Posts mit dem Label Belgien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Belgien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 30. September 2020

MONATSIMPRESSIONEN / September 2020



 Hier zeigen wir euch immer am letzten Tag des Monats unsere Monatsimpressionen.



❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
KALLEJASPER


Ein neuer Start!
Wir leben nun zu Fuße das Snæfellsjökull und es ist wunderbar. Am Morgen winken die Robben uns zu auf dem Weg zum Schulbus und zur Arbeit.
Moment, Arbeit?
Ja genau, wir eröffnen ein Kaffihus... oder so etwas und stecken mitten in der Vorbereitung.

Jeden Tag Zeitmanagement und Probebacken und Probekochen.

Versuchen alles zu organisieren und schon so aufgeregt.
Wenn ich den Brotteig knete sehe ich das Meer.

Wenn ich nach Hause gehe, dann atme ich den Salzgehalt der Luft, der Wind zerzauselt meine Haare und in der Nacht höre ich die Wellen rauschen.
Die Nächte sind wieder dunkel und die Nordlichter leuchten und tanzen am Himmel.

Ich bin sehr hibbelig... eure Kalle


❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
ANGELNETTE


Mit meiner Foto-Collage, den Zitaten dazu...

und dem herrlichen Rilke Gedicht ...

wünsche ich EUCH  - Gesundheit -

und eine angenehme, fröhliche HERBSTzeit,



herzlichst, An(gel)nette ♥ *umärmelknuddelschmatz*


PS

ACHTET - in diesen Corona - Zeiten - GUT AUF EUCH !!!


Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


Rainer Maria Rilke, 21.9.1902, Paris



❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
CHERRY BOMB / KIRSCHBLÜTEN-TSUNAMI

Durch Corona ist der geplante Besuch an meinen Eltern im Frühjahr um einige Monate nach hinten verschoben worden. Dafür wurde ich mit schönstem Wetter verwöhnt, was im 4-Jahreszeiten-an-einem-Tag-Land keine Selbstverständlichkeit ist... LOL

Hier eine Mischung aus Bildern vom Garten meiner Eltern und aus der Umgebung meiner alten Heimat:




Mehr Impressionen sind auf meinem Blog Kirschenzeit zu sehen.

Es winkt Eure Cherry
von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami


❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
SCHNURPEL

Mein September bestand in der ersten Hälfte aus aufregender Arbeit: die erste Premiere unter Corona - Bedingungen ging über die Bühne.
Alles hat gut geklappt und wurde auch vom Publikum sehr gut angenommen.
Die zweite Hälfte bescherte mir eine Woche Landurlaub bei allerschönstem Spätsommerwetter.
Mehr gibt`s nicht zu berichten









von eurer
Frau Schnurpel
:-)

❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
FRAU ZUSE

September: von Hochsommer bis Herbst war alles dabei. 
Laufen - Draußen - und Babyboom mit ganz vielen Krabbeldecken. 


Ich wünsche euch einen glücklichen Oktober!







❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
Habt ihr auch Monatsimpressionen gesammelt? Die könnt ihr gerne hier bei uns im Kommentarfeld verlinken.



Freitag, 30. September 2016

Monatsimpressionen Nr. 24: September 2016

Hier zeigen wir euch immer am letzten Tag des Monats unsere Monatsimpressionen.

♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

GARTENPFLÄNZCHEN

Der September war ein wirklich schöner Monat, vor allem wettertechnisch.
Da gab's nix zu meckern.
Neben der Weingartenpfirsichernte, den ersten Asternblüten in knallpink, hellviolett, rosa und weiß und vielen anderen Gartenüberraschungen hat mir meine erste Kartoffelernte besondere Freude gemacht.
Voriges Jahr habe ich Schussel es geschafft, keine einzige meiner angepflanzten Knöllchen auszugraben. Irgendwie habe ich dauernd darauf gewartet, dass das grüne Kraut endlich verdörrt, aber diesen Gefallen wollte es mir nicht machen. Tja, dann war husch husch der Frost im Gartenpflänzchenland und dann war's auch schon zu spät.
Dachte ich.
Denn als ich im Frühjahr neue Mutterkartoffelpflänzchen ins Hochbeet eingesetzt habe, habe ich meine alten Ditta von vorigem Jahr putzmunter vor sich hinwachsen entdeckt. Das war eine Freude! Und jetzt als ich sie gemeinsam mit der Roten Emmalie und der Blue Salad Potato ausgegraben habe, war von Winterschäden keine Spur. Sachen gibt's im Gartenpflänzchenreich!


