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Montag, 12. Dezember 2016

Herz am Montag Nr.150: Weihnachtliche Märchen

Jedes Jahr werden in der Vorweihnachtszeit in der Innsbrucker Altstadt Häuserfassaden und Straßen märchenhaft geschmückt. Ausgegangen ist das sicher von der Riesengasse, die bietet sich da natürlich an - und wer genau schaut, dem zeigt sich auch ein Herz für den Montag!
 



 




 





Schöne Woche mit den Fredissimas-Herzen wünscht Ulla vom FilzGarten!


Dienstag, 14. Oktober 2014

Des Rätsels Lösung - Märchenfische ...



Ihr Lieben, vielen Dank für Eure lieben Worte und die rege Beteiligung anlässlich meines kleinen Jubiläums - nachdem ihr so fleißig mitgeraten habt, soll natürlich die Auflösung nicht auf sich warten lassen:

Bei dem Märchen Nr. 1 handelt es sich um eine lokale Sage, daher ist die Skulptur des „Heringessers“ auch zu einem Wahrzeichen Scheveningens geworden: In einem kleinen Dorf am Meer (Scheveningen) wohnt ein Fischerjunge, der wie sein verschollener Vater zur See fahren will, doch seine ängstliche Mutter erlaubt es ihm nicht: „erst, wenn du 1,50m groß bist“, sagt sie. Das Wachsen geht natürlich viel zu langsam. Da trifft der Junge am Strand eine alte Frau, die ihm 3 Heringe gibt, mit deren Hilfe er binnen 3 Tagen groß werden soll. Als Belohnung will sie die ersten 3 Heringe aus seinem Fang, dann würde sie ihn zum König der Fischer krönen. So geschieht es, der Junge wird groß, fährt zur See, schenkt die ersten 3 Fische aus seinem Fang der alten Frau und wird gekrönt. Seitdem hat Scheveningen 3 gekrönte Fische  im Wappen, das auch so profane Dinge wie einen Mülleimer ziert ,-)

Märchen Nr. 2 hat wohl jeder auf Anhieb gewusst: Moby Dick, der weiße Walfisch, auf dessen Rücken der Harpunier Fedallah festgebunden liegt.
Märchen 3 war nicht so einfach zu raten, da Otterness es sehr frei umgesetzt hat. Es ging um „die koniging en het tovervisje“ (die Königin und der Zauberfisch), bei uns besser bekannt als „Der Fischer und seine Frau“, die arm aber glücklich in einer bescheidenen  Hütte am Meer wohnen. Der Mann fängt einen Fisch, der ihm für seine Freiheit drei Wünsche freistellt – weil ihm nichts einfällt, überlässt er seiner Frau das Wünschen, die erst ein Holzhaus, dann ein goldenes Haus und endlich einen riesigen Palast bekommt. Als sie dann aber auch noch Königin sein will, platzt dem Fisch der Kragen und er macht alles wieder rückgängig. Nun hocken beide wieder in ihrer Hütte, der Mann ist immer noch zufrieden, aber die Frau wurde nie mehr glücklich.

Die richtige Lösung eingeschickt - und das alles ohne mickeys tatkräftige Unterstützung ;-) haben Zuse, Handbuchbinderei Gründer, Kirschblüten-Tsunami, Burgvrouwe, Angelnette, Kallejasper, Mickey und Gartenpflänzchen. Ach ja, und natürlich die anonyme Hortensie, aber ich glaube, dabei handelt es sich um eine schizophrene Persönlichkeit und der Preis geht an ihr alter Ego ;-)
Die Losfee hat jetzt beherzt ins Töpfchen gegriffen, ordentlich geschüttelt und die 3 Hauptgewinne gehen an ... tatatataaaa: zuse, gartenpflänzchen und Angelnette. Der gar nicht so unüppige Rest (da sich jetzt 9 Preise auf 5 Leute verteilen) geht an den Rest ;-)

In den nächsten Tagen werden also einige Adler überm Westerwald abheben und sich in alle Himmelsrichtungen verteilen .... ich nehme jetzt einfach die mir bekannten Adressen bzw. die aus dem Impressum – wer eine andere Anlieferung wünscht, möge mir doch bitte bis Mittwochabend Bescheid geben ;-)

