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Freitag, 5. Juni 2015

Fisch am Freitag / Mittelalter Fisch


Erst einmal vorsichtig die Lage peilen ....
Am letzten Wochenende im Mai findet in Montabaur immer der Mittelaltermarkt statt. Zwei Tage lang tummeln sich jede Menge Rittersleut und bunt gewandete Gaukler auf dem Areal rund um die Peterskirche. Es gibt nur wenig Ramsch dafür aber relativ viele Handwerker aus der näheren Umgebung, denen man über die Schulter schauen darf: Töpfer, Schmied, Korbflechter, Kräuterweiblein, Filzmacher, Drechsler, Buchdrucker, Seilmacher, Kerzenzieher, Schneider, Gerber u.v.m.
Und ein paar fröhliche Fischlein sind mir auch ins Netz ... äh ..vor die Linse geschwommen ....

Ob der Schlabberlöffel dann nur für Fischsuppe gilt?





Noch mehr Fisch am Freitag gibt es bei Andiva.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!
Eure Frau Lahja von art of lahja

Dienstag, 31. März 2015

MONATSIMPRESSIONEN NR. 7 / März 2015

Hier zeigen wir euch immer am letzten Tag des Monats unsere Monatsimpressionen.



CHERRY BOMB / KIRSCHBLÜTEN-TSUNAMI


Oben mein Sonnenfoto, unten dann das Profi-Foto.

Die partielle Sonnenfinsternis am 20.3. habe ich in Berlin mangels Sofi-Brille leider nicht in Echt erkennen können. Die Verdunklung der Umgebung war schon beeindruckend, weil man trotz grellem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel das Gefühl verspürte, es könnte jeden Moment anfangen zu regnen. Die Berliner Vögel sind allerdings ganz gelassen geblieben und haben sich von der Tageslichtänderung nicht in ihrem Gezwitscher stören lassen.

Mithilfe eines Profi-Fotografen, der mir einen Blick auf sein Fotoarchiv erlaubte, konnte ich dann doch den "Beweis" sehen, dass der Mond sich tatsächlich vor die Sonne geschoben hatte! 



ANGELNETTE






Omama mit Enkeltöchterchen beim ersten Zoobesuch ;-D

Was - für eine FREUDE - ich mit meinem geliebten Enkeltöchterchen - jetzt 14 Monate jung - im Opelzoo 

...ihrem 1. Zoobesuch mit ...viel Gejuchze und Gestaune
und - beim Schnauben - des einzig, noch verbliebenen, Nilpferdes - Max - dort,
auch ein kurzes, erschrecktes Geheule ...hehe ;-D

Ihr Stoffkuschelkamel hat dort auch die Verwandtschaft angetroffen... kicher !

Nach diesem aufregenden Besuch, haben WIR 2 dann erschöpft, der vielen Eindrücke,
nächtens, auch sehr GUT geschlafen.

Habt schöne Osterfeiertage
+ WIR sehen uns zu den April-Impressionen - spätestens - wieder,

Eure An(gel)nette *♥winkewunke*



ART OF LAHJA




Dieses Jahr stand der März für mich im Zeichen der Oster Vorbereitungen. Auf dem Ostermarkt in Ransbach-Baumbach konnte man diverse Künstler sehen, die mit den unterschiedlichsten Techniken wunderbare Muster schufen. Besonders schön fand ich Eier mit ausgekratztem Muster und Eier in sorbischer Wachsbossiertechnik. Dabei wird farbiges Wachs erhitzt und dann mit einer Federspitze auf das Ei getupft. Dort erkaltet und erstarrt es fast sofort und es entstehen kunstvolle geometrische Muster mit reliefartiger Struktur. Die Künstlerin hatte sich ein ebenso einfaches wie wirksames Malgerät gebastelt: In ein mit Sand gefülltes Marmeladenglas wurden Löffel gesteckt, in deren umgebogener Kelle das Wachs gelegt wurde. Als Hitzequelle diente eine kleine Petroleumlampe, das Marmeladenglas wurde dann ständig so gedreht, dass sich die gewünschte Wachsfarbe über der Flamme befand und flüssig wurde.