Ich wünsche Euch einen wundervoll fröhlichen Oktober,
Euer Gartenpflänzchen (❀‿❀)

♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

CHERRY BOMB / KIRSCHBLÜTEN-TSUNAMI

Der September ist in der Regel der Heimaturlaubsmonat für mich. Dann steht der Besuch bei meinen Eltern in Belgien auf dem Plan und ein bisschen Urlaub ist meist auch mit dabei, weil wir dann immer (wenn das Wetter mitmacht und der September war in diesem Jahr sehr gütig zu mir) wandern gehen.


Wandern hieß dieses Jahr: Wandern mit meinen Eltern im Naturschutzgebiet De Liereman (Foto: Esel, die die Heidelandschaft erhalten sollen), wandern mit einer Freundin auf dem Gelände der Blueberry Fields, einer Blaubeerfarm (Foto: Schaf), wandern auf dem Bauernhof, der sich direkt hinter dem Garten meiner Eltern befindet (Foto: Pferd, Kühe). 

Auf meinem Blog Kirschenzeit zeige ich noch mehr Belgien- und Berlinfotos aus meinem September.

Es winkt Eure Cherry
von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami

♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

KALLEJASPER

Für mich gibt es im September viele Gründe an Projekten zu arbeiten. Einerseits nutze ich diese Projekte um die Steuererklärung gaaaanz weit nach hinten zu schieben und in diesem Jahr konnte ich gleich diese wunderbare Verdrängungsarbeit dazu nutzen der Prinzessin ein neues Zimmer einzurichten. Da das kleine Mädchen in die Schule gekommen ist, braucht sie einen Arbeitsplatz. Und da mir einfach umräumen zu langweilig ist, habe ich ein künstlerisches Projekt daraus gemacht.

Das Rosenzimmer.




Ich habe meinen alten Schrank abgeschliffen, bin in meine Farbenküche abgetaucht und habe eine Kreideleimfarbe zusammengerührt. Nach mehreren Versuchen war sie einigermaßen wischfest. Damit wurde alles gestrichen, das irgendwie nach dunklem Eiche-rustikal aussah. Dann habe ich ein gutes Wachs gerührt aus Bienenwachs und Terpentin und habe die Oberfläche versiegelt. Nach dem Schleifen  waren einige dunkle Stellen wieder da, die nun mit Rosen beklebt oder mit Gold bepustet wurden. Leider musste ich, nachdem mein Schrank fertig war , feststellen, das ich wieder nicht symmetrisch konnte. Sieht man auch an dem Stuhl...der ist nass gefilzt und beklebt und ich liebe ihn so kitschig. Der Spiegel hat jetzt ein wenig Gold abbekommen und die Tücher sind als erste Tücher für das Himmelbett fertig gefilzt. Da kommen noch einige und dann , na wahrscheinlich wird das noch eine Impression für den kommenden Oktober...
Eure Kalle

♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

FILZGARTEN


Der September war ein schöner, vielseitiger Monat für mich: Berge (Hinterhorner Alm, Blick auf die Zugspitze), gut kochen und essen (Kochkurs mit Indischer Küche), und Kultur (Vernissage im Kornkasten Kematen, Julia Jordan und Theresa Gritsch).

Allen einen schönen bunten Oktober wünscht Ulla vom FilzGarten.

♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥




Wer auch Monatsimpressionen gesammelt hat, darf sie gerne hier unten verlinken.

Montag, 23. März 2015

Herz am Montag Nr. 60 / Belgisches Herz

Auch wenn man es meiner Wohnung nicht ansieht, bin ich eigentlich ein ordnungsliebender Mensch. Ordnung muss ja nicht unbedingt Nichtchaos heißen... höhö... Nee, bei meinen Bildern habe ich eine gewisse Ordnung, seit ich mit dem Blogschreiben angefangen habe.