Die Frau Lahja von art of lahja

Freitag, 10. Oktober 2014

Fisch am Freitag – Jubiläumsfisch mit Blogverlosung



Mit einem Schweinchen fing alles an: als ich vor 3 Jahren meinen Dawandashop eröffnete, gab es darin nur ein bescheidenes Sortiment von 3 Schweinchenkarten, 3 Patchworkkarten und 3 Marmeladen-Etiketten. Damals wohnte ich noch in Belgien und da ich vornehmlich für eine deutsch sprechende Klientel produzierte, mussten die Produkte unkaputtbar und v.a. leicht sein, um die Portokosten nicht in exorbitante Höhen zu treiben.

Inzwischen sind wir 3 Jahre weiter, das Portoproblem hat sich durch den Umzug nach Deutschland erledigt, für den Schweinkram interessierte sich leider keine Sau aber die Marmeladenetiketten der ersten Stunde erleben inzwischen die 3. Neuauflage und haben viele „Kollegen“ bekommen. Und ich selber habe auf Dawanda viel gelernt, sehr viele nette Kontakte geknüpft und einige wunderbare und ganz besondere Menschen auch im wirklichen Leben kennenlernen dürfen, die ich nicht mehr missen möchte, *fetten Knuffelkuss in die Fredissima-Rinde wirft*


Das dreijährige Bestehen möchte ich gerne mit Euch FEIERN – mit einem RÄTSEL und natürlich einer BLOGVERLOSUNG *Trommelwirbel* und jetzt kommen endlich die FISCHE bei die Butter: wie Ihr vielleicht wisst, war ich im August in Scheveningen und habe dort auch das Museum „beelden aan Zee“ besucht. Seit 2004 wird die Terrasse vor dem Museum von zahlreichen Bronzeskulpturen bevölkert, den sogenannten „sprookjesbeelden“ – Märchenfiguren, die der amerikanische Bildhauer Tom Otterness extra für dieses Museum geschaffen hat. Dargestellt sind Figuren und Szenen aus bekannten und eher unbekannten Märchen , Sagen oder lokalen Anekdoten, die irgendwie zum Themenbereich Meer passen. Aus den insgesamt 23 Skulpturen habe ich 3 ausgewählt, die FISCHE darstellen. Und jetzt seid ihr gefragt: jeder Fisch gehört zu einer anderen Geschichte / Märchen / Sage – bitte schreibt mir bis MONTAGabend, 13. 10.2014, 23:59 Uhr per PM oder Mail, um welche Geschichte es sich handelt. Alle richtigen Einsendungen wandern in den Los-Topf und am Dienstag, 14. Oktober 2014 wird dann die Glücksfee die Preise auslosen und die Gewinner bekannt geben!



Zu gewinnen gibt es 12 (meine Lieblingszahl!) wunderbare Dinge aus meinem Dawanda-Schatzkästlein: 3 Hauptpreise und 9 Trostpreise - sollten mehr als 12 richtige Antworten eingehen, gibt es für den Rest Überraschungstütchen ;-)



Damit ich niemanden überlese (Spamordner und Wandatechnik folgen ihren eigenen Gesetzen), wäre ein entsprechender Hinweis als Kommentar unter diesem Beitrag ganz hilfreich ;-)
In diesem Sinne: PETRI HEIL!
Mehr Fisch gibt es wie immer bei Andiva

Liebe Grüße von der Frau Lahja von art of lahja
 

Sonntag, 11. November 2012

Novembermärchen

Immer einmal wieder geben die Fredfrauen ihre Quelle der Inspiration preis.

Das finde ich so unglaublich spannend, welche verschlungenen Wege die Gedanken auch manchmal gehen.

Wenn ich mit den Kaninchenfellen arbeite, dann holt mich meine Kindheit immer wieder ein.Wenn ich die kleinen weichen Felle in die Hand nehme, dann habe ich Gedanken, an das Hasenschwänzchen in meiner Hosentasche, an meine Lieblingsmärchen
Pulswärmer mit Pelz verbrähmt

und an warme Händchen im Winter

---an den Streit mit meiner Schwester, wer die fellbesetzte Mütze aufsetzen darf---


 



vielleicht doch Nastjenka?



