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Montag, 14. Mai 2012

3.Fred Kunsthandwerkermarkt

Da ich euch den Artikel nicht vorenthalten will, schiebe ich ihn mal schnell hier hinein...es gibt natürlich zum Markt sovieles zu sagen und zur Hochzeit auch, das hole ich in den nächsten Tagen nach. Erst einmal: DANKE!
3. Fred Kunsthandwerkermarkt
Es war wundervoll....

Eure Kalle

Montag, 12. März 2012

Wie weit ist eigentlich das Hochzeitskleid?

Nachdem Frau Louise Hager-Kleiderständer auf eine gewisse Größe angewachsen war, hatte ich dann doch endlich den Mut, den Stoff in die Hand zu nehmen.

aufgelegtes Schnittmuster
Weiter ging es mit dieser betörenden Seide. Ich habe erst ein Schnittmuster angefertigt und dann die Seide zugeschnitten.












Das fertige Unterkleid aus roter Pongeseide

Mit Mühe und viel Geduld hab ich dann die zugeschnitten Teile handrolliert, was nicht ganz so einfach war---dann habe ich die Teile zusammengenäht und anprobiert und sitzt---noch---vor Ostern---tja---








Ausgelegter zugeschnittener Vorfilz







Aus dieser unglaublich zarten Merinowolle habe ich einen Vorfilz angefertigt, daraus Blätter geschnitten und mich an einer Rosenblüte versucht.

Die Blätter habe ich an Ranken auf die Chiffonseide gelegt und die Rose auch.



fertige Probe







Hier habe ich zum Glück eine Probe angefertigt. Da können wir sehr hübsch sehen, welche Fehler ich noch gemacht habe, was besser geht.

Aber wenn ich das fertige Probestück nun auf das Seidene Unterkleid lege, dann sieht man schon wie es werden soll---Oder?????




Bis bald, eure Kalle von lieblingspuppen und kallejasper

Dienstag, 21. Februar 2012

WeißwurschtProjekt

Weißwurst ist eine Brühwurst aus feingemahlenem Kalbsfleisch, Schweinerückenspeck und Gewürzen. Weil das Fleisch nicht gepökelt wird, hat sie eine helle grau-weiße Farbe. Sie wird traditionell frühmorgens hergestellt und vormittags als Imbiss auf Märkten und in Wirtshäusern mit süßem Senf, Brezn und Weißbier verzehrt.

Bei Weißwürsten wird der Darm üblicherweise nicht mit gegessen. Sie wird entweder „gezuzelt“ („gesaugt“), d. h. man fasst die Weißwurst mit der Hand und zieht den Inhalt mit den Zähnen aus dem Darm, oder man isst sie, indem man sie mit Messer und Gabel zuerst auf dem Teller längs halbiert, so dass der Darm auf der Unterseite intakt bleibt und der Inhalt mit dem Besteck quer heruntergewälzt werden kann. Es besteht auch die Möglichkeit, die Wurst seitlich ein wenig einzuschneiden oder mit der Gabel aufzuschlitzen und die Haut daraufhin in einem Stück von der Wurst zu lösen.
*gulp*

Nein die Frau Bess ist jetzt nicht zum FleischerHandwerk übergewechselt!

Sie saß eines Tages an einem großen Lagerfeuer in G. bei Himbeer- und Waldmeisterbrause neben der Andiva .... angesäuselt von Unmengen an Brause wurden viele Ideen gesponnen ... geboren war das WeißwurstProjekt: völlig unblutig und rein vegetarisch! ... aber, die richtig großen Sachen brauchen ihre Zeit ...

von der Idee bis zur Umsetzung dauerte es viele Monate ... die Mühe hat sich gelohnt ...

hier hätt´n wir den Waschtl:


... ökologisch korrekt aus einer alten Hozkiste gezimmert von der Diva







































... und da wär noch der Zusel:

... kommt gerade vom BreznStechen und ist auf Flucht vor gierigen Mündern ...



Mahlzeit?