Art of Lahja




GARTENPFLÄNZCHEN




Ich liebe den März, alles erwacht und versucht, um die Wette zu strahlen. So viele Bilder könnte ich Euch von Pflänzchen in und um mein Gärtchen zeigen, aber diesmal hat eindeutig der Bärlauch "gewonnen".

Um dieses Foto zu knipsen musste ich mit dem Auto eine halbe Stunde fahren, denn die Gegend, in der ich lebe, ist zwar sehr fruchtbar, aber für dieses Kraut nicht so der ideale Lebensraum. Auf diesem Platz'l jedenfalls fand ich ihn in Hülle und Fülle, noch nie habe ich dermaßen viele Büschel gesehen. Leider ist dieser Platz kein Geheimtipp mehr und einige Pflücker sind auch so rücksichtslos und schneiden sogar mit dem Messer einfach den ganzen Horst ab (oder reißen ihn gleich mitsamt der Zwiebel aus).
Armer Bärlauch (❀﹏❀) 

Aber wieder zurück zu meiner Bärlauchaugenorgie (danke, liebes Herzkirscherl, für dieses Wort, das ich nicht mehr aus dem Kopf bekomme), hier seht Ihr nur einen kleinen Teil aus diesem Laubwald. Der grüne Hintergrund im Bild ist übrigens auch alles Bärlauch - es war eine wahre Pracht!

Nun freue ich mich schon auf den April und was der Frühling mir noch alles zeigen wird!




Wer auch Monatsimpressionen gesammelt hat, darf sie gerne hier unten verlinken.

Einzige Bedingung: die Fotos sollten aus dem aktuellen Monat stammen. Ein paar Zeilen mit Bezug zum Foto (persönlicher Kontext) wären natürlich auch schön.



Mittwoch, 4. Februar 2015

KOCHEN MIT DEN FREDISSIMAS / Nr. 1: Was macht man mit... Rosenkohl?

Die Fredissimas haben wieder eine neue Rubrik für den Blog geschaffen. In unregelmäßigen Abständen wollen wir euch zeigen, was für kulinarische Schätzchen wir aus einer Zutat hervor zaubern, teilen euch unsere Geheimrezepte mit, unsere Lieblingsmenü-Ideen oder auch unsere kreativen kulinarischen Experimente zum Nachbasteln ;-).

Die erste Herausforderung heißt: ROSENKOHL

Mal sehen, ob wir eure Geschmacksknospen mit dem verpönt-verhasstem Wintergemüse anregen können!

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CHERRY BOMB / KIRSCHBLÜTEN-TSUNAMI

Schon etwas angeknabbert...
"Brussels sprouts" heißt das knubbelige Kohlgemüse auf Englisch und so hieß er bei uns zu Hause ebenfalls. Passte ja auch irgendwie für eine gebürtige Belgierin, die einige Jahre in Brüssel gelebt hat und die eine schottischen Mutter hat, die ihre Muttersprache damals nicht ablegen wollte... Ich hatte meine eigenen Gemüse-Ecke im Garten meiner Eltern und mein Vater brachte mir das Gärtnern bei. Rosenkohl kannte ich also nicht nur als im grünen Netz zusammengebundenes Gruppengemüse, sondern war mir also auch als am Kohlstamm wachsendes Gebilde bekannt. Wie pralle grüne Schnecken sahen die Gemüseteilchen aus, die am Stamm empor krochen...

