Es fing alles beim Sushi-Essen an...
Naja, essen... Ich bin ja im Umgang mit Essstäbchen genauso geschickt wie ein Igel beim Aufblasen von Luftballons: irgendwann fliegen die Fetzen… Und da es mir unheimlich peinlich ist, wenn Andere zuschauen, wie ich mich wie der erste Mit-Stäbchen-Esser auf der Welt verhalte, haben mein damaliger Lebensabschnittsgefährder und ich uns Sushi nach Hause bestellen lassen. Probieren geht eben über Blamieren!!!!
Die zur Bestellung mitgelieferten Stäbchen waren aus einem schönen Ikeaholz geschnitzt, nix Besonderes, aaaaaaaaaaaber das darum gehüllte Papierchen war wunderschön: lauter chinesische Zeichen, eine krumm übersetzte Bedienungsanleitung und… Fische!
Sowas wird immer sofort gehortet.
Meine halbe Wohnung ist ein Sammelsurium aus „Da-kann-man-bestimmt-mal-was-draus-machen“-Gegenstände. Die Fische schlummerten also erst mal eine Weile im Fluss der überflüssigen Sachen (meine Ideenkiste), bis ich eines Tages ein Tauschgeschäft mit Mareike, ein bekennder Fischfan, abschloss… Kirschblüten wurden gegen Ameisen (oder waren es Schaben????) getauscht und ich stellte aus besagten Fischen einige Collage-Buttons her. Einen davon schickte ich ihr, den Rest stelle ich ins eigene Schöpken.
Die Evolution ist nicht aufzuhalten, auch nicht im eigenen Schöpken und aus den Collage-Buttons wurde irgendwann Ohrschmuck. Dank Frollein Diva, die mir mangels passenden Werkzeugs die Löcher in die Buttons bohrte, entstanden vorgestern diese Schätzchen. 
Ein guter Fang, wie ich selbst finde…
Eure Cherry
P.S. Mehr Freitagsfische gibt es heute bei Frau Rieger und auch bei Kunstpause.