das der Koffer zu weit aufklappt.



 Dann ließ ich den Koffer in Ruhe trocken und fing an wieder Pappstreifen mit Holzleim auf einander zu leimen.



 So wird die Pappe schön stabil. Dann hab ich mal geschaut, wieviele kleine und wieviele große Fächer ich benötige und habe entsprechende Schlitze mit dem Cuttermesser in die Pappstreifen geschnitten. Oben bis zur Hälfte und den anderen Streifen von unten bis zur Hälfte.





Einmal angepasst---ja war ok. Dann konnte ich mit meiner Heißklebepistole alle Einschübe zusammenkleben.

und nun Trommelwirbel...



Serviettentechnik!!!!!




Ja ich weiß, das ist schon eine sehr merkwürdige Technik und ich bin und war echt kein Freund davon. Aber sie macht die blöde Pappe relativ schnell hübsch, und vor allem härtet sie das ganze noch mal ausgezeichnet...wahrscheinlich dieser Serviettenlackkleber Dingsbums.

ok und während das trocknet, habe ich mir noch drei Nadelkissen genäht.



Na?








Fertig....



und gefällt mir. Nun habe ich die Weihnachtsgeschenke wunderbar untergebracht und stelle mir den Koffer so an meine Nähmaschine.

Schalten Sie gern wieder ein, wenn es heisst:

Basteln mit Kalle---hehe

Montag, 11. Januar 2016

Herz am Montag Nr. 102: Sammelmappe


Um meine Weihnachtspost von vergangenem Jahr hübsch aufzubewahren habe ich mir eine Sammelmappe so halbwegs nach dieser Anleitung *klick* geklöppelt.


 Das Innenleben sieht dann, noch ohne Post, so aus.



Meine Mappe ist ein ganz kleines Bisschen aufwändiger gearbeitet, die Anleitung dazu findet ihr heute auf meinem Blog Frau Zuckerrübchen

Habt ihr überhaupt die Herzen gefunden? Klar, oder?



Kommt gut in die neue Woche!
Jennifer


Freitag, 6. Dezember 2013

Fisch am Freitag - Aufbewahrungsfisch



Einige von euch kennen schon meinen Altkartonwahn... Man kann aus Pappe so praktische Sachen herstellen, wenn man den Anspruch ignoriert, dass alles glattgeschliffen, hochpoliert oder gar vergoldet sein muss...

Zum Glück horte ich aber nur gut erhaltenen Altkarton, entweder als Kiste zum Aufbewahren meiner Siebdruckartikel oder zum Weiterverwerten, sonst würde ich mich bald kaum von einem echten Messie unterscheiden. Aus Alt mach Neu: Pappe wird dann geupcycelt (oder heißt es upgecycelt????... na, Sie wissen schon...) zu Magnetboards, Notizzettelhalterungen und/oder Geschenkanhängern.

Und gelegentlich experimentiere ich ein wenig herum... Sehe mir die Gläser übrig gebliebener Siebdruckfarbe an, die sich in meiner Wohnung stapeln und nur auf ihren Einsatz warten. Dieses Wochenende war es dann so weit... Die Pappkartons, die meine 1-Zimmer-Wohnung allmählich wie ein Warenlager aussehen lassen, könnten doch einen feinen Anstrich gebrauchen, habe ich mir gedacht... Praktischerweise drucke ich oft mit Türkis und Rot... Genau die Farben, die auch in meiner Wohnung dominieren. Das könnte wunderbar aussehen... Alle Aufbewahrungskartons haben dann irgendwann unterschiedliche Blau- und Rottöne als Tarnfarbe... hehe... Weil ich zum Siebdrucken aber verschiedene Grundpasten verwende, je nachdem, ob der Untergrund, auf den man druckt hell oder dunkel ist, musste ich vorher testen, wie die Wirkung auf Pappe ist... Der Vorteil von Siebdruckfarbe für hellen Untergrund ist - wie sich herausstellte - dass die Beschriftung auf den Kartons dann weiterhin sichtbar bleibt, denn die Farbe deckt keinen dunklen Untergrund ab... Das gibt dann so einen Vintage Look und wenn in 100 Jahren Archäologen meine Aufbewahrungskartons ausgraben, können Sie sogar sehen, mit welchem Lieferservice meine Kartons gekommen sind, denn zum Entfernen der Versandetiketten war ich zu faul... LOL

Die Farbe für dunkle Textilien ist super. Die eignet sich sowohl für helle als für dunkle Untergrunde. Warum ich dann nicht immer nur die zum Drucken nehme? Gute Frage... Die trocknet halt schneller ein und es kommt schneller zu Fehldrucken... Mit der flüssigeren Farbe für hellen Untergrund kann man irgendwie besser drucken...

