Ich wollte mal ausprobieren, was passiert, wenn ich die Rubriken "Fruchtiger Dienstag" mit "Büchertausch" zusammenmixe. TADAAAAA! Hier ist das famose Ergebnis:
Meine Lieben, heute lege ich Euch ein besonderes Buch mit dem Namen „GRENZENLOS KOCHEN - Ein Ort schaut über den Tellerrand" ans Herz. Diesmal ist es kein Roman sondern, Ihr habt es schon erraten, ein Kochbuch...und eigentlich ein bisschen VIEL mehr!
Hier findet
man viele verschiedene Rezepte von fast überall aus der Welt, aber auch
couragierte und engagierte Menschen, für die
Integration etwas Lebendiges und ganz Normales ist.
Am Anfang
(2002) stand die Idee von vier neu in die Marktgemeinde St. Andrä-Wördern (Niederösterreich)
zugezogenen Migrantenfamilien, die anderen MitbürgerInnen kennenlernen zu
wollen.
Und wie
kommen am besten die Leut’ z’samm? Genau, beim Essen!
Also
beschloss man (mit Hilfe des Bürgermeisters), einen Kochabend zu organisieren.
„Jeder kocht ein Rezept aus seiner Heimat, schaut dem anderen über die Schulter, kostet und plaudert!“, so war es
geplant und so hat es auch geklappt.
Bald wurde
jeden Monat gemeinsam Essen zubereitet (der Verein „Grenzenlos Kochen“ formierte
sich) und mit der Zeit entstanden weitere Projekte wie Grenzenlos Deutsch, Fußball,
Integration, Literatur, Werkstatt und vieles mehr, vor allem auch mit und für
die im ÖJAB Wohnheim lebenden AsylbewerberInnen.
Über einiges
davon könnt Ihr Euch auf diesen Seiten informieren und die wunderschönen und
ausdrucksstarken Bilder auf Euch wirken lassen.
In den
letzten 11 Jahren ist viel Positives geschehen und gemeinsam gekocht wird immer
noch - die Rezepte kann man in mittlerweile drei Kochbüchern und zwei
Jahreskalendern nachlesen.
Natürlich möchte
ich Euch ein paar Vor-, Haupt- und Nachspeisentitel nicht vorenthalten:
Warmer
Schafkäse im Dattelmantel (Österreich/Frankreich/Griechenland)
Karottensuppe
– indisch gewürzt (Österreich/Indien)
Piroggen
(Österreich/Russland)
Yassa (Mali)
Pastel de
papas (El Salvador)
Kekstorte
(Türkei)
Cranachan
(Schottland)
Hier findet bestimmt jeder
ein paar Sachen, die ihm das Wasser im Mund zusammenrinnen lassen – bei
MIR funktioniert’s IMMER ;o)
Und spätestens
mit den Worten der „Süddeutschen Zeitung“(!): „Der Duft der internationalen
Küche eines Dorfes macht ganz Österreich Appetit.“, gelüstet Euch hoffentlich
nun allen nach diesem Buch!
Wenn Ihr mich jetzt fragt: "Alles schön und gut, aber wo bleibt das Fruchtige?", kann ich umgehend mit: "Ätsch, auf Seite 31 gibt's ein Früchterezept aus dem Schlaraffenland!", antworten.
Alles Liebe,
Euer
Gartenpflänzchen *sich nun einen gemischten Salat mit Blüten der Saison von S.
56 schnippselt*