Da ich im Laufe eines Jahres dank der digitalen Technik sehr viele Bilder mache  (früher war ich geiziger mit dem Knipsen als man noch Filmchen zum Entwickeln kaufen und fürs Entwickelnlassen bezahlen musste...), brauche ich eine gewisse Systematik, damit ich die passenden Themenbilder auch wiederfinde... Ich habe Ordner für Herzfotos, für Fischfotos, für Merkwürdige Mittwoche, für Monatsimpressionen etc. Mit einer regelmäßigen Unregelmäßigkeit kopiere ich die entsprechenden Bilder in die passenden Ordner.

Ich stöber auch gerne in diesen Ordnern, um zu gucken, was als nächstes rausgekramt werden kann. Manchmal weiß ich dann nicht mal mehr, ob ich schon was dazu geschrieben habe (... ich leide an das berühmte Gedächtnis-wie-ein-Sieb-Syndrom) und muss tatsächlich mit Stichworten suchen, ob es schon was dazu gab... LOL

So auch bei diesen Belgien-Bildern... Also, ich hab jetzt keinen real existierenden Blogbeitrag gefunden, also dann mal los...

Als ich meine Eltern im Sommer in meiner alten Heimat besucht habe, sind wir nach Bokrijk gefahren. Das hatte ich mir so gewünscht, denn ich hatte Kindheitserinnerungen an spannende jahrhundertealte Scheunen, die man besichtigen konnte und Tiere, die frei herum liefen... Ja, die Erinnerungen stimmen sogar. Bokrijk ist nämlich ein Freilichtmuseum mit über 100 historisch authentischen Gebäuden, das 1958 anlässlich der Weltausstellung errichtet wurde (wie auch das Atomium in Brüssel)  und Herzen habe ich da natürlich auch gefunden:

Herziger Verschluss an der historischen Fensterluke.

Relikt aus der "let love rule"-Ära


Der Hippie-Wohnwagen war hier allerdings nicht als historisches Gebäude ausgestellt, obwohl man über den "Temple of Love" als historisch denkwürdigen Ort natürlich diskutieren könnte, aber er war tatsächlich "nur" eine Art Hinweisschild für eine Sixties-Ausstellung auf dem Gelände.

Und diese merkwürdigen Belgischen Tiere will ich euch so kurz vor Ostern auch nicht vorenthalten... hehe



Na? Wo hängt das wohl? Lustiges Eiersuchen auf dem Männerklo????

Dieser Blogbeitrag erscheint heute in einer leicht abgewandelter Form auch auf meinem eigenen Blog.

Es winkt
Eure Cherry
von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami

-----------

Eure Montagsherzen können auch gerne wieder hier unten verlinkt werden:

Mittwoch, 7. Mai 2014

Making of ...



Manchmal geht Inspiration seltsame Wege, bis sie sich endlich in konkreten Werken niederschlägt – so war es auch mit dieser Sticker Reihe.


Ich liebe ja die Bücher von Annie M.G. Schmidt, einer niederländischen Kinderbuchautorin mit einem Faible für skurrile Figuren. Während unserer belgischen Zeit habe ich alle Ausgaben gesammelt, die ich bekommen konnte, v.a. wenn sie von Fiep Westendorp illustriert waren. Besonders gut gefallen hat mir die Geschichte von Otje, einem kleinen Mädchen, das mit seinem Vater Tos in einem Schlosshotel lebt. Der Vater ist Koch, leider ohne Papiere und ziemlich jähzornig, was seiner beruflichen Laufbahn nicht gerade förderlich ist. Er verliert mehrmals seine Arbeit und nur durch die Hilfe seiner Tochter und diverser Tiere (wie viele Protagonisten der Autorin kann auch Otje mit Tieren sprechen) geht die Geschichte am Ende gut aus: Tos schafft das, wovon wohl jeder träumt – seinem ehemaligen Chef, der ihn immer nur gedemütigt hat, das inzwischen Pleite gegangene Schlosshotel abzukaufen und sein eigenes Restaurant zu eröffnen.
Diese Geschichte muss mir wohl im Unterbewusstsein herumgespukt sein, als ich mich nach langer Zeit endlich wieder ans digitale Zeichenbrett setze und beschloss: ich will eine Motiv Serie mit einem weiblichen und einem männlichen Koch – aus ganz einfachen geometrischen Grundformen (Kreise, Rechtecke, Striche) konstruiert. Zu den etwas kindlichen Figuren gefiel mir ein nostalgischer Hintergrund im 50er Jahre Stil am besten und fertig war eine neue Reihe kulinarischer Etiketten.