Als ich den Mantel von Puppe Pünktchen fertig hatte, sprang mir sofort der Name Nastjenka in den Kopf---genau, ein kleines russisches Märchen---









Dann spann ich den Faden weiter und erinnerte mich an das ukrainische Märchen vom Handschuh. Und während ich noch an den kleinen schönen Fellhandschuhchen nähte, erzählte ich der Prinzessin das Märchen:


Kinderfellhandschuhe

Es war einmal ein alter Bauer, der in den verschneiten Winterwald ging um Feuerholz für seine Hütte zu sammeln. Die Arbeit war schwer und mühsam und weil ihm warm war, zog er seine schönen Fellhandschuhe aus. Unbemerkt fiel ein Handschuh auf den verschneiten Waldboden.
Das sah ein Mäuschen---"Ah, was für ein schönes behagliches Häuschen, da zieh ich ein"! sprachs und verschwand zufrieden im Handschuh. Da kam ein Hase des Weges und sah diesen wunderschönen Handschuh...."Was für ein schönes Häuschen...wer wohnt denn da?" "Ich", pieste das Mäuschen. "Aber könntest Du nicht ein bißchen Platz machen und mich auch noch aufnehmen?" "Aber ja, komm herein" Und der Hase zog zu dem Mäuschen ins Häuschen....
Da kam ein Fuchs vorbei und sah das Mäuschen und den Hasen aus dem Handschuh schauen. "Oh, was für ein schönes Häuschen. Wäre denn für mich auch noch ein Plätzchen?" "Ach ja, wenn wir zusammen rutschen, dann wird das wohl gehen". Und so rückten sie zusammen und der Fuchs zog zu ihnen in den Handschuh.
Als der Wolf diesen schönen Handschuh liegen sah, ging er näher heran und war ein wenig traurig, dass schon soviele Tiere darin wohnten. "Aber er fragte trotzdem: " Ihr lieben Tiere, denkt ihr denn, es wäre noch Platz für mich in eurem schönen Handschuh?" "Oh das wird aber eng!" riefen das Mäuschen und das Häschen und der Fuchs. Und trotzdem rückten sie noch ein bißchen enger zusammen, so dass auch der Wolf noch Platz nehmen konnte, im Handschuh.
"Oh bitte bitte", rief der Bär, als er den Handschuh sah, "bitte rückt ein wenig zusammen, ich will auch in den Handschuh!" "Aber ",sprachen die Tiere, "wenn Du auch in den Handschuh kommst, dann wird er vielleicht platzen"...und doch rückten sie zusammen.

Als der alte Bauer merkte, dass er seinen Handschuh verloren hatte, ging er noch einmal mit seinem Hund in den Wald. Der Hund rannte voraus und schnüffelte am Waldboden entlang. Als er sah, dass der Handschuh sich bewegte, fing er gewaltig an zu bellen, so dass sich die Tiere erschraken und schnell davon rannten. Der Großvater aber, der hatte seinen Handschuh wieder....
Der Handschuh


Viele schöne Inspirationen im November wünscht euch Kalle, von kallejasper und lieblingspuppen
 







Freitag, 14. September 2012

Märchenhafter Fisch am Freitag


Erinnert ihr Euch an Eure Kindheit, als Euch unsere Märchen noch in ihren Bann gezogen haben und ihr fest davon überzeugt ward, dass Alles möglich ist, wenn man nur intensiv genug daran glaubt?
Mit dem Erwachsenwerden verliert man leider viel zu leicht den kindlichen Glauben, zu sehr sind wir in unserem Alltag verstrickt und klagen viel zu schnell über die kleinen und großen Sorgen, die uns nun in ihren Bann geschlagen haben.
Doch das Leben wird wieder viel leichter, wenn wir Tage erleben, an denen wir einfach nur sind, an denen wir innehalten können und uns Zeit für uns und die schönen Dinge nehmen können, uns unserer Freundschaften bewusst werden, in den Tag hinein leben und ihn so verbringen, wie es uns gerade passt.
Ich persönlich liebe Märchen und Geschichten, dabei finde ich Zeit für mich und kann Kraft zum Weitermachen sammeln.