Nein! Heute ist Aschermittwoch und fasten ist angesagt! Keine Schokolade, keine Bonbons, fette Torten oder Schlagsahne und ... keine Weißwurscht!!!
... für zum Schmücken Eurer Bude aber absolut kalorienfrei )


Eure marrybess oder auch manuK nebst Andiva

Samstag, 3. Dezember 2011

Mein Leben im Märchenland....

Ja das ist so. Hier leben nämlich Märchenfiguren, alle , oder sehr viele, vielleicht---

Was das glaubt ihr nicht? Wollen wir mal ein Rundgang über den Hof und durchs Haus machen?

Fangen wir vorn an, wo das Schild steht, wer hier weiter geht hat selbst Schuld, oder so ähnlich. Hier beginnt eine endlose Dornenhecke und würde ich nicht alle zwei Wochen mein Schwert zücken um die Dornenhecke zu zerteilen, dann wären wir schon zugewachsen.

Am Garten angekommen, hinter krummen schiefem Zaun, begrüßt uns ein Brunnen. Natürlich sitzt auf dessen Rand ein Frosch---und wenn ich in den Brunnen blicke, könnte ich meinen, es schimmert golden. Ist es meine alte Goldene Kugel, die da einmal hinein gefallen ist? Oder ist es nur die Sonne, welche sich an der Oberfläche spiegelt?





Auf den Beeten stehen die Rüben in Reih und Glied. Ich will eine zupfen und ziehe und ziehe----ich rufe meinen Mann und wir ziehen und ziehen---ich rufe Prinzessin Sauerkrauthaar und wir ziehen und ziehen---ich rufe den Hund und wir ziehen und ziehen----








Geh ich weiter, meckert die Ziege mit mir---mäh ich bin so satt ich brauch kein Blatt. Ach denke ich, Du willst vielleicht in Deinen Stall? Also öffne ich die Stalltür und lass sie hinein. Da ruft sie, mäh mäh mäh, ich rannte über Stock und Stein und fand kein einzig Blättelein! Boah nerv nicht---das kenne ich doch irgendwo her!



Da kreuzt eine Schar Gänse meinen Weg und gleich schnapp ich mir eine und halte sie unter dem Arm. Wie weich die Federn sind. Und jeden den ich treffe, der möchte die Gans streicheln und fasst ebenfalls an. Ach könnt ich doch rufen: kleb fest! So muss ich sie aber alle ziehen lassen.

Nein, was sitzt da für ein grauliger Gesell? Ein Hund so groß wie ein Haus und Augen wie Wagenräder! Bewacht er etwa den Haufen Gold? Und würde er mir die Prinzessin bringen, unversehrt, wenn ich ein Pfeifchen rauche? Genau so sieht er aus!

Mein Weg führt mich an einer verwitterten Tür vorbei---sollte der kleine Schlüssel dort passen, obwohl, habich nicht versprochen, wen der König nicht da ist, keine Türen zu öffnen? Oder muss ich gar die magischen Worte rufen sesam ---öffne--- NEIN halt tu es nicht! Du siehst doch, dass die Tür in einen Berg führt, geh schnell weiter.





Jetzt folge ich einem köstlichem Duft. Es riecht nach frisch gebackenem Brot. Oh da steht er schon, ein Lehmofen. Ich schau hinein und richtig die Brote sind fertig gebacken und müssen gezogen werden. Wie schön sie aussehen, rund und knusprig.
Der Weg führt mich gleich unter die Apfelbäume. Rotbackige pralle Äpfelchen hängen an schwer beladenen Ästen. Also mache ich mich an die Arbeit und pflücke Äpfel--wie herrlich der Tag verläuft.


