Lt. Enzyklopädia Fredannica 1.Auflage 2009 von E.Groka steht unter Meerkante: - Setzt gerne Duftmarken in den unpassendsten Augenblicken und isst nur vegetarische Gulaschsuppe.
Sie ist eine UR-FREDissima, der 1.Stunde, liebt ihre Erdmännchen, ihr Bike und ihren Nubier, sowie ihre 4 Shöppchen:
Da SIE sehr fleißig in allem ist,vielseitig an der Nähmaschine, am Plotter, am Sprücheklopfen auf Stoff, Karten und Tassen und vieles mehr !!! „freu“
Pretty in Pink
Privat kann sie auch noch hervorragend backen, ist sportlich, fährt in der Freizeit, mit ihrer jetzt –sehr leistungsstarken- Honda-Bikeliebe – durch die Landschaften !!! „YEAH“
In Doros Motorblog erzählt sie EUCH gerne von ihren herrlichen Touren, von Land und Leuten, begleitet von ihrer Fotokunst:
Ihre Präsenz ist immens und zeigt sie öfters, mit genüsslichem Sackkratzen und Duftmarkensetzen, in Form von Kotmännchen mit und ohne Klützer, liebt kandierte Mehlwürmer, hat einen ausgeprägten Gerechtigkeit und ist als FREDmoderatorin unersetzlich.......schwör !!!
Schliebe IHR/Sie sehr...
und kann EUCH nur empfehle, ihre Vielseitigkeit in Form der unterschiedlichsten Kreativitätskunstklöppelformen, anhand von Shopbesuchen, kennenzulernen ;-)
DAS werde ich von Leuten "hinter dem Vorhang" immer wieder mal gefragt.
Jaja, hört auf zu Gähnen, IHR wisst Bescheid, aber außerhalb des Internets, kenne ich tatsächlich auch noch Menschen, die nichts mit dem Netz, Blogs DaWanda, Fred oder der Fensterdeko zu tun haben.
Meine große Schwester ist die Einzige, die ebenfalls auf DaWanda rumhopst, allerdings ist Ihr das Forum und vor Allem die Fensterdeko noch böhmische Dörfer.
Da ich mich ungerne wiederhole, habe ich beschlossen, der Frage mal so auf den Grund zu gehen, dass sie auch für Außenstehende für immer beantwortet bleibt.
Alle Angaben zu genannter Person werden ohne Gewähr oder das Hinzuziehen eines Sachverständigen (Zeugen, Verwandte, Bekannte, Freunde, Vereinsmitglieder, Gutachter, Psychologen, Neurologen oder Tierarzt) gemacht und beruhen einzig und allein auf meinen persönlichen und nicht immer ganz rationalen Eindruck und darauf, was Kante für mich an Bedeutung für mein eigenes Dasein bekommen hat!
Als Erstes mal: Kante ist für mich "The Body", eine unglaubliche Alltagsheldin, die sich und ihren Körper perfekt unter Kontrolle hat, ohne dabei den Spaß am Leben zu verlieren.
Kante steht nicht wie gewöhnliche Menschen auf. Sie rollt sich ellegant aus dem Bett, landet behende auf Händen und Zehenspitzen und macht erst mal 50 Liegestütze, natürlich MIT Klatschen in die Hände.
DANN ist Sie wach.
Sie trinkt Tee in allen Variationen, beherrscht so ziemlich jede bekannte und unbekannte Kampfsportart und hätte eigentlich mit einem Motorrad unterm Bobbes auf die Welt kommen müssen.
Wäre Sie vom Karma her als Tier wiedergeboren worden, wäre sie natürlich ein Erdmännchen.
Über primitive Dinge wie z.B. Essen ist sie völlig erhaben. Sie ist der einzige Mensch, der sich wahrscheinlich wochenlang nur von Luft und Liebe ernähren könnte, ohne auszusehen wie die Hexe Schrumpeldei.
Sie sieht Essen als Notwendigkeit an, um dass man kein großes Gedöns machen muss.
Ist der Darm mal verstimmt, wird einfach gefastet, Glückshormone kommen woanders her.
Allerdings kann man trotzdem in Ihrer Gegenwart ohne schlechtem Gewissen ein gegrilltes Schwein und zum Nachtisch eine komplette Sachertorte mit dem rechten Nasenloch inhalieren, ohne sich dabei fett oder maßlos vorzukommen oder gar ein Gefühl der Ungemütlichkeit zu verspüren.