Deswegen erzähle ich Euch heute auch einmal eine Geschichte, die sich vor langer Zeit zugetragen haben soll:
Es war einmal ein junges Mädchen, das keine Eltern mehr hatte. Sie waren Beide nacheinander an harter Arbeit und Hunger gestorben. 
Seit dem lebte das Mädchen ganz alleine tief im Wald, in einem sehr kleinen, ärmlichen Häuslein.
Das war zu einer Zeit, in der Wunder und Märchen noch wahr wurden und die Menschen noch sehr mit Sagen, Mythen und Fabelwesen verbunden waren.
Von Anbeginn der Zeit erzählten sich die Alten im Dorf, dass im großen See in besagtem Wald Nixen, Wassermänner und andere Fabelwesen leben. Diese Wesen seien erlöste Menschenkinder, die nach langem Elend mit einem schöneren Leben beschenkt worden seien. Sie lebten angeblich am Seegrund in kleinen Schlössern und Palästen und hätten keinerlei Sorgen und würden angeblich über große Zauberkräfte verfügen. 



Man erzählte sich weiter, dass man einen Wunsch erfüllt bekommt, wenn man solch ein Wesen einmal zu Gesicht bekäme. 
Da zu dieser Zeit viele  Dorfbewohner sehr ärmlich und entbehrungsreich lebten, war es nicht weiter verwunderlich, dass sich die Menschen von Zeit zu Zeit auf den Weg machten, um diesen See zu suchen.
Doch nur ein wahrhaft liebend Herz war in der Lage, tatsächlich dort einmal zu landen. Und niemand im Dorf kannte einen Anderen, dem es schon einmal geglückt war, diesen zauberhaften Ort zu finden.
Das Mädchen wusste um diese Geschichten, doch war sie trotz ihres Kummers um die verstorbenen Eltern glücklich und zufrieden mit der Welt.
Sie kümmerte sich um die verletzten Tiere des Waldes, baute hinter dem Haus ein kleines Gärtchen an, in dem sie Salat, Kartoffeln und ein paar Obstbäume pflanzte, damit sie niemals Hunger leiden musste und ihre Ernte auch gegen Dinge wie Mehl oder Werkzeug eintauschen konnte.
Sie war so unglaublich schön, wie keine Andere im ganzen Land.



Doch wusste sie nichts davon, sie war weder eitel noch hochmütig. 
Wanderer bekamen bei ihr immer ein aufmunterndes Wort, einen Schluck kühlen Brunnenwassers oder ein Stückchen Brot. Den alten Mütterchen half sie immer das Feuerholz nach Hause zu tragen, und die Kinder mochten sie besonders gerne, weil sie schöne Geschichten erzählen und ganz wunderbar singen konnte.
Unter den jungen Männern im Dorf, brach irgendwann ein heftiges Werben um sie aus, jeder wollte sie zur Frau haben. Doch den Einen ging es nur darum sich mit ihr zu schmücken, und die Anderen wollten einfach nur versorgt werden und endlich eine Frau haben.
Da sie alle Männer zurückwies, machte sich langsam aber sicher ein Unmut über sie breit. Man fing zu tuscheln an. Es sei doch merkwürdig, dass sich ein einsames Mädchen nicht vermählen wolle, da stimme doch was nicht. Die jungen Frauen im Dorf waren dabei besonders eifrig, zu groß war der Neid auf die Schöne. Das Ganze ging so weit, dass man munkelte, dass sie eine Hexe sei und vielleicht sogar die eigenen Eltern auf dem Gewissen habe.
Die Kinder kamen nur noch um sie zu beschimpfen oder um ihr böse Streiche zu spielen. Wanderer mieden ihr Haus, aus Angst verhext zu werden und niemand hatte mehr ein freundliches Wort für sie übrig.
Das Mädchen wurde tief betrübt, sie konnte einfach nicht verstehen, wie sie in diese Lage geraten war. Nie hatte sie jemandem etwas Böses getan oder gewünscht und ihre Ablehnung der Brautwerber gegenüber kam nur daher, dass sie sich nur noch nicht verliebt hatte.
Eines Nachts tobte ein heftiges Gewitter über dem Ort, es stürmte und regnete als sei der Weltuntergang gekommen. Der Donner war so laut, dass sich die Menschen unter ihren Betten und in ihren Schränken versteckten- stundenlang wüteten wilde Blitze über dem Himmel.
Am nächsten Morgen versammelten sich die Leute auf dem Marktplatz und waren sich alle einig, dass das Mädchen Schuld an dem Unwetter sei.
Sie rannten mit Fackeln, Mistgabeln und sonstigem Werkzeug bewaffnet in den Wald und wollten „die Hexe“ erschlagen.
Zum Glück war das Mädchen gerade unterwegs um Beeren zu sammeln. Auf dem Heimweg hörte sie die tobende Meute und sah versteckt durch die Büsche hindurch mit Entsetzen zu, wie die Dorfbewohner ihr Häuslein niederbrannten und ihren Garten und ihr gesamtes Hab und Gut dem Erdboden gleich machten.
In ihrer Angst und Not rannte sie davon, immer tiefer in den Wald hinein. 



