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Freitag, 30. September 2016

Monatsimpressionen Nr. 24: September 2016

Hier zeigen wir euch immer am letzten Tag des Monats unsere Monatsimpressionen.



GARTENPFLÄNZCHEN

Der September war ein wirklich schöner Monat, vor allem wettertechnisch.
Da gab's nix zu meckern.
Neben der Weingartenpfirsichernte, den ersten Asternblüten in knallpink, hellviolett, rosa und weiß und vielen anderen Gartenüberraschungen hat mir meine erste Kartoffelernte besondere Freude gemacht.
Voriges Jahr habe ich Schussel es geschafft, keine einzige meiner angepflanzten Knöllchen auszugraben. Irgendwie habe ich dauernd darauf gewartet, dass das grüne Kraut endlich verdörrt, aber diesen Gefallen wollte es mir nicht machen. Tja, dann war husch husch der Frost im Gartenpflänzchenland und dann war's auch schon zu spät.
Dachte ich.
Denn als ich im Frühjahr neue Mutterkartoffelpflänzchen ins Hochbeet eingesetzt habe, habe ich meine alten Ditta von vorigem Jahr putzmunter vor sich hinwachsen entdeckt. Das war eine Freude! Und jetzt als ich sie gemeinsam mit der Roten Emmalie und der Blue Salad Potato ausgegraben habe, war von Winterschäden keine Spur. Sachen gibt's im Gartenpflänzchenreich!


Ich wünsche Euch einen wundervoll fröhlichen Oktober,
Euer Gartenpflänzchen (❀‿❀)



CHERRY BOMB / KIRSCHBLÜTEN-TSUNAMI

Der September ist in der Regel der Heimaturlaubsmonat für mich. Dann steht der Besuch bei meinen Eltern in Belgien auf dem Plan und ein bisschen Urlaub ist meist auch mit dabei, weil wir dann immer (wenn das Wetter mitmacht und der September war in diesem Jahr sehr gütig zu mir) wandern gehen.


Wandern hieß dieses Jahr: Wandern mit meinen Eltern im Naturschutzgebiet De Liereman (Foto: Esel, die die Heidelandschaft erhalten sollen), wandern mit einer Freundin auf dem Gelände der Blueberry Fields, einer Blaubeerfarm (Foto: Schaf), wandern auf dem Bauernhof, der sich direkt hinter dem Garten meiner Eltern befindet (Foto: Pferd, Kühe). 

Auf meinem Blog Kirschenzeit zeige ich noch mehr Belgien- und Berlinfotos aus meinem September.

Es winkt Eure Cherry
von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami



KALLEJASPER

Für mich gibt es im September viele Gründe an Projekten zu arbeiten. Einerseits nutze ich diese Projekte um die Steuererklärung gaaaanz weit nach hinten zu schieben und in diesem Jahr konnte ich gleich diese wunderbare Verdrängungsarbeit dazu nutzen der Prinzessin ein neues Zimmer einzurichten. Da das kleine Mädchen in die Schule gekommen ist, braucht sie einen Arbeitsplatz. Und da mir einfach umräumen zu langweilig ist, habe ich ein künstlerisches Projekt daraus gemacht.

Das Rosenzimmer.




Ich habe meinen alten Schrank abgeschliffen, bin in meine Farbenküche abgetaucht und habe eine Kreideleimfarbe zusammengerührt. Nach mehreren Versuchen war sie einigermaßen wischfest. Damit wurde alles gestrichen, das irgendwie nach dunklem Eiche-rustikal aussah. Dann habe ich ein gutes Wachs gerührt aus Bienenwachs und Terpentin und habe die Oberfläche versiegelt. Nach dem Schleifen  waren einige dunkle Stellen wieder da, die nun mit Rosen beklebt oder mit Gold bepustet wurden. Leider musste ich, nachdem mein Schrank fertig war , feststellen, das ich wieder nicht symmetrisch konnte. Sieht man auch an dem Stuhl...der ist nass gefilzt und beklebt und ich liebe ihn so kitschig. Der Spiegel hat jetzt ein wenig Gold abbekommen und die Tücher sind als erste Tücher für das Himmelbett fertig gefilzt. Da kommen noch einige und dann , na wahrscheinlich wird das noch eine Impression für den kommenden Oktober...
Eure Kalle



FILZGARTEN


Der September war ein schöner, vielseitiger Monat für mich: Berge (Hinterhorner Alm, Blick auf die Zugspitze), gut kochen und essen (Kochkurs mit Indischer Küche), und Kultur (Vernissage im Kornkasten Kematen, Julia Jordan und Theresa Gritsch).

Allen einen schönen bunten Oktober wünscht Ulla vom FilzGarten.





Wer auch Monatsimpressionen gesammelt hat, darf sie gerne hier unten verlinken.

Dienstag, 21. Februar 2012

Brezenangeln - Maschkera in Oberammergau

Nachdem Doro gestern den Südwesten vorgestellt hat, zeig ich euch heute den Fasching im Süden. Bei uns geht man im Fasching Maschkera, die Verkleidung ist meistens eine Mischung aus alten Klamotten, diversem Krempel, den man nicht vermisst, wenn man ohne ihn heimkommt, ein wenig neu genähtem, alten Trachten und Farbe. Im gut sortierten Maschkerahaushalt gibt es mindestens eine Maschkerakiste, die all dies das Jahr über beherbergt, aus der immer mal was verschwindet und die durchaus auch auf einmal neue Stücke aufnimmt. Woher die kommen ist manchmal nicht so ganz klar. Der echte Maschkera verkleidet sich, mit mehr oder weniger Vorplanung, aber immer mit einer guten Geschichte, die er auf Lager hat. Maschkera gehen, heißt bei uns, wirklich in eine Rolle zu schlüpfen, diese den ganzen Abend durchzuhalten und mehr und mehr auszuschmücken. Da es keine wirklich großen Bälle mehr gibt, zieht man von Kneipe zu Kneipe und landet am Schluss so gut wie immer im Kaffee Glumphaufe,n um den Abend / Morgen oder Mittag ausklingen zu lassen, oder um einfach weiter durchzufeiern.






 
Der optimale Einstieg für den Nachwuchs ins echte Maschkerateiben ist das Brezenangeln, welches schon immer am Faschingsdienstag stattfindet. 2 Pferdewägen, der eine mit Blasmusikern voran, der andere mit den Brezenanglern - alles echte Maschkera - hinterher. An vier oder 5 Stationen gibts dann, für alle, die des Hüpfens mächtig sind, Brezen, Würschtel (frisch aus dem Würschtelofen, der auch auf dem Wagen mitfährt) und manchmal sogar Krapfen zum schnappen. Und springen muss ein echter Maschkera schon können. Wenn alle Brezen weg sind, ziehen wieder alle ihrer Wege... die kleinen zum Kinderfasching, die Großen in den Glumphaufen und es wird weiter gefeiert, bis nachts um 12 mit dem Kehraus die Faschingszeit ein Ende hat.
Bei mir hat das Maschkeratreiben die letzten Jahre ein wenig nachgelassen. Aber wenn die Patenkinder zum Brezenangeln wollen, dann muss ich natürlich mit.... Drum, diesmal ein fixgeschminkter Blitzauftritt - gestatten: Schacklin Cousteau die Urururenkelin...

Aber Schmarrn beiseite, ich hoffe, ich konnt euch einen kleinen Einblick geben in unseren Fasching.
Es grüßt die Diva von Andiva