Zu Hause gab es das Gemüse allerdings nur als Beilage. Erst in Berlin lernte ich das Gemüse in seiner Vielfalt zu schätzen. Mein ehemaliger Freund, der das folgende Rezept erfand, war ein großer Fan von Chilibohnen aus der Dose, die wir auf gemeinsamen Kanutouren täglich verspeisten. Mit der Lieblingszutat Chilibohnen und dem kräftigen Gemüse wurde dieses Rezept eines unserer Lieblinge. In der WG kochten wir davon immer eine große Menge, weil alle Mitbewohner gerne mitaßen. Reinhard starb vor fast 4 Jahren, aber dieses Rezept koche ich immer noch gerne in seinem Andenken nach:

Überbackener Rosenkohl mit Kartoffeln und Chilibohnen 

Zutaten:
* reichlich Kartoffeln, gekocht
* 1-2 Dosen Chilibohnen (Kidneybohnen in einer Chilisauce)
* Tomaten, in groben Stücken geschnitten
* Rosenkohl, gekocht
* (vegane) Kräuterfrischkäse
* geriebenen (veganen) Käse
* Salz, Pfeffer

Alles Andere erklärt sich wie von selbst.
Eine große Auflaufform einfetten, Tomaten bilden die unterste Schicht, darauf kommen die Chilibohnen, Rosenkohl und Kartoffeln. Oben kommt Kräuterfrischkäse und geriebenen Käse.
Im Backofen ca. 30-45 Minuten überbacken. Temperatur: ca. 220°C (oder was man sonst so für Aufläufe nimmt). Guten Appetit!

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ANGELNETTE


Rosenkohl mit Bratwürstchen und einer Scheibe Sonnenblumenvollkornbrot ;-)

Gestern* => Geburtstag vom Bruderherz ! *check*
Heute => Geburtstag vom Schwiegersohn ! *check*
Morgen => Geburtstag vom Nichten-Freund ! *check*

..... und immer, mit fröhlichem FEIERN und Tralala...hehe ;-)

Darum, die schnelle Mittagsküche:

Bratwürstchen in die Pfanne,
Rosenkohl gesäubert,
Stiele kreuzartig eingeschnitten,
mit Butterschmalz angebraten,
Salz/Pfeffer, etwas Gemüsebrühe
+ nach der Dünstzeit (ca. 15Min.) mit Muskat abschmecken => FERTiiiiisch !!!

*Hatläääckergemundet...meinBäuchleinistsatt...undNUNaufzuneuenTaten...FREU*


* = Zeitrechnung als das Gericht gekocht wurde!!!

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ART OF LAHJA

Man sagt ja immer, dass Rosenkohl bei kleinen Kindern nicht sehr beliebt sei – bei uns ist es genau umgekehrt, als das TK noch ein Kindergartenkind wahr, liebte es Rosenkohl heiß und innig, doch wie das manchmal so geht mit der großen Liebe – auf einmal war sie aus und vorbei und kehrte bis jetzt nicht wieder ... trotzdem möchte ich euch unser bewährtes Rezept nicht vorenthalten – ich schätze daran besonders, dass man nur einen Topf braucht und außerdem Mengen und Zutaten problemlos variieren kann – je nach Vorrat und Anzahl der Mitesser ;-)

Rosenkohl-Kartoffel-Eintopf mit Bratwurstbrät (für 3-4 Personen)

500g Rosenkohl
500g Kartoffeln
3-4 grobe oder feine Bratwürste, je nach Geschmack
Entweder Schmelzkäse oder Kräuterfrischkäse (2 dicke Esslöffel, ca. ½ Paket)
Gekörnte Brühe (je nach Wassermenge)
Muskatnuss oder Curry, Pfeffer, Salz
Etwas Margarine zum Anbraten

Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Gemüse in einem großen Topf in etwas Margarine anbraten. Mit (kochendem) Wasser begießen, bis es gut bedeckt ist. Gekörnte Brühe dazugeben, ca. 15-20 Minuten kochen, bis das Gemüse gar ist. Das Bratwurstbrät portionsweise aus der Pelle drücken (geht am besten, wenn man nach der Hälfte die Wurst umdreht) und nach 10 Minuten zum Gemüse in den Eintopf geben. Ganz zum Schluss Schmelz- oder Käse dazugeben und darin auflösen, bis eine schön sämige Soße entsteht. Mit den Gewürzen abschmecken. Wer kein Fleisch mag, lässt das Brät einfach weg und würzt ein bisschen stärker. Möhren passen auch noch gut dazu. Oder anderes Wintergemüse, z.B. Pastinaken.