DAS macht für mich Kante aus, und genau DAS liebe ich an ihr: Sie lebt nach dem Motto "leben und leben lassen"! Sie macht ihr eigenes Ding, lässt aber alle Anderen, wie sie wollen, solange man ihr oder Anderen damit nicht weh tut oder auf den Sack geht.
"Sack" ist ein gutes Stichwort, den an Solchem kratzt sie sich genüsslich und in aller Ausführlichkeit, wenn es ihr besonders gut geht.
Ich habs ja nicht so mit ordinären Weibern, aber Kante darf das! Sie darf Porno und auch mal richtig zotig, ohne dass ich angewidert bin oder mich schlecht dabei fühle oder dass es wie Porno oder ordinär wirkt.
Denn durch ihren unschlagbaren Humor und ihre entwaffnende Ehrlichkeit, macht sie alles wieder wett.
Sie ist Rekordhalterin im Bekommen vom Ferkelettenorden!
Kante kann auch in Technik ohne sich davon abhängig zu machen.
Sie schaut gerne Filme, die nicht Mainstreem sind und von denen ich teilweise noch nie etwas gehört habe.
In Hollywood geht die Sage von einer Frau in Deutschland um, für die allein bestimmte Filme gemacht worden sind, weil kein Anderer sie kapiert.
Bei Kante ist das Leben bunt, auch wenn im Alltag Schwarz, Weiß und Pink völlig ausreichend sind.
Wahrscheinlich sammelt sie deswegen das Katze aus Chinatown, übrigens auch etwas, dass bei mir nur Kante darf, weil dieses Vieh eigentlich komplett bescheuert ist und für Attribute steht, die ich in Zusammenhang mit ihrer Person NIE UND NIE NICHT hören mag.
Ihre eigene Katze ist übrigens ein eigenwilliges Tier, aber wie hätte es auch anders kommen können?!
Kante kann man erst mal alles erzählen, wen sie mag, dem schenkt sie immer ein offenes Ohr.
Abgründe werden nicht vorverurteilt und immer erst mal gründlich bedacht.
Und ihr Urteil und ihre Ratschläge haben Hand und Fuß.
Kante kann man auch erzählen, dass man wen gekillt hat, ohne dass sie schreiend davon rennt.
Sie will erst mal wissen, warum, wieso, weshalb, dann entscheidet sie, ob man in den Knast gehört oder ob sie hilft die Leiche mit zu verbuddeln.
Bei Letzterem würde sie für immer den Mantel des Schweigens darüber legen, auch wenn man nicht mehr mit ihr befreundet ist. Kante tritt nicht nach und wäscht auch Keinerleuts dreckige Wäsche.
Wenn sie wer verärgert hat, gibt es einen kurzen, präzisen Nackenbiss, dann hat sich die Sache erledigt und zwar für alle Zeit.
Kante ist natürlich auch kreativ, was nicht nur allein ihre drei! Shops beweisen.
Ob Nadel oder Hilti- kaum steht das Vorhaben, ist sie nicht mehr zu bremsen.
Kante ist mit sich im Reinen, schaut aber jeden Tag aufs Neue, was sie an sich und ihrem Leben verbessern kann. Mit Gott hat sie es zwar offiziell nicht ganz so dolle, ist aber für mich durch ihre ganze Lebenseinstellung religiöser und tiefgründiger, als jeder moralversaute Religionsanhänger oder Kirchgänger.
DAS ALLES ist für mich Kante, ein Menschlein, mit dem ich im realen Leben wenige Interessen teile, die ich leider erst einmal gesehen habe, die ich aber nie mehr missen möchte, in jedes Stoßgebet mit einbeziehe und mit der ich alt werden möchte, damit wir später mal die Rentnerbravo und die Rollatorfähnchen tauschen können.
Kante die Ölfe liebt Dich! Wenn ich jemals meine grobmotorischen Schwächen besiegt haben und Motorrad fahren sollte, dann gründen wir den Hells- Fairys- Club!
Ach ja, als Elfe würde Kante wahrscheinlich so aussehen:
Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt "Wer oder was ist eigentlich..."! ☺
Ich werde sehr oft gefragt, wie ich eigentlich auf die Geschichte mit den Erdmännchen gekommen bin.
