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Sonntag, 28. Februar 2021

MONATSIMPRESSIONEN / Februar 2021

Hier zeigen wir euch immer am letzten Tag des Monats unsere Monatsimpressionen.



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KALLEJASPER

Im Februar gibt es in Island auch so etwas wie Rosenmontag bis Aschermittwoch.
Hier heisst der Rosenmontag Bollurdagur. An diesem Tag ist es fast Pflicht Bollur zu essen. Der normale isländische Bollur ist eine Art Windbeutel aus Brandteig mit Sahne und Blaubeermarmeladenfüllung.
Da nun der Bäcker in der Nachbarstadt geschlossen hat,  wurde ich von Hanna fefragt, ob ich diese Lebenswichtigen Bollur backen kann. Was wohl sagte ich? Na klar! Da ahnte ich ja noch nicht wie sehr das ausarten kann...250 Bollur später wusste ich es...

lach...

Ich würde es immer wieder tun, eure Kalle

In February, Iceland also has something like Rose Monday until Ash Wednesday.
Here, Rose Monday is called Bollurdagur. On this day it is almost obligatory to eat bollur. The normal Icelandic bollur is a kind of cream puff made of choux pastry with cream and blueberry jam filling.
Since the bakery in the neighbouring town has closed, Hanna asked me if I could bake these vital bollur. What did I say? Of course! I had no idea how much this could degenerate...250 Bollur later I knew....

laugh...

I would do it again and again, your Kalle


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ANGELNETTE



Mein Februar

- mit meinem Geburtstag,
- herrlichen Blumensträussen
- und himmlischer Glückwunsch-POST... (auch von EUCH Fredissimas Hupen)

 F R E U D E

- Wintertrüffel-Gaumenschmaus
- und Wintertage mit FROST
- mit meinen allerersten Eis-Kunstobjekt - zauberhaft gefrorenes in Gugelhupfform
- Katzen beim Relaxen und erstes Sonnenbaden
- und meinem WUNSCH - im März - INTERNETFASTEN zu praktizieren (wenigstens viel ,viel weniger, mich davon einnehmen zu lassen) 
- CORONA, mit der Hoffnung auf baldiges Impfen
- HIMMELs Ausblicke und ENGEL, meine Alltagsbegleiter

(ist mir doch eine Engel gefallen ... hüstel... jetzt sitzt er im Balkongarten, beim Gingko  ... und beschützt weiterhin)

Ich wünsche EUCH ...

einen frühlingshaften MÄRZ, mit Regen, denn die Natur braucht das Nass
und Sonnenschein
und GESUNDHEIT... achtet GUT auf EUCH
und viel FROHSINN,
in LIEBE,

Eure An (gel) nette ...  *knuddel*

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CHERRY BOMB / KIRSCHBLÜTEN-TSUNAMI

Es gab Schnee und Minus 10°C und die Woche darauf 18°C... Da kann die Laune schon mal verrückt spielen... und die Goldelse in Berlin auch!!!!




Mehr Impressionen sind auf meinem Blog Kirschenzeit zu sehen.

Es winkt Eure Cherry
von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami


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SCHNURPEL

Der Februar bot dieses Jahr eine kleine Sensation: wir hatten Winter!! Das ist hier oben im Norden gar nicht so selbstverständlich.
Für über eine Woche hatten auch wir mal Winterwunderland, der Schnee blieb Dank der eisigen Temperaturen auch liegen.
Und plötzlich war es gar nicht mehr so doof, nicht zur Arbeit zu müssen/dürfen.....so war viel Zeit, die weisse Pracht auch ausgiebig zu bewundern.

Plötzlich war der Zauber dann aber auch vorbei, und es war schlagartig Frühling.


Ansonsten stand der Februar eindeutig im Zeichen des Rotkehlchens.

Nun bin ich gespannt, was der März so bringen mag.
Habt einen guten und gesunden Start in den neuen Monat!
 
Eure Frau Britta Schnurpel

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FRAU ZUSE

Der Februar mit den Wetterextremen. Von -10°C bis +20°C war alles dabei.
Laufen bei Minusgraden: eine Herausforderung für meinen inneren Schweinehund. Ich würde sagen: es ging unentschieden aus.
Dann waren da noch ein paar Krabbeldecken und die Erinnerung an eine Zeit vor Corona. Vor einem Jahr gab es den ersten Fall in Freiburg. Vor einem Jahr sind wir nach Mallorca ins Trainingslager geflogen. Die letzte Erinnerung an eine normale Zeit und einen normalen Umgang mit Menschen. Inzwischen empfinden wir Masken und Abstand als 'normal'. Irgendwie macht mich das gerade sehr traurig.

Habt es wunderbar und bleibt gesund.



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FRAU LAHJA


Dieser Februar ist so schnell vergangen, dass ich gar nicht weiß, was ich eigentlich gemacht habe. Das Kind ist wieder in der fernen Großstadt, strukturgebende Ereignisse wie Valentin oder Karneval fehlten genauso wie der jährliche Kurztripp in den Krokusferien. Immerhin gab es ein paar sonnige Tage zum Spazierengehen, im Garten fand sich merkwürdiges Rüsselgetier und auf dem Balkon Eisblumen 😊

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Frühlingsbeginn, bleibt alle schön gesund!

Die olle Frau Lahja @old_ewi



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Sonntag, 31. Januar 2021

MONATSIMPRESSIONEN / Januar 2021

Hier zeigen wir euch immer am letzten Tag des Monats unsere Monatsimpressionen.



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KALLEJASPER
meine Joggingrunde

nur mal kurz vor die Tür





Mögest Du immer Deine Wurzeln und die Erdenergie spüren, während Du nach den Sternen greifst.