Sie besaß nichts mehr, außer den Kleidern am Leib und ihr Leben, aber das wollte sie nicht auch noch verlieren. Sie fürchtete sich ganz schrecklich. Bei jedem unbekannten Geräusch zuckte sie zusammen, immer in der Furcht, dass sie verfolgt und gefunden werden würde. Als es schon tiefe Nacht war, brach sie zusammen und schlief auf der Stelle ein.
Als der Morgen kam, fand sie sich am Ufer eines großen Wassers wieder. Es war so weit, dass sie das andere Ufer nicht erkennen konnte. 
Keine zwei Meter von ihr entfernt, befand sich ein Wassermann auf einem kleinen Baumstamm und beobachtete sie neugierig. Er war in der Nacht ans Ufer gekommen, um mit seinem Freund- dem Salamander- den Mond zu beobachten. 



Dabei hatte er das Mädchen gefunden und sich auf Anhieb in sie verliebt.
Er blickte ihr tief in die Augen und fragte sie, wie sie an seinen See gekommen sei.
Das Mädchen erzählte ihm ihre Geschichte und mit jedem Wort fühlte sie sich leichter. Ihr Kummer schmolz dahin und als sie fertig war, war sie einfach nur glücklich darüber noch am Leben zu sein.
Der Wassermann gewährte ihr einen Wunsch, doch anstatt um etwas für sich selbst zu bitten, wünschte sie sich Frieden und Schutz für die Bewohner ihrer Heimat und dass sie glücklich werden würden.
Das beeindruckte ihn so sehr, dass er sie mit sich nahm und sie nach ihrer Verwandlung durch den mächtigen Seezauber zu seiner Frau machte.
In der Nacht ihrer Hochzeit hatten alle Dorfbewohner den selben Traum. Sie träumten von dem Mädchen, wie es ihnen in einem hellen Lichterkranz zuwinkte und ihr dabei viele wunderschöne Blumen aus den Ärmel fielen. Dort, wo die Blumen auf den Boden trafen, wuchsen augenblicklich weitere Blumen.
Das Traumbild brachte Allen die Einsicht über ihr Handeln und sie wachten weinend, gerührt und voller Reue auf. Sie schworen sich, dass sie nie wieder jemanden aus ihrer Mitte jemals  so ungerecht behandeln würden und lebten viele Generationen lang in Eintracht, großem Mitgefühl und in Frieden miteinander.
Somit erfüllte sich der Wunsch des Mädchen, welches mit ihrem Wassermann glücklich bis an ihr Lebensende tief im See ein wunderbares Leben verbrachte.



Mehr Fisch am Freitag gibt es meist bei der Diva und der Kunstpause, habt ein schönes Wochenende,
Eure Elfe