Ich schweife ab... Also türkise, gut deckende Farbe habe ich dann erstmal zum Testen auf einen weißen Karton aufgetragen, mit der roten Farbe machte ich auch den Streichtest... und siehe da... irgendwie kam eine Tierform dabei raus... am nächsten Tag ließ mich dieser hingekraxelte Teststreifen keine Ruhe... Ich malte mit Textmarker die Konturen eines Fisches aus und malte noch Auge und Zähne dazu... Dann mit der roten Farbe noch ein wenig Lidschatten und Schuppenröte... Aus einem länglichen Karton, der irgendwo mal bei einer Sendung als Füllung dabei war, machte ich noch eine kleine Ablage, die ich mit Versandtaschenklemmen verstärkte... machte noch einige Scherenschnitte, um die Ecken abzurunden und das Ganze zusammen zu klöppeln... Und voilà... Fertig war der Aufbewahrungsfisch...

Ist zwar nicht der richtige Ort, um die Goldbarren aufzubewahren, aber für leichten Kleinkram reicht es allemal... *freu*

Mehr Fisch am Freitag gibt es wie jeden Freitag bei Andiva.

Es winkt Eure Cherry von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami

Freitag, 19. Juli 2013

"MAMAAA, mir ist langweilig" , Teil 1

Mir graut es vor diesem Satz, weil ich ihn nicht verstehen kann und deswegen oft etwas hilflos meinen Sprösslingen gegenüber stehe, wenn ich ihn zu hören bekomme.
Mir ist nie langweilig, denn selbst wenn der Haushalt bis in die letzte Ecke blinkt, die komplette Wäsche erledigt, der Einkauf für die nächste Woche geschafft und das Essen für die nächsten zwei Tage gekocht ist, fällt mir- neben meiner Hauptarbeit an meinen Puppen- noch in 1000 Jahren etwas ein, was ich unbedingt ausprobieren, erledigen oder lesen will.
Auch bilde ich mir ein, dass mir als Kind nie langweilig war, außer beim Kaffeeklatsch bei Tante Rosi und Tante Hilde, die Kinder nicht besonders mochten und in deren Anwesenheit man bestenfalls nur atmen durfte.

Wie dem auch sei, vor ein paar Wochen, als die Sommer- Ferien in greifbare Nähe rückten und es noch so aussah, als würden sie komplett ins Wasser fallen, entwarf ich eine what- we- can- do- bevor- mutti- is- hüpfing- out- of- the- window or kill the Wollmice- Liste, mit der ich künftig im Notfall reagieren kann.

Kinder stellen in der Regel gerne etwas her und sei es noch so Alltags untauglich.
(Den ersten Stifte- Halter aus der Pappe einer leeren Küchenrolle, den mein TK im Kindergarten gebastelt hat, habe ich tapfer zwei Jahre lang für jeden sichtbar auf meinem Schreibtisch drapiert, auch wenn man ihn 100 Mal am Tag wieder aufstellen und den daraus hervor springenden Stiften hinterher hechten musste.)

Also stehen auf meiner Liste nur Aktivitäten, denen Kinder auch gerne mal fast ganz alleine nachgehen können und Leid geplagte Eltern in der Zwischenzeit zumindest mal in Ruhe ein Tässchen Kaffee zu sich nehmen können, um bis zur Nachtruhe tapfer durch zu halten.

Teil 1 meiner Serie "Kampf gegen Langeweile", beschäftigt sich mit der fast schon vergessenen und in den 80er Jahren noch sehr beliebten Freizeitbeschäftigung "Salzteig herstellen, verarbeiten, bemalen und dann Onkel Heiner zum 70sten schenken".

Dazu nehme man eine Schüssel und kippe 2 Tassen einfaches feines Kochsalz hinein. 
Darauf gibt man 2 Tassen billiges Mehl (Type 405) und 1/2- 1 Esslöffel   Tapetenkleister (je nach Tassengröße).
Dann mischt man das Ganze kurz mit einem Schneebesen durch und kippt noch eine Tasse warmes Wasser hinzu.
Zum Schluss wird Alles schön durchgeknetet, bis sich ein schöner und glatter Teig ergibt.