Jetzt fehlt mir nur noch ein zündender Name für das niedliche Pärchen – wer sich berufen fühlt, darf gerne Vorschläge machen ,-)

Es winkt
eure Erika von art.of.lahja

Sonntag, 20. April 2014

Die Fredissimas und ihre Osteranekdoten


Ostern kommt ja immer so überraschend... Das stimmt sogar im Gegensatz zu Geburtstagen und Weihnachten, die an festgelegten Tagen stattfinden... Ostern ist ja... ähm... das erste Wochenende nach dem ersten Vollmond im Frühling oder wie war das????

Deshalb ist die Anekdotensammlung der Fredissimas zum Thema Ostern wegen der plötzlichen Idee, dass die Fredissimas hier auf ihrem gemeinsamen Blog auch einen Osterbeitrag verfassen könnten, ein wenig klein ausgefallen. Aber es heißt ja doch bekanntlich "klein, aber fein"... Gute Ausrede, nichtwahr?

1. Cherry / Belgien:

Wie Sie oben in meiner Einleitung vermutlich bemerkt haben: Ich hab ja super wenig Ahnung von christlichen Festen. 

Erstens wurde in meinem Elternhaus solchen Traditionen meist nicht wirklich viel Beachtung geschenkt, was im Nachhinein gesehen super praktisch ist, weil sämtliche damit verbundenen Pflichten dann glücklicherweise auch nicht existieren... Zweitens hatte ich keinen Religionsunterricht in der Schule, da meine Mutter (evangelische Schottin) und mein Vater (katholischer Belgier) uns Kinder freie Wahl ließen in der Religionsentscheidung. Sie hatten wohl nicht damit gerechnet, dass mein Bruder und ich - zwei unter vielleicht 10 Kinder der gesamten Grundschule - Religion abwählten und stattdessen Moralunterricht bevorzugten. Übrigens: mein Bruder ist inzwischen streng gläubiger Katholik, ich bin nichtkonfessionell geblieben.

Nur... Es hat auch seine Nachteile, keinen Religionsunterricht zu haben. Die ganzen Hintergrundinformationen was Gründonnerstag, Karfreitag (übrigens in Belgien kein Feiertag!), Ostersonntag etc. bedeuten, muss ich mir jedes Jahr neu anlesen... 

Was mir allerdings in Erinnerung geblieben ist, ist dass in Belgien nicht der Osterhase die Eier versteckt, sondern, dass die Glocken, die aus Rom kommen, über Belgien fliegen und die Ostergeschenke (meist Schokoeier) abwerfen... Jaaaaaaaaaaaaa... Das ist kein Aprilscherz... So unterschiedlich können halt Traditionen sein! 

Frohes Fest wünscht Euch Eure Cherry

2. Engelchen /Deutschland:


OSTERbrauchtum:

Ostern wird als Fest der Kreuzigung und Auferstehung Jesus Christus von Christen in aller Welt gefeiert. Überall haben sich unterschiedliche Bräuche zum Osterfest, denen zum Teil heidnische Ursprünge nachgesagt werden, entwickelt. Wer möchte, kann sein eigenes Osterfest mit Bräuchen aus anderen Ländern gestalten oder auch gleich an Ostern verreisen.
Ostern in Deutschland: Osterreiten, Hamburger Osterfeuer oder Osterwaschen für die besondere Schönheit

In Deutschland feiert man traditionell mit Ostereiern, Osterhasen, Osterlamm und Eier suchen.
In Hamburg werden in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag entlang der Elbe Osterfeuer angezündet.
In Böhmen darf an Karfreitag wegen Hexengefahr kein Brot gebacken werden.
Im Lausitz findet das alljährliche Osterreiten statt. Die Reiter vertreiben dort singend die bösen Geister.