Ein kleiner Apfelbaum steht hier mit kleinen gelben Äpfelchen und darauf sitz ein Taubenpärchen----ruckedigu ruckedigu----











Hinter einem Zäunchen unter den Apfelbäumen gackert und gickert es. Und als ich durch das kleine Tor trete, weht mir von oben Laub ins Genick, oder ist es das Gold? Ruft doch auch der Hahn gleich Kikeriki kikeriki die Goldmarie ist wieder hie------






Der Weg geht weiter, ach ich seh sie schon, zur Pferdekoppel. Ja da muss ich doch in meiner Träumerei denken: "Fallada wie Du so hangest----" Und schau selbst an mir herunter und geb mir beim Anblick an Gummistiefel und Wattejacke die Antwort:" Prinzessin fein, wie Du so gangest----" *seufz*

Aber nähern wir uns dem Haus und betreten den alten Bahnhof durch die Gepäckaufbewahrung----aha eine Werkstatt. Begrüßt uns doch ein Spinnrad und ruft....Prinzessin fein, möchtest Du nicht ein wenig spinnen können???? Na klar, aber wie ich da so sitze und autsch mich in den Finger steche, verändert sich die Welt und es sitzt ein kleines bucklig Männlein am Spinnrad und spinnt tatsächlich einen Haufen Stroh zu Gold....

Nein weg, da geh ich weiter, eh der Zauber mich gefangen nimmt und betrete die Küche. Ich komme mir ein wenig klein vor bei den fast 4 Meter hohen Decken und dann liegt da dieser Apfel am Fenster mit der so wundervoll roten Backe. Das Wasser läuft mir im Mund zusammen, als mein Blick noch rechtzeitig auf die Laterne fällt. Aha, das war eine Falle...nein nein meinen Apfel ess ich nicht...

Durch die Nächste Tür komme ich in die Wartehalle, wohnlich mit Kaminfeuer, ach hier bleibe ich und werde mich auch bald schlafen legen. Ein Blick hinaus ins Dunkel---huch tanzt da ein kleines Männchen ums Feuer????

Nein nein das will ich gar nicht wissen.
Aber die schönen Federdecke schüttel ich noch am offenen Fenster. Mein Haupt lege ich noch eine Weile bei Prinzessin Sauerkrauthaar auf den Schoss. Autsch was war das? Nichts schlaf weiter---Autsch schon wieder---nein nein---autsch aha drei silberne Haare----soso

Die Katze rollt sich in die warme Asche vor dem Kamin, das Hühnchen setzt sich auf die Stuhllehne, der Esel steht unterm Fenster----ach ja Gute Nacht.....



Was war das???? Ein Geräusch...Nicht nur die alte Dielen knarren, das Haus erwacht zu nächtlichem Leben, trippel und trappel...da war es wieder---polter raudau polter

Es hört sich an als würde jemand mit Schädeln kegeln---gruselig---ich liege im Bett und halte den Atem an---da wieder--und noch ein poltern--- ah jetzt hab ichs...es sind Mäuse, die Walnüsse ins Versteck kullern--vielleicht-- vielleicht aber auch will mir jemand das fürchten lehren???




Dann wache ich auf---es ist Samstag und heute habe ich meinen großen Auftritt als Märchenerzählerin auf dem Adventsmarkt in Globig. Ob ich das schaffe und nicht alle Märchen durcheinander bringe????




Habt einen tollen Tag, eure Kalle

Samstag, 19. November 2011

Trotzalledem




...hab ich das jetzt geschrieben?
Ich muss das fragen, ich habe nämlich das Gefühl mein Gehirn wird weich. Irgendwie alter ich schneller seit dem die Prinzessin Sauerkrauthaar ihr Ich entdeckt hat.





An manchen Tagen mit extremen Schlafentzug, weiß ich nicht mehr, was ich erledigen wollte, ich laufe wirr über den Hof, meine Brille finde ich so wieso nicht und ganz ehrlich?---Also Tagträume sind ja eine schöne Sache. Und es gab Zeiten, da träumte ich von muskulösen Männern, die Oberkörper frei bei mir Holz hacken und dabei fröhlich schauen----



Heute träume ich davon, mich irgendwo anzulehnen und zu schlafen---tief und fest---ohne quietschen, gickern, johlen, lachen----völlige Stille----





In der letzten Nacht, zum Beispiel, einstündiger Schlafinterruptus--das ist an sich ja schon normal, aber um 5 Uhr morgens ein durchdringender Schrei---"Mama Gänse"---- ich hoch---"gucken---umfallen---murmeln"ja, mein Kind, es fliegen Gänse übers Dach---"


So, diese Nacht war zu Ende.