Angefangen hat alles irgendwann in den 90er-Jahren.
Eines Abends gab es im dritten Programm einen Film über Erdmännchen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Ahnung, was Erdmännchen überhaupt sind, da ich Tierdokumentationen aber liebe (ich bin schließlich Generation Grzimek), blieb ich dran.
Es war Liebe auf den ersten Blick!
Der Film, der damals ausgestrahlt wurde, war "Das Tal der Erdmännchen" von Alain Degré und Silvie Robert. Noch nie hatte ich derartig niedliche und faszinierende Wesen gesehen! Bei dem ankündigten zweiten Teil "Rückkehr ins Tal der Erdmännchen", saß ich bereits pünktlich vor dem Fernseher.
Danach passierte viele Jahre nichts in Richtung Erdmännchen, bis... ja bis mein damaliger Freund und ich in den Freiburger Mundenhof fuhren. Im ehemaligen Pumagehege waren sie auf einmal: 4 Erdmännchen! Ich erinnerte mich an den Film und wir standen eine ganze Weile am Gehege herum und schauten zu, was sie so machten.
Bald fuhren wir jede Woche hin und beobachteten die Gruppe. Irgendwann im Herbst 2002 fuhr ich alleine zum Mundenhof. Als ich auf der einen Seite vom Gehege stand, hörte ich auf einmal Besucher auf der anderen Seite entzückt "Da sind Kleine!" rufen. Kleine?
Da waren sie! 5 kleine Erdmännchen, die im Innengehege herumtollten, sich balgten und Unfug machten. Das war natürlich eine Sensation und von da an fuhren wir jede Woche mindestens einmal raus, um den Kleinen zuzusehen.
Bald lernten wir, die einzelnen Tiere zu unterscheiden und gaben ihnen Namen.
Bei einigen dauerte das etwas, bei anderen ging es schnell.
Da war Orlok, ein Erdmännchenmännchen, das sich besonders darin hervortat, jegliche Annäherungsversuche durch Beißen abzuwehren. Wir haben ihn nach dem beißwütigen Graf Orlok aus dem Film "Nosferatu" von F. W. Murnau genannt.
Plattohr (C. Reiter)
Dann war da Plattohr, sein Bruder. Plattohr hat als Jungtier einmal eine Biene verschluckt, aber leider nicht zerbissen. Es endete damit, dass er ohnmächtig wurde, weil die Biene ihn ins Maul gestochen hatte und wir losrannten, um die Pfleger zu holen...
Es gab den kleinen Draufgänger, Jolly Roger, der schon recht früh Machoallüren entwickelte und sehr hoch springen konnte. Und der sich ganz prima kraulen ließ, wenn keiner hingeschaut hat.
Stummelschwänzchen (C. Reiter)
Eins der Erdmännchen hatte einen recht kurzen Schwanz, weshalb wir ihn Stummelschwänzchen tauften. Stummelschwänzchen musste sich 2006 einer Operation unterziehen und trug zeitweise ein "Seil" im Gesicht.
Wie z. B. bei Katzen, heilen Hautwunden bei Erdmännchen sehr rasch zu. Wenn sich jedoch eine Entzündung in der Wunde befindet, muss dafür gesorgt werden, dass diese offen bleibt, das es sonst zu Abszessen kommt. Das "Seil" hat ihn nicht groß gestört und die Wunde war nach 2 Wochen wieder in Ordnung.
Schaukelmännchen (C. Reiter)
Ein schüchternes, kleines Erdmännchen, bei dem wir lange nicht wussten, ob es ein Männchen oder Weibchen ist und ob es überhaupt groß wird, haben wir Schaukelmännchen getauft,weil er das Schaukeln an den Wärmelampen erfunden und bis zur Perfektion getrieben hat. Besonders groß ist er nie geworden, aber unglaublich niedlich.
Möfzi (C. Reiter)
Lange Zeit haben wir das einzige Weibchen der Gruppe einfach nur "Das Große" genannt, bis mein Freund einmal meinte, sie sei irgendwie "möfziger", als die anderen (also dicker...) und ab da hieß sie Möfzi. Möfzi hat im Lauf der Zeit gelernt, auf ihren Namen zu hören.
