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Freitag, 10. Oktober 2014

Fisch am Freitag – Jubiläumsfisch mit Blogverlosung



Mit einem Schweinchen fing alles an: als ich vor 3 Jahren meinen Dawandashop eröffnete, gab es darin nur ein bescheidenes Sortiment von 3 Schweinchenkarten, 3 Patchworkkarten und 3 Marmeladen-Etiketten. Damals wohnte ich noch in Belgien und da ich vornehmlich für eine deutsch sprechende Klientel produzierte, mussten die Produkte unkaputtbar und v.a. leicht sein, um die Portokosten nicht in exorbitante Höhen zu treiben.

Inzwischen sind wir 3 Jahre weiter, das Portoproblem hat sich durch den Umzug nach Deutschland erledigt, für den Schweinkram interessierte sich leider keine Sau aber die Marmeladenetiketten der ersten Stunde erleben inzwischen die 3. Neuauflage und haben viele „Kollegen“ bekommen. Und ich selber habe auf Dawanda viel gelernt, sehr viele nette Kontakte geknüpft und einige wunderbare und ganz besondere Menschen auch im wirklichen Leben kennenlernen dürfen, die ich nicht mehr missen möchte, *fetten Knuffelkuss in die Fredissima-Rinde wirft*


Das dreijährige Bestehen möchte ich gerne mit Euch FEIERN – mit einem RÄTSEL und natürlich einer BLOGVERLOSUNG *Trommelwirbel* und jetzt kommen endlich die FISCHE bei die Butter: wie Ihr vielleicht wisst, war ich im August in Scheveningen und habe dort auch das Museum „beelden aan Zee“ besucht. Seit 2004 wird die Terrasse vor dem Museum von zahlreichen Bronzeskulpturen bevölkert, den sogenannten „sprookjesbeelden“ – Märchenfiguren, die der amerikanische Bildhauer Tom Otterness extra für dieses Museum geschaffen hat. Dargestellt sind Figuren und Szenen aus bekannten und eher unbekannten Märchen , Sagen oder lokalen Anekdoten, die irgendwie zum Themenbereich Meer passen. Aus den insgesamt 23 Skulpturen habe ich 3 ausgewählt, die FISCHE darstellen. Und jetzt seid ihr gefragt: jeder Fisch gehört zu einer anderen Geschichte / Märchen / Sage – bitte schreibt mir bis MONTAGabend, 13. 10.2014, 23:59 Uhr per PM oder Mail, um welche Geschichte es sich handelt. Alle richtigen Einsendungen wandern in den Los-Topf und am Dienstag, 14. Oktober 2014 wird dann die Glücksfee die Preise auslosen und die Gewinner bekannt geben!



Zu gewinnen gibt es 12 (meine Lieblingszahl!) wunderbare Dinge aus meinem Dawanda-Schatzkästlein: 3 Hauptpreise und 9 Trostpreise - sollten mehr als 12 richtige Antworten eingehen, gibt es für den Rest Überraschungstütchen ;-)



Damit ich niemanden überlese (Spamordner und Wandatechnik folgen ihren eigenen Gesetzen), wäre ein entsprechender Hinweis als Kommentar unter diesem Beitrag ganz hilfreich ;-)
In diesem Sinne: PETRI HEIL!
Mehr Fisch gibt es wie immer bei Andiva

Liebe Grüße von der Frau Lahja von art of lahja
 

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Dirty Donnerstag - Heute: Freds Thierleben - Die Ferkelette

Sehr verehrte Leserinnen- und Leserschaft,

heute bin ich im Zeichen der Bildung unterwegs.
Unser jüngstes Fred-Mitglied, illumi_nathi hat darum gebeten, etwas über Ferkeletten zu schreiben. Da ich immer darum bemüht und darauf bedacht bin, die Bildungslücken der Jugend von heute zu füllen, komme ich diesem Wunsch selbstverständlich gerne nach.

Nun, wo beginnen wir am besten?
Vielleicht, wie wir im Biologiebuch beginnen würden.

Die gemeine Ferkelette (sus scrofa fredanica) ist eine domestizierte Form des Wildschweins (sus scrofa).