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FILZGARTEN

Kohlsprossen haben einen leicht bitteren Geschmack, das mag ich gerne. Am besten schmecken sie, wenn sie schon etwas Frost abbekommen haben, und möglichst frisch sind. Deshalb nehme ich meistens tiefgekühlte Kohlsprossen - die werden gleich nach der Ernte eingefroren - also frisch und frostig gleichzeitig! 

Hier nun mein Lieblingsrezept für eine simple, aber köstliche Kohlsprossensuppe (* für Nicht-ÖsterreicherInnen mit Übersetzung ;-).

Für ca. 6 Portionen:
50 dag Kohlsprossen (* 500g Sprossenkohl, auch Rosenkohl genannt)
2 mittelgroße mehlige Kartoffel
1 l Gemüsebrühe
nach Belieben Milch und Obers (* Schlagsahne)
1 Zwiebel
nach den eigenen Vorlieben Knoblauch, Ingwer (ja!!!), Salz, Pfeffer, Chili, Kümmel

Zwiebel (ev. Knoblauch, Ingwer) würfeln, mit den würfeligen Kartoffeln anbraten, mit Gemüsebrühe aufgießen, Gewürze dazu, nach dem Aufkochen die Kohlsprossen dazugeben, ca. 15-20 min leicht kochen lassen. Eine Kohlsprosse nach ca. 2 Minuten herausnehmen und die Blättchen einzeln ablösen zur Dekoration. 


Suppe mit dem Pürierstab pürieren, mit Milch oder Wasser auf die richtige Konsistenz bringen, abschmecken. In vorgewärmte Suppenteller geben, etwas flüssiges oder leicht geschlagenes Obers (* Schlagsahne) verteilen, mit den einzelnen Blättchen und Chilifäden (NUR fürs Foto habe ich eine ganze Chili genommen) verzieren. Mahlzeit!

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GARTENPFLÄNZCHEN


Vorher...

In unserer fünfköpfigen Familie ist der Kohlsprossengeschmack etwas umstritten, aber er geht 3:2 FÜR die hübschen Gemüseknospen aus.
Zufälligerweise habe ich im Fernsehen (nein, in KEINER Kochshow, hehe) einen Koch gesehen, der versucht hat, Kohlsprossenmeider vom Genuss zu überzeugen. Und zwar mit einem einfachen Rezept, das ich auch gleich nachgewerkelt habe.


Ofenkohlsprossen

Zutaten:
Kohlsprossen (für meine 18x29 cm Form hab ich ca. 350 g genommen)
Olivenöl, Balsamico-Creme (ich hab eine etwas gesüßte genommen)
Salz, Pfeffer, Zucker
eventuell dazu:
Chili, Parmesan

Nachher...

Zubereitung:
Auflaufform mit Olivenöl bestreichen. Halbierte Kohlsprossen mit der runden Seite nach unten einschlichten (der Fernsehkoch hat sie vorher auf Schaschlikspieße aufgesteckt), mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker bestreuen. Über die gewürzten Sprossen Balsamico-Creme und Olivenöl träufeln. Bei 160°C ca. 15 min im Ofen braten lassen.
TIPP: Nicht mit dem Olivenöl sparen! Ich habe zuerst zu wenig darüber geleert, da blieben sie hart und trocken. Erst als ich noch mal großzügiger zu Werke gegangen bin, wurden die Kohlsprossen ganz weich und saftig.
Zuletzt habe ich noch Parmesan und Chilischoten darüber gerieben -> KÖSTLICH!!!

P.S.: Und hier die Auflösung: JA, er hat's geschafft, alles wurde bis auf's letzte grüne Blättchen zusammengeputzt!


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Wer auch ein genial leckeres Rosenkohlrezept hat, darf es gerne im Kommentarfeld einfügen. Wir freuen uns über weitere Anregungen!