Das „Osterwaschen“ gibt den Mädchen besondere Schönheit. Am Ostersonntag zum Sonnenaufgang sollen sich die Mädchen am Fluss, der aus östlicher Richtung kommt, das Gesicht mit Wasser waschen. Die Schwierigkeit dabei ist, dass sie keinen Laut von sich geben dürfen. Die Jungen machen sich einen Spaß daraus und versuchen, die Mädchen zu erschrecken.

...so, und mit dem letzteren Osterbrauch bin ich großgeworden und zelebriere ihn heute noch...mit Kind, dieses Jahr mit Kindeskind und dazugehörigen Kegeln ;-) *freu*

Aber nicht, wie Ihr glauben möget, wegen der Schönheit, hüstel ;-) denn bei UNS geht es alleine um die GESUNDHEIT:

Es heißt, wer bei Sonnenaufgang, an einer Quelle, gen Osten blickend - bis dahin still und stumm - sich wäscht und das Quellwasser nienimmernicht abtrocknet, wird das kommende Jahr GESUND bleiben !!! *derGLAUBEversetztdaBerge...zwinker*

SO, das heißt also, am Sonntag, genau um 6:21 Uhr an der Quelle zu sein...entweder per pedes, mit´m Fahrrad oder S-Bahn oder Taxi oder...oder ;-)

Ich könnte ein Buch schreiben, WAS da für komische Situation entstanden, da das Sprechen ja verboten war => ein Notizblock war immer hilfreich und die Gesichter und Reaktionen der Menschen köstlich komisch bis bass erstaunt ;-))) *in der Erinnerung mich immer noch kringeln könnt*

In den vergangen Osterurlauben und -jahren habe ich mich schon im Meer, an Bächen, Brunnen und aus der Regentonne gewaschen und werde dies...mit Begeisterung weiter geben und hoffe, die nächsten Generationen halten dieses Brauchtum - meiner Familie - aufrecht !

Schönes OSTERFEST, mit vielen bunten Eiern und angenehmlustigen Bräuchen,
wünscht EUCH,

Eure An(gel)nette *♥knuddel*

3. Frau Gärtnerin / Österreich:
(von FilzGarten)

Die Osterbräuche im Tiroler Raum sind primär katholisch geprägt. So finden sich z.B. in Nord- und Südtirol in vielen Kirchen „Ostergräber“ - das sind Kulissenaltäre, die den Kirchenbesuchern das österliche Geschehen veranschaulichen sollen. Sie entstanden vorwiegend im 17. Jahrhundert; dargestellt wird das Grab Jesu, zum Teil mit mechanischen Ergänzungen, um die Auferstehung darstellen zu können. Teilweise sind diese Ostergräber das ganze Jahr über zu sehen, andere werden nur in der Karwoche aufgestellt. Dann sind sie typischerweise mit bunten Glaskugeln (beleuchtet mit Ollämpchen oder Kerzen) geschmückt.

Ein besonders beeindruckendes Beispiel ist das Ostergrab in Patsch/Tirol.

Für mich ist Ostern ein Fest der Traditionen und der Erinnerung: an Ostereier suchen mit meinem Großvater, an große Familientreffen, an kindliche Freude.

Frohe Ostern wünscht Ulla


4. Kalle / Deutschland:

Ostern in meiner Kindheit war eines meiner Lieblingsfeste. Wir haben viele kleine Bräuche gelebt, am schwierigsten war aber am Ostersonntag zeitig aufzustehen und nicht zu sprechen. Ohne ein Wort auf das Fahrrad steigen, und mit der Schwester zur Quelle im Wald zu radeln. Dann Osterwasser schöpfen, einen Schluck trinken und das Gesicht mit dem Quellwasser waschen---das sollte schön machen. Ob ich es je geschafft hatte ohne sprechen? Wer weiß? 

Mein liebster Brauch ist das Osterfeuer. Nun verabschieden wir uns im Advent mit einem Feuer von den Nachbarn im Dorf und zu Ostern sehen wir viele nach dem Winter am Osterfeuer das erste Mal wieder und müssen nun alles bequatschen, was so in den letzten drei Monaten passiert ist. Das mag ich sehr.