Kleiner Tipp:
Falls Sie die Tassen und den Löffel mit in die Schüssel geworfen haben, dann entfernen Sie alles bitte wieder ganz unauffällig.
Nur so ist gewährleistet, dass ein glatter Teig mit ohne Gefahren für Leib und Leben entsteht.
(Letzteres habe ich wegen der Sicherheit und der Liebe des Gesetzeshüter zu Warn- Hinweisen dazu geschrieben, wo wir doch heute schon an dem Punkt sind, an dem auf ein geschweißten Medizin- Bällen "Bitte nicht verschlucken" stehen muss.
Und wo wir schon dabei sind: Dieser Teig ist NICHT zum Verzehr geeignet!)

Sollte der Teig zu matschig geraten sein oder zu fest, dann fügen Sie bitte so lange Mehl und oder Wasser dazu, bis Sie den Teig optisch anspruchsvoll finden.

Und jetzt kann es auch schon losgehen.
Und falls Ihre Kinder nun sagen, dass sie nicht wissen, was sie damit machen sollen, dann geben Sie jetzt bitte nicht auf.
Sie sind Ihrem Kaffee schon greifbar nahe, also halten Sie durch!

Zücken Sie einfach sämtliche Ausstech- Formen für Plätzchen, die der Shopping- Kanal in Ihr trautes Heim gebeamt hat.
Bombardieren Sie Ihre Kinder mit Trinkhalmen, stumpfen Stricknadeln und dem Gebiss von Opa Klaus, fast Alles kann dazu dienen so ein Teig- Oevre formschön zu veredeln.

Die vollendeten Gebilde werden anschließend bei ca. 120 Grad (je nach Dicke) bis zu einer halben Stunde gebacken.

Nach dem Abkühlen können Ihre Sprösslinge noch Einen drauf setzen und die Teilchen bemalen.
(Am Besten eignen sich dazu Acryl-, Plaka- oder Acryl haltige Wasserfarben.)

Dazu habe ich da mal was für Sie vorbereitet, damit Sie sich überzeugen können, dass bei dem Gepamp tatsächlich was bei rauskommt:

Salzteig nackig und

bemalt

Für Tante Hedwig und Onkel Dieter

Das hier bekommen wir auch noch irgendwo unter!


Sollten Sie sich an der Aktion beteiligen oder ein Kunstwerk Ihrer Kinder besonders haltbar machen wollen, dann empfehle ich Ihnen, das betreffende Teil mit Klarlack zu versiegeln.

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß und gutes Gelingen oder auch nur ein bissl Ruhe vor den Langeweile- Monstern, diese Fotostrecke hat mir schließlich Zeit für ein Bad in der Wanne und drei Tassen Kaffee verschafft!

Liebe Grüße
und bis zum nächsten Mal,
Ihre Susannelfe

Freitag, 8. März 2013

Alles was Schuppen hat ist ein Fisch - oder?


Gestern hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art – ich stand gerade in der Küche, als ich auf einmal merkwürdig knisternde Geräusche aus dem Wohnzimmer hörte, als würde jemand Klettbandschuhe aufreißen. Ich schrak richtig zusammen, denn eigentlich war ich allein daheim – sollte da tatsächlich jemand über den Balkon eingestiegen sein? Ich lauschte noch einmal – nichts mehr zu hören. Mit dem Nudelholz bewaffnet linste ich vorsichtig um die Ecke – niemand zu sehen, nichts mehr zu hören. Der Zeitungs-Stapel war auch nicht zusammengescheppert, alles stand an seinem Platz – sehr mysteriös. Heut früh beim Lüften fand ich des Rätsels Lösung: der Pinienzapfen auf der Fensterbank war endlich aufgegangen! Im November hatte ich das Ding gekauft, seitdem dümpelte es unbeachtet auf der sonnigen Fensterbank vor sich hin – jetzt lag die ganze Fensterbank voll mit Borken und Kernen. Und was für hübsche Muster und Formen da zum Vorschein kamen, wir waren ganz fasziniert. Dochterlief puzzelte gleich ein paar Fischlis zusammen und wünschte sich eine „Blumenhaarspange“ aus dem untersten Schuppenkranz. Und für den Rest finden wir sicher auch noch Verwendung …

Mehr Fisch am Freitag gibt es wie immer bei Andiva …

 

Es winkt eure Lahja von art-of-lahja