Interessant ist an dieser Spezies, dass sowohl männliche, als auch weibliche Exemplare durchgängig als "Ferkelette" bezeichnet werden, auch wenn Alice Schwarzer als geschlechtsneutrale Form "das Ferkelet" vorschlägt1.

Die Ferkelette findet sich hauptsächlich im mitteleuropäischen Raum, mit einer starken Konzentration in Deutschland. Einzelne Exemplare der Gattung konnten jedoch auch in Österreich und Portugal nachgewiesen werden. Über Ferkeletten auf anderen Kontinenten gibt es derzeit noch keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Die Ferkelette in der heute bekannten Form wurde erst im ausgehenden letzten Jahrtausend domestiziert2. Es handelt sich in dieser Form also um eine noch relativ junge Spezies.

Schwquiek-Orden
Die Ferkelette tritt zunächst gerne allein auf. Durch bestimmte Lautäußerungen macht die erwachsene Ferkelette auf sich aufmerksam. Der wissenschaftliche Begriff lautet "schwquieken" (zusammengesetzt aus "schweinern" und "quieken") man spricht also von einem "Schwquiek".

Unserer geneigten Leserschaft sei gesagt, dass es sich hierbei keinesfalls um Paarungs- oder Balzrituale handelt. Über das tatsächliche Geschlechtsleben dieser Tiere gibt es leider nur wenige und sehr vage Anhaltspunkte. Man spekuliert, dass sie sich durch Tröpfcheninfektion beim Schwquieken vermehren.

Die Ferkelette ist ein geselliges Tier und fühlt sich am wohlsten unter anderen Ferkeletten.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Ferkeletten über ein im Tierreich einmalig großes Repertoire an Lautäußerungen verfügen. Jedoch nutzt ein erwachsenes Ferkelettenweibchen in der Regel nur bestimmte Schwquieke, um andere Ferkeletten auf sich aufmerksam zu machen. Bevorzugt werden alle Äußerungen , die im entferntesten mit Körperflüssigkeiten oder Geschlechtsteilen zu tun haben.

Das Ferkelettenmännchen ist in der Regel weniger kreativ, kann unter Umständen aber in eine Art Rauschzustand geraten, wenn es sich unter vielen Weibchen befindet, welche schwquieken -  man spricht hier von der sogenannten "transzendentalen Schwquiekation".

Das Bewusstsein des Männchens wird hierbei in einen Zustand überführt, der dem nach einem (bei dieser  Spezies noch nachzuweisenden) aktiven Geschlechtsverkehr nicht unähnlich ist: Euphorie gepaart mit Erschlaffungszuständen.

Ferkeletten verfügen über ein fledermausartiges "Radar", welches es ihnen ermöglicht, Schwquieke bereits auf große Distanz sicher erkennen zu können. Vernimmt eine Ferkelette einen solchen Schwquiek, oder etwas, das sich auch nur im entferntesten danach anhört, wird sie sich sofort zum Ort des Schwquieks begeben. Diese rudelartigen Zusammenrottungen können von Minuten über Stunden bis hin zu mehreren Tagen andauern.

Sehr bekannt ist der derzeit 2 x jährlich stattfindende "Globiger Schwquiek". Eine deratig hohe Konzentration der Spezies sucht in Mitteleuropa ihresgleichen.

Die Ferkelette eignet sich nur bedingt als Haustier, kann bei artgerechter Haltung (internetfähiger Rechner und Sofa) sowohl eine beachtliche Schwquiek-Zunahme, als auch ein beachtliches Alter erreichen.

Schwquiek-Tasse
Im Hinblick auf die nahendende Festtage möchte ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, eindringlich bitten, keine Ferkeletten zu verschenken! Verschenken Sie lieber niedliche Stofftiere oder einen Vibrator oder diese hübsche Tasse.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen eine frohe Schweinacht!

Ihre Doro von my-meerkat und klamottenlabel


Fußnoten:
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1) Schwarzer, Alice: Der schweine Unterschied und seine großen Folgen. Ferkeletten über sich, der Beginn einer Befreiung. Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 2., Aufl. (September 1968)

2) Grzimek, Bernhard: Die Domestizierung von sus scrofa fredanica. Frankh'sche Verlangshandlung, 1951