Frohe Ostern wünscht euch, eure Kalle

5. Pflänzchen / Österreich:

OSTERN BEI FAMILIE GARTENPFLANZ
Naturgemäß werden die Osternester einer anständigen Gartenpflänzchenfamilie vom Osterhasen im Garten versteckt.
Je nach Wetterlage bieten dementsprechend die frühlingshaften Pflanzerln schon guten Sichtschutz oder sind, o Schreck, noch gar nicht gewachsen. Dann wird die Versteckerei für Herrn Hoppel eine anspruchsvolle Schwitzarbeit.
Das soll die sorglose Familie aber nicht weiter belasten, wir flitzen einfach morgens emsig umher und schreien vor Glück, wenn wir über ein Überraschungsnesterl stolpern.

Mit Schokolade, Zuckerwerk, gefärbten Eiern und vielleicht sogar dem einen oder anderem kleinen Geschenk vollbeladener Scheibtruhe (Schubkarren, hihi) geht es dann in die Gartenhütte zum österlichen Frühstück, traditionell mit Eierpecken. Da wird dann mit Feingefühl oder Wucht, mit List undoder Wohlüberlegung, aber auf alle Fälle mit Freude gepeckt, geditscht und gestoßen...und am Schluss dem glücklichen Sieger gebührend gratuliert!

Die Osterfeier am Ostersonntag ist bei Pflänzchens jedes Jahr ein Highlight und wird deshalb in Opa und Oma Gartenpflanz' Reich am nächsten Tag gleich noch einmal wiederholt.

Fröhliche Ostern wünscht Euch das Gartenpflänzchen (❀‿❀)





Und wie lautet eure Osteranekdote?
Es winkt, Eure Cherry





Samstag, 5. Januar 2013

Dreikönigskuchen


Für die einen ist es der Tag, an dem als Könige verkleidete Kinder singend von Tür zu Tür ziehen und die Türstöcke mit den Buchstaben C+B+M verzieren: „Christus MansionemBenedicat“ – „Christus segne dieses Haus“. Für uns wird es nach 12 Jahren Belgien immer der Kuchentag bleiben. Denn dort (wie auch in Luxemburg, den Niederlanden und der Schweiz) wird zu diesem Anlass eine Torte gebacken, in der man eine kleine Figur (Bohne, Münze) versteckt. Wer die findet, ist König für diesen Tag!

Wir wurden mit diesem Brauch zum ersten Mal leibhaftig konfrontiert, als das Kind in den Kindergarten kam. Denn es wollte eine Torte und natürlich König sein. Nachdem uns das Originalrezept (Blätterteig mit Mandelcremefüllung) zu pappig war, fand ich im Internet tatsächlich eine blätterteigfreie Variante, Teig gerührt, in Form, Bohne rein und ab in den Ofen.
Sah sehr lecker aus und duftete köstlich.

Nur – es war eine sehr große Torte. Und wir sind nur 3 Personen. Und natürlich wurde die Bohne beim ersten Tortenanschnitt am Dreikönigsmorgen nicht gefunden. Auch nicht beim zweiten. Am dritten Tag konnte keiner mehr Torte sehen. Am vierten Tag endlich fand sich die Bohne im Tortenstück für GöGasLunchbox.

Eine belgische Freundin, der ich die ganze Misere erzählte, schlug nur die Hände über dem Kopf zusammen und meinte, warum ich denn nicht die Backform an der Bohnenseite gekennzeichnet hätte? Sie hat drei Kinder und o Wunder – in ihrer Torte finden sich jedes Jahr 3 Figürchen die immer auf dem richtigen Teller landen. Selbstverständlich hat sie dann auch 3 Papierkronen für die Kiddies parat. Die hatte ich natürlich auch vergessen.

Dafür hier unser bewährtes Rezept:

175 g weiche Butter
400 g Mehl mit Backpulver
4 Eier
300g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
100g gem. Mandeln
Für die Deko Puderzucker, Kakao, ganze Mandel und natürlich: die BOHNE!

2 der Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die Butter mit Zucker, Vanillinzucker, den Eigelb und den restlichen Eiern schaumig rühren. Mehl und Eischnee unterheben. Teig in bebutterte runde Backform (28 cm) geben, Bohne verstecken (und merken!), ca. 60 Minuten bei 175C backen (Stäbchenprobe). Nach dem Backen den ausgekühlten Kuchen mit einem Kronenmuster aus Puderzucker und Kakao verzieren.

Smakelijk eten!
Eure Erika von artoflahja