Irgendwann wurden die 5 Jungs erwachsen und zwei von ihnen begannen, sich für Möfzi zu interessieren: Plattohr und Jolly Roger.
Das Königspaar (C. Reiter)
An einem sonnigen Sommernachmittag waren wir Zeugen eines Liebesdramas der Spitzenklasse.
Während Jolly Roger Möfzi bereits erobert hatte, und mit weiteren Bezirzungsversuchen beschäftigt war, robbte ein offensichtlich verliebtes Plattohr immer ein paar Zentimeter näher an seine Angebetete, sobald Jolly Roger einmal nicht in seine Richtung schaute... das gab natürlich Prügel!
Wie bei den Menschen auch, haben die Weibchen das erste und letzte Wort in Sachen Partnerwahl...
Erdmännchen leben im Matriarchat. Eine Gruppe wird immer von einem dominanten Weibchen geführt. Dieses Weibchen entscheidet unter anderem, ob man eine feindliche Gruppe angreift, oder besser vor ihr wegläuft.
Die anderen Weibchen einer Erdmännchengruppe haben sehr wenig zu lachen, da sich in der Regel nur das dominante Paar fortpflanzt. Rangniedrige, trächtige Weibchen werden häufig aus der Gruppe verstoßen.
Wie bei Löwen auch ist Infantizid bei Erdmännchen nicht selten. So werden Jungtiere der rangniedrigen Weibchen vom dominanten Weibchen mitunter getötet, um das Durchkommen des eigenen Nachwuchs zu sichern.
Der natürliche Lebensraum der Erdmännchen ist die Kalahari-Wüste in Südafrika. Die Erdmännchen leben dort unter sehr extremen Bedingungen: Hitze tagsüber, Kälte nachts, wenig Futter in den Trockenzeiten, rivalisierende Gruppen, Feinde... Es ist ein harter Existenzkampf um Nahrung und Territorien, weshalb es bei den Erdmännchen Arbeitsteilung gibt.
Ein Tier - der Wächter - beobachtet die Umgebung, während die anderen auf Nahrungssuche sind. Der Wächter verrichtet seine Arbeit immer von einem erhöhten Punkt, von dem aus er Bedrohungen gut erkennen kann.
Erdmännchen kennen 34 verschiedene Lautäußerungen. Wer dem Wächter einmal genau zusieht und vor allem zuhört, wird ein kleines, glucksendes Quiekeln hören, das "alles in Ordnung" heißt.
Bei Bedrohungen aus der Luft (Raubvögel) oder am Boden (andere Gruppen, Schakale, Schlangen) beginnt der Wächter zu "bellen". Je nach Nähe und Art des Feindes ändern sich Art, Geschwindigkeit und Lautstärke des "Gebells".
Da Erdmännchen ihre Nahrung im Boden suchen, die Mehrzahl ihrer Feinde jedoch aus der Luft kommen, ist es nötig, dass ein Tier die Umgebung beobachtet. Die schwarzen Zeichnungen um die Augen funktionieren dabei wie eine Sonnenbrille.
Wir hatten ca. Ende Mai 2008 den Verdacht, dass Möfzi trächtig sein könnte. Der Verdacht erhärtete sich recht schnell, denn Möfzi wurde von Woche zu Woche runder. Mit dem Geburtstermin der Kleinen lagen wir fast auf den Tag genau richtig, wir hatten ausgerechnet, dass sie ungefähr Mitte Juli zur Welt kommen müssten.
Die Jungtiere bleiben normalerweise die ersten 3 Lebenswochen im Bau und werden nachts von der Mutter gesäugt. Tagsüber ist die Mutter auf der Jagd und die Jungen werden entweder von älteren Geschwistern, oder von rangniedrigen Weibchen der Gruppe beaufsichtigt.
Mit etwa 4 Wochen laufen die Kleinen in der Gruppe mit. Jedes Jungtier bekommt jetzt einen Lehrer zur Seite gestellt, der ihm beibringt, wie es mit seiner Beute umgehen muss. Eine bevorzugte Nahrung der Erdmännchen in freier Wildbahn sind Skorpione. Ein Skorpion ist eine anständige Mahlzeit, aber eine, die es in sich hat.
Skorpione verfügen über einen Giftstachel, dessen Stich für ein Erdmännchen zwar schmerzhaft, aber nicht tödlich ist. Erdmännchen sind gegen viele Gifte - unter anderem das Skorpiongift - immun.
