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Montag, 20. März 2017

Herz am Montag Nr. 164: Alles Kastl oder was?


Eine schöne Idee ist nun auch in Innsbruck angekommen: 'sKastl,  Bernadette Fritsch hat den Kreativ- Design- und Schmankerlshop in der Innsbrucker Altstadt am 11. März eröffnet. KunsthandwerkerInnen, DesignerInnen und Menschen, die besondere Lebensmittel herstellen, können dort eine Shopfläche mieten, um ihre Produkte zu verkaufen. 


Das Besondere daran ist die Präsentation - die Artikel werden vor allem in Holzkisten gezeigt, so wirkt das Geschäft trotz der Vielfalt einheitlich. Auch wenn noch einige Kastln auf MieterInnen warten, gibt es schon sehr viel Auswahl an ganz individuellen Geschenken. Ich habe, unter anderem, eine Menge Herzen entdeckt!



Es gibt dort auch "Bildflächen" zu mieten, so habe ich einen Bilderrahmen aufgehängt und mit Ohrringen gefüllt. Ich finde, die Schmuckstücke kommen so gut zur Geltung!

Schöne Woche mit den Fredissimas-Herzen wünscht Ulla vom FilzGarten.



Mittwoch, 19. November 2014

Kürbis Spezial

Herbstzeit, Kürbiszeit. Wir dachten, es ist einfach mal an der Zeit, die gute alte orange Herbstfrucht ins rechte Licht zu rücken und zu zeigen, was man mit Kürbissen so alles anstellen kann... Mal gucken, was den Fredissimas dazu so einfällt...

KUNSTPAUSE
Kürbisse sind Dank ihrer leuchtenden Farbe bei mir ein begehrtes Deko Objekt, bedürfen sie doch außer bewundernden Blicken keiner weiteren pflegerischen Zuwendung.
So nisteten sich im vergangenen Herbst ein paar schöne Exemplare auf unserer Haustreppe ein.
Im Schatten der Sonne sah einer von ihnen immer aus, wie ein listiger Vogel, der mich mit einem Auge etwas mürrisch skeptisch, aber
doch auch wohlwolled liebenswert musterte. Da rattert natürlich das Kopfkino und die grauen Zellen brüteten in der Folgezeit die Kürbiskrähe aus, mit einem knarzigen Aussehen, einer rauen Schale um einem goldenen Kern und einer liebenswerten Seele.
Das war die Geburtsstunde des Kürbis Fliegus, der dann auch flugs in diesem Herbst in memoriam an den schönsten Kürbis, der bei uns je Deko war,  auf das Papier flatterte.
Päuschengrüße!

Orange mag ich als Farbe eigentlich gar nicht. Zu sehr assoziiere ich damit niederländische Grölfans in Fußballkreisen... Aber ich liebe die Farbe Orange in meiner favoriten Herbstsuppe: Kürbissuppenfarbe! Yeah! Das ist die leckerste Herbstfarbe, die es für mich gibt! Vor allem, wenn man zur Herstellung dieser Köstlichkeit einen Hokkaido-Kürbis verwendet. Dessen Schale kann man nämlich mitessen. Sie verleiht der Suppe dadurch ein besonders nussiges Aroma und erspart einem das lästige Schälen. Das ist nämlich die einzige Krux an der Kürbissuppe: den Kürbis selbst, bzw. seine Härte... Eigentlich braucht man zum Zerteilen des Kürbisses eine Machete. Ich kann aus Erfahrung berichten, dass man damit das harte, runde Teilchen am besten kleinkriegt. Aber wenn man keine Machete zur Hand hat, tut es auch einen handelsübiche Kreissäge... oder, okay, ein scharfes Messer und jemand, der einem mit einer starken Hand zur Seite steht. Wenn man ganz besonders viel Glück bei der Kräfteverteilung hatte als Gott die Gaben verteilte, dann kann man das auch selbst schaffen.

Ansonsten braucht man je nach Gusto noch eine Stange Porree, eine Zwiebel, das eine oder andere Möhrchen und wenn man beim Einkaufen dran denkt, noch ein paar Zentimeter frischen Ingwer. Ich hab nicht dran gedacht. Daher fehlt er auf dem Foto. Aber die gute Hausfrau *höhö* hat auch immer ein Döschen Trockeningwer im Schrank zu stehen. Gemüse einfach kleinschnippeln, grob geschnippelt tut's auch. Dann dauert's nur beim Kochen ein Tick länger. Alles in ein wenig Olivenöl anbraten, mit Gemüsebrühe ablöschen (soviel, dass das Gemüse gerade bedeckt ist = ca. 1 Liter), ca. 20 Minuten köcheln lassen, den Pürierstab einmal reinhalten (und einschalten). Dann mit Salz, Pfeffer, Chili, Curry, Ingwer abschmecken, halbe Packung Sojasahne reinrühren (klar, geht auch echte Sahne, wenn Sie unbedingt dick werden wollen... Geschmacklich unterscheidet sich das eh nicht großartig)... Wer die Geduld dazu hat, kann die Suppe vor dem Essen noch kurz ziehen lassen und anschließend mit (im Idealfall selbst gebackenem) Brot servieren.

Die Kürbiskerne habe ich rausgepult, abgewaschen und im Backofen etwas antrocknen lassen. Allerdings musste ich feststellen, dass man sie super schlecht aus den Hülsen lösen kann und habe sie den Vögeln gespendet... Aber theoretisch könnte man sie auch selbst essen, wenn man die Machete nochmal zur Hand nimmt!