Sonntag, 30. November 2014

MONATSIMPRESSIONEN NR. 3 / NOVEMBER


Wie haben die weitverzweigten Fredissimas den November erlebt? Wir haben für euch wieder Eindrücke aus Berlin, Eschborn, Heiligenroth, Freiburg und Globig gesammelt.

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CHERRY BOMB / KIRSCHBLÜTEN-TSUNAMI

November in Berlin... Grau und trist? Mitnichten... Am 9. November erhellte sich der graue Alltag mit der Lichtgrenze, einer Installation, die auf 25km Länge entlang der ehemaligen Mauerstrecke in Berlin aufgebaut wurde. Anlass war der Mauerfall vor 25 Jahren, der an diesem Tag wortwörtlich ins Licht gerufen wurde.
Ich muss zugeben, dass dieses Ereignis für mich damals keine Bedeutung hatte. Ich hörte davon im Radio und meine einzige Reaktion war "aha". Ich lebte in Brüssel, studierte an der Uni und war mit anderen Sachen im Alltag konfrontiert.

Umso bedeutsamer wurde der Mauerfall für mich als ich 1992 den Grund fand, nach Berlin umzuziehen. Mein damaliger Freund kam aus Ostberlin und ergriff nach der Wende die Gelegenheit, ein Auslandssemester in Brüssel zu absolvieren, wo wir uns kennenlernten. Ohne Mauerfall wäre das nicht möglich gewesen... Er war übrigens begeistert, dass ich nicht fragte, ob er aus Ost- oder aus Westberlin kam, aber das lag nur daran, dass ich so wenig von der Deutsch-Deutschen Geschichte wusste, dass mir nicht mal großartig bewusst war, dass Berlin zweigeteilt war... LOL... Bei uns in Belgien war die Ost-West-Trennung nicht mal eine Silbe im Geschichtsunterricht wert. Ja, so ist das machmal. Man ist jung und hat von nix eine Ahnung. So war's zumindest bei mir... Aber ich wette, die wenigsten Leute außerhalb Belgiens wissen, dass es in Belgien ein langer Sprachenkampf gab, dass z.B. im 1. Weltkrieg viele flämische Soldaten starben, weil die Offiziere die Befehle auf Französisch gaben und dass viele Flamen vor Gericht verurteilt wurden, weil sie die Anklagen, die gegen sie erhoben wurden nicht verstanden, weil diese auf Französisch ausgesprochen wurden. Auch das ist eine bittere Trennungsgeschichte, die erst aufgehoben wurde, als Niederländisch (von der Mehrheit der Bevölkerung gesprochen) als Amtssprache anerkannt wurde. So hat vermutlich jedes Land auf dieser Welt irgendeine Trennungsgeschichte in seiner Geschichte erlebt. Grenzen (seien sie geografisch oder sprachlich) sind nur so weit naturgegeben, dass sie einen territiorialen Abgrenzungswunsch verkörpern. Nur wenn diese Grenzen zu Barrieren und zwischenmenschliche Hindernisse werden, wird es problematisch...

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ANGELNETTE
Mein TK, mit Familie wohnt, in der Nähe von diesem Park
+ wir gehen da viel spazieren...jetzt auch mit dem ETK ;-)))

Ich habe 10 Jahre lang, von 1978 - 1991, mit Unterbrechung (jetzt ist da die UNI Frankfurt)
nebenan, in der U.S. Army Engineering Europe Buildings, gearbeitet !!!
=> verbindet mich also sehr viel mit diesem Park, da ich die Mittagspausen dort auch oft verbracht habe !!! *weisstebescheid*

Dazu zwei Gedichte meines Liebelingspoeten, runden meine stimmungsvollen und stillen Impressionen - für diesen Monat - ab:

Auf dem Wolschan

Am Abend des Tages von Allerseelen

I

Die dürren Äste übergittern
des Himmels abendblasse Scheiben;
und über Grüfte, reich mit Flittern
geschmückt, geht Wehmut, und es zittern
die Lichter durch das Blättertreiben.