Weiter---

ich sitze am Computer, Prinzessin Sauerkrauthaar steht neben mir, strahlt mich an, fragend: " Mama arbeiten?"---"ja, Mama arbeiten"
hach da geht mir das Herz auf, endlich jemand der versteht, dass ich hier nicht nur zu meinem Vergnügen sitze---



"Mama arbeiten?"---"Ja, Mama arbeiten"---*seufz*
"Mama arbeiten?"---"Ja, Mama arbeiten"---*meineGedankenschweifenschon*
"Mama arbeiten?"---"Ja, Mama arbeiten"---*jetztstehtinderProduktbeschreibungjaa**mistn*
"Mama arbeiten?"---"Ja, Mama arbeiten"---*leichtunwirsch*
"Mama arbeiten?"---"Ja, Mama arbeiten"---*lauterwerdend*

"Kind, bitte---"

Da bedient sie den Drucker, ok ein Blatt Papier ist ja nicht schlimm---rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrttttt
zweites Blatt--rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrtttttttttttttttttt---drittes---rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrttttttttttttt---"Kind es reicht!" "Nein"--rrrrrrrrrrrrtttttttttttttttt---"Bitte, Du hast genug""neihein"---rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrtttttttttttttttt---rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrttttttttttttttttttttttt----"Prinzessin Schluss jetzt""Neeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiihein"--rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrtttttttttttttttttttttt---rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrtttttttttttttttttt
Jetzt greife ich zu der drastische Maßnahme ihre Händchen festzuhalten und prompt geht die Sirene an." Mama weg ich will, nein, waaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhh"

So ok---gut Schatz, dann hört Mama jetzt auf zu arbeiten und wir gehen raus die Tiere versorgen----"Neihein"

"Ach doch, bitte komm"----"Neihein"

"Was möchtest Du dann?"

"Neihein"

"Neihein"

"Neihein"
"Neihein"
"Neihein"
"Neihein"





Ich gebe ab an Cherry---

Eure Kalle

Sonntag, 16. Oktober 2011

Kleiner Kunsthandwerkermarkt auf dem Bahnhof

Ich bin Kalle.
Und ich habe zweimal im Jahr das große Glück die Fredissim
as bei mir beherbergen zu dürfen.
Ich will ja nicht so sehr aus dem Nähkästchen plaudern, aber vielleicht könnt ihr euch schon ein bißchen vorstellen, wie es hier zugeht- ihr kennt uns ja nun schon ein wenig. Nein? Also es wird gelacht, gesungen, gegröhlt, getrunken, gegessen, umarmt, gekichert, geschnarcht, geblödelt, gearbeitet, geliebt und gelebt---sehr sehr intensiv.
Weil nun dann immer so unglaublich viele wunderbar kreative Köpfe anwesend sind, machen wir einmal im Jahr bei diesen Treffen auch eine
n Markt für die Menschen der Umgebung und für uns.
In deisem Jahr fand der Markt zwar schon statt, aber ich
habe mich entschlossen noch einmal am 19. November einen kleinen kreativen Kunsthandwerkermarkt auf dem Bahnhof zu veranstalten.


Für diesen Markt wünsche ich mir noch Mitstreiter, um diese Straße mit Leben zu füllen,


















um diesen Kessel nicht allein verspeisen zu müssen,











um mit fröhlichen
Menschen gemütliche Stunden an diesem Feuer zu verbringen.










Der Markt findet am 19. November von 14 bis 20 Uhr statt. Es werden maximal 6 Stände mit den schönsten kunsthandwerklichen Dingen sein, damit er bei schlechtem Wetter auch drin stattfinden kann. Ich würde mich freuen, wenn sich noch einige Handwerker verbindlich anmelden.
Damit unser Tag so schön ausklingt, wie dieser----


Eure Kalle