Ich glaube ja, dass es mehr Kürbisköpfe gibt---sozusagen ganzjährig. Aber am Ende des Oktober gibt es besonders viele und damit auch nicht ein Rest von Verstand oder Kernen übrigbleibt, wird gekratzt, geschabt und gelöffelt. Unsere Prinzessin Sauerkrauthaar hat da mal was vorbereitet. 
Sollte der Kürbis dann schön hohl sein, kann man ein Bild hinein schnitzen, möglichst gruselig und zum Erhellen ein Licht hineinstellen....


MIR, fällt dazu nur das schönste KÜRBIS-Filzohrgebamsel ...von der ganzen Welt - von unserer KALLE - ein, das ich immer, zu dieser Jahreszeit, als Schmuck trage...seht selbst:



Herbstliche Novemberumärmelgrüßchnetüteabstell,

Eure An(gel)nette *♥*


Ich habe diesen Monat zum ersten Mal Kürbismarmelade gekocht.

Das Rezept kommt hier, insgesamt solltet ihr am Ende ca. 1 kg Mus/Flüssigkeit haben, also sind alle Mengenangaben nur ungefähr.
  • ein Stück beliebigen Kürbis 
  • je nach Geschmack 2-3 Karotten
  • ebenfalls nach Geschmack Saft von 2-4 Orangen
  • ein Stück Ingwer 
  • Zimt, Kardamom, Nelken
  • eine Packung Gelierzucker 1:2 und
  • eine Packung Gelfix
  • sterilisierte Schraubgläser
Das Gemüse kleinschneiden, mit den Gewürzen und dem Saft weich kochen.

Die Gewürze entfernen und das Gemüse pürieren, danach abmessen, ob es 1 kg ergibt, ansonsten ggf. noch Flüssigkeit ergänzen.

Das Mus mit dem Gelierzucker und dem Gelfix vermischen und nach Angabe auf der Packung aufkochen.

Achtung! Ihr braucht einen großen Topf, weil die Vormarmelade ziemlich hochkocht.

Alles in die vorbereiteten Gläser füllen und diese auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.

Das nächste Mal werde ich etwas großzügiger mit den Gewürzen und dem Ingwer sein und evtl. noch eine Prise Chilli untermischen.





Freitag, 8. März 2013

Alles was Schuppen hat ist ein Fisch - oder?


Gestern hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art – ich stand gerade in der Küche, als ich auf einmal merkwürdig knisternde Geräusche aus dem Wohnzimmer hörte, als würde jemand Klettbandschuhe aufreißen. Ich schrak richtig zusammen, denn eigentlich war ich allein daheim – sollte da tatsächlich jemand über den Balkon eingestiegen sein? Ich lauschte noch einmal – nichts mehr zu hören. Mit dem Nudelholz bewaffnet linste ich vorsichtig um die Ecke – niemand zu sehen, nichts mehr zu hören. Der Zeitungs-Stapel war auch nicht zusammengescheppert, alles stand an seinem Platz – sehr mysteriös. Heut früh beim Lüften fand ich des Rätsels Lösung: der Pinienzapfen auf der Fensterbank war endlich aufgegangen! Im November hatte ich das Ding gekauft, seitdem dümpelte es unbeachtet auf der sonnigen Fensterbank vor sich hin – jetzt lag die ganze Fensterbank voll mit Borken und Kernen. Und was für hübsche Muster und Formen da zum Vorschein kamen, wir waren ganz fasziniert. Dochterlief puzzelte gleich ein paar Fischlis zusammen und wünschte sich eine „Blumenhaarspange“ aus dem untersten Schuppenkranz. Und für den Rest finden wir sicher auch noch Verwendung …

Mehr Fisch am Freitag gibt es wie immer bei Andiva

 

Es winkt eure Lahja von art-of-lahja

Freitag, 18. November 2011

FREITAGSFISCH: Ohrringe mit Buttons

Es fing alles beim Sushi-Essen an...

Naja, essen... Ich bin ja im Umgang mit Essstäbchen genauso geschickt wie ein Igel beim Aufblasen von Luftballons: irgendwann fliegen die Fetzen… Und da es mir unheimlich peinlich ist, wenn Andere zuschauen, wie ich mich wie der erste Mit-Stäbchen-Esser auf der Welt verhalte, haben mein damaliger Lebensabschnittsgefährder und ich uns Sushi nach Hause bestellen lassen. Probieren geht eben über Blamieren!!!!

Die zur Bestellung mitgelieferten Stäbchen waren aus einem schönen Ikeaholz geschnitzt, nix Besonderes, aaaaaaaaaaaber das darum gehüllte Papierchen war wunderschön: lauter chinesische Zeichen, eine krumm übersetzte Bedienungsanleitung und… Fische!

Sowas wird immer sofort gehortet. Meine halbe Wohnung ist ein Sammelsurium aus „Da-kann-man-bestimmt-mal-was-draus-machen“-Gegenstände. Die Fische schlummerten also erst mal eine Weile im Fluss der überflüssigen Sachen (meine Ideenkiste), bis ich eines Tages ein Tauschgeschäft mit Mareike, ein bekennder Fischfan, abschloss… Kirschblüten wurden gegen Ameisen (oder waren es Schaben????) getauscht und ich stellte aus besagten Fischen einige Collage-Buttons her. Einen davon schickte ich ihr, den Rest stelle ich ins eigene Schöpken.

Die Evolution ist nicht aufzuhalten, auch nicht im eigenen Schöpken und aus den Collage-Buttons wurde irgendwann Ohrschmuck. Dank Frollein Diva, die mir mangels passenden Werkzeugs die Löcher in die Buttons bohrte, entstanden vorgestern diese Schätzchen.
Ein guter Fang, wie ich selbst finde…

Eure Cherry


P.S. Mehr Freitagsfische gibt es heute bei Frau Rieger und auch bei Kunstpause.