Im müden Blau, im regungslosen,
schwimmt fern der Mond. Die Lebensbäume,
die seine blanke Stirne kosen,
sind schwarz. Der Duft von welken Rosen
schleicht her wie Geister toter Träume.

II

Ferner Lärm vom Wagendamm. -
Hier keimt Friede und Vergessen,
zwischen zweien Grabzypressen
hangt der Mond wie ein Tam-Tam.

Schlägt die Ewigkeit nicht sacht
jetzt daran mit schwarzem Schwengel?
Bange schaut ein Marmorengel
in das Äug der Spätherbstnacht.

Rainer Maria Rilke ( 1875 - 1926 )

Eure An(gel)nette *♥umärmel*

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ART OF LAHJA



Nachdem ja der erste Advent dieses Jahr in den November fällt, startete auch die Plätzchenbacksaison ein Wochenende früher als sonst – das TK wünschte sich ein Lebkuchenhäuschen. Beim ersten Versuch hatten wir den Honigkuchenteig zu dünn ausgerollt und die Platten brachen zusammen. Das TK verwandelte sie kurzerhand in Honigkuchenpralinen. Das zweite Häuschen wurde dann etwas kleiner und stabiler - und da steht es nun und bringt fröhlich-bunte Weihnachtsstimmung in den trüben November – bin mal gespannt, ob es bis Weihnachten hält und wünsche euch eine schöne Adventszeit!

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MY-MEERKAT / MÖFZI

Dieser November zeichnet sich bis durch ziemlich viele "geschenkte" Wochenenden aus.

Das Wetter war einige Male so schön und warm, dass man sich eher im Frühsommer oder Frühjahr wähnte, als im grauen November. Von seiner grauen Seite zeigt er sich in erster Linie hier unten in Freiburg. Das nennt sich dann Inversionswetterlage" und heißt, dass es unten kalt, nebelig und grau ist, während oben bei angenehmen Temperaturen die Sonne scheint.

Es kostet zwar etwas Überwindung, durch das feuchte Grau zu fahren, oben wird man dann aber immer belohnt, so auch dieses Mal. Die Wochenenden sind zur Zeit ein lustiger Mix: sobald das Thermometer halbwegs in den zweistelligen Bereich klettert, kommt Conchita aus der Garage und wird um den Block gejagt. Abends geht's dann in die Küche zum Plätzchen backen und Socken stricken. So macht auch die "kalte" Jahreszeit Spaß!

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November das ist für mich der Monat, wo die Kräfte sich zurückziehen. Es sieht aus wie ein Sterben---und bis zum Frühjahr ruht so vieles. Es ist der Monat, an dem ich Licht anzünde für die Lieben, die nicht mehr bei uns sind. Tod ist allgegenwärtig. Ich schau nach Innen und nach vorn. Mein Hund ist nun alt. Auch er wird nicht mehr ewig bei uns sein. Da wollte ich noch einmal einige schöne Fotos zur Erinnerung. An einem sonnigen Novembertag haben wir uns noch einmal ganz fest umarmt und verbunden gefühlt. Deswegen dieses Foto....eure Kalle

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Wer auch Monatsimpressionen gesammelt hat, darf die hier unten verlinken.

Einzige Bedingung: die Fotos sollten aus dem aktuellen Monat stammen. Ein paar Zeilen mit Bezug zum Foto (persönlicher Kontext) wären aber auch schön.

Montag, 20. Oktober 2014

Herz am Montag Nr. 38 - Herz am Golfplatz


Was macht man am Wochenende bei schönem Wetter, wenn man sich nicht allzu sehr sportlich verausgaben, aber trotzdem an der frischen Luft bewegen möchte? Richtig: Minigolf spielen ;-)


In einem leicht heruntergekommenen romantisch-schäbigem Platz am Ufer der Lahn – und ein Herz hab ich auch gefunden:


Und einen herbstlichen Nachtisch gabs gratis dazu:


Ich wünsche Euch eine wunderbare sonnige Woche!

HERZlichst, die Frau Lahja von art of lahja