Der Lehrer steigert im Lauf der Zeit den "Schwierigkeitgrad" der Beute. Skorpione werden erst einmal tot vorgelegt, später dann lebendig, aber ohne Stachel und irgendwann muss das Jungtier lernen, mit dem lebenden, stachelbewehrten Skorpion klarzukommen.
Sayuri (C. Reiter)
Unsere Kleinen hatten mit ganz anderen Dingen zu kämpfen. Eines der Jungen - Sayuri - kam mit einer neurologischen Behinderung zur Welt. Die ersten Wochen war nicht klar, ob sie überleben würde.
Während ihre Geschwister Caruso und Rüsselchen bereits relativ problemlos nach oben kamen und draußen von Möfzi gesäugt wurden, versuchte Sayuri verzweifelt aus der Höhle nach oben zu kommen.
Immer, wenn sie es fast geschafft hatte, rollte sie durch ein unkontrolliertes Zucken ihrer Hinterbeinchen wieder in den Bau zurück. Sie war oft völlig am Ende ihrer Kräfte, aber sie gab niemals auf.
Caruso, Rüsselchen, Sayuri (v. l. n. r.)
Kleine Erdmännchen sind nicht nur unglaublich neugierig und verspielt, sondern auch unglaublich laut!
Damit die Gruppe immer weiß, wo ihre Mitglieder sind, machen die Tiere leise Kommunikationslaute - "hier bin ich".
Die Jungtiere dagegen sind extrem laut und sehr niedlich. Sie geben eine ständiges, lautes "meeeeeeehhhh meeeeeeeeehhhh meeeeeeeehhhh" von sich. Sobald ein erwachsenes Tier mit Futter auftaucht, ändert sich das langgezogene "meeeeeehhh meeeeehhh" in ein lautes Schnattern, den "Bettelruf". Dieser Bettelruf ist unwiderstehlich für ein Alttier, es kann nicht anders, als dem Kleinen seine Beute hinzulegen.
Wie im "richtigen Leben" gibt es bei unseren Erdmännchen nicht nur Freude.
Schaukelmännchen, der während der Jungenaufzucht ein unglaublich
fürsorglicher und liebevoller Onkel war, verstarb im Mai 2009 an den
Folgen einer Lungenentzündung. Mit ihm ist die Tradition des Schaukelns an den Wärmelampen untergegangen. Wir vermissen ihn sehr.
Jolly Roger verstarb Ende 2008 an den Folgen einer "Palastrevolution". Er und Möfzi wurden aus der Gruppe gemobbt, wobei es Jolly Roger schlimmer traf, als Möfzi. Der einstmals so selbstsichere, kleine Macho wurde von Orlok und Stummelschwänzchen mehr oder weniger zu Tode gejagt. Er starb an den Folgen einer Infektion.
Möfzi ist inzwischen 13 Jahre alt und damit eine richtige Greisin. Sie hatte in den letzten 3 Jahren mit Mobbing, einer gebrochenen Vorderpfote, einer abgestorbenen Schwanzspitze, diversen Abszessen, Zahnausfall und Ekzem zu kämpfen. Das Laufen fällt ihr schwer, sie hat keine Zähne mehr und bekommt ihre Mäuse aufgeschnitten oder Katzenfutter. Sie ist unter tierärztlicher Beobachtung. Wir freuen uns um jeden Tag, den sie noch lebt. Ihr Pfleger meinte,
dass man ihr ein Denkmal setzen sollte, wenn sie gestorben ist...
Mehr Hintergrundinformation, Fotos und haufenweise Videos findet ihr auf dem Mundenhof Mob Manor-Blog
(Englisch), für das wir inzwischen leider viel zu wenig Zeit haben. Wer
sich noch tiefer einlesen und genauer mit Erdmännchen beschäftigen
möchte, dem sei das "Kalahari Meerkat Project"
von Professor Tim Clutton-Brock ans Herz gelegt. Hier wurde unter
anderem "Meerkat Manor" (Und täglich grüßt das Erdmännchen) gedreht.
An diesem - leider ein wenig traurigen - Ende dieses Beitrags möchte ich Euch aber noch mit dem legendären Schaukelmännchen-Video erfreuen.