Das beschreibt meinen Januar gut.

Meine Wurzeln in Island werden stärker und kräftiger, seitdem ich verliebt bin .... und nach den Sternen greife.

Das RAM ist eröffnet und es braucht seine Zeit, aber ich bin zuversichtlich.

Ich lerne drei Sprachen und habe doch Hemmungen sie anzuwenden.

Jeden zweiten Tag gehe ich am Strand und in den Lavafeldern joggen.

Somit bin ich mittendrin im Leben, mitten in meiner Energie und inmitten all der Schönheit hier.

Lasst euch nicht den Sinn für all das Schöne nehmen, 

eure Kalle. /  Sylvaine


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ANGELNETTE


Text

WINTER ... Natur ... seit Jahren mal wieder ... ;)))

Schnee... schön

Wetter... wechselhaft himmlisch

HIMMEL ... ohne ihn... unmöglich

Eichhörnchen zu Besuch ;D

Tulpen / Primeln zum Kaufen

Kochen und BACKEN ... dauernd und gut

66 ... ?!? (tja)

GEBURTSTAGE  (- 5 Familiengeburtstage)

ENKELKINDER und FAMILIE .. weit weg ;/  ... seufz

durch

CORONA ... drölfmal SEUFZ


Achtet GUT auf EUCH ...

der Pandemieweg ist noch - lange nicht - zu ENDE ... seufz

Bleibt GESUND und FRÖHLICH

und hübsch BEKLÖPPELT,


wünscht - von HERZEN -

An (gel) nette    *knuddel*



Wärme

Atem weitet Raum
denn leise Schneeflocken
schmelzen lachend das Holz
spricht eine kleine Sprache und
atmet Stürme
liebt das alte Laub die Erde
Eis die Wärme
und Haut liebt Haut.


(Levrai)



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CHERRY BOMB / KIRSCHBLÜTEN-TSUNAMI

Kunst am Ufer...


Und endlich wieder Schnee;:




Mehr Impressionen sind auf meinem Blog Kirschenzeit zu sehen.

Es winkt Eure Cherry
von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami


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SCHNURPEL

Der Januar begann angenehm unspektakulär: es wurde zwar um 0 Uhr geballert, aber sehr viel weniger als sonst.......
Und mangels Events und Feiern blieben uns auch die gröhlenden, durch die Straße ziehenden Horden erspart.
 
Ansonsten ist der Januar ein Monat des Wartens gewesen: Warten, ob man irgendwann im Theater die Arbeit wieder aufnehmen kann,
warten auf die Öffnung von Museen und Buchhandlungen, warten auf Schnee (vergeblich), warten auf den Frühling (wenns denn keinen Schnee gibt).
 
Nun kommt der Februar und erfüllt vielleicht den einen oder anderen erwarteten Wunsch.....ich wünsche es euch und mir!
 
Bleibt gesund und habt einen sonnigen Februar!
Eure Britta Schnurpel



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FRAU ZUSE

Der Januar, das war Schnee, Sturm, Regen. Das war Homeoffice und Büro.
und die große Enttäuschung: vor 3 Tagen kam die Absage des Freiburg-Marathon.

Jetzt musste ich eine Weile überlegen, was mir gutes zum Januar einfällt.




Aber auch das lässt sich finden:
Es gab wieder viel Draußen-Zeit. Urlaub und ich war so entspannt, dass ich den Tür-Code zum Büro vergessen hatte.
Und es war eine neue Leistungsdiagnostik im Januar und die Freude zu sehen wie sehr sich das Training bemerkbar macht. So darf es weitergehen!

Last es euch gutgehen!

Claudi

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Freitag, 27. Juni 2014

Fredtreffen 2014 - Besamen im Schwarzwald

BEEESAMEEEE BEEESAMEEEE MUCHOOOOO....

öhm.. vielleicht sollte ich von vorne anfangen. Nicht ganz von vorne, denn die Geschichte unserer Fredtreffen ist schon so lang, dass sie locker einen Roman von Proust'schen Umfängen füllen könnte.

Freitag

Jedes Jahr versammelt sich ein Teil der beklöppelten Fred-Insassen an einem geheimen Ort zu einem konspirativen Treffen. Dieses Jahr hatte ich die Ehre, die Insassen zu beaufsichtigen und zu bespaßen. Am Tag zuvor nach ungeplanten Motorrad-Pannen mitten im Schwarzwald, hatte ich es nicht geschafft, alles vorzubereiten. Ich war gerade dabei, meine Wäsche abzunehmen und in den Korb zu werfen, als Frau Handwerkerin bereits schwungvoll um die Ecke gebrettert kam. Nach einer kurzen Wohnungsführung und dem Verstauen von diversen angeschleppten Vorräten kamen die nächsten Insassinnen - Frau Lahja, Frau Gildi und Frau Ölfe an.

Unter Lobgesängen trugen sie nun ihre Gastgeberin in einer güldenen Sänfte durch die Stadt und ...*seufz* So war es leider wieder nicht, auch wenn die güldene Sänfte nebst vier passenden nubischen Sänftenträgern (vorzugsweise Vierlinge) bereits seit gefühlten drölfhundert Jahren auf meinem Wunschzettel steht, muss ich leider immer noch selbst laufen. Und im Winter ohne Heiznubiere auskommen. Aber das nur nebenbei.

Gegen Abend wurde Frau Kirsche unter den ohrenbetäubenden Hymnengesängen von Frau Gildi, Frau Ölfe und mir ("BEEEEESAMEEEEEE BEEEEESAMEEEEE MUCHOOOOOO") vom Busbahnhof eingesammelt und von Frau Gildi aufgrund des feierlichen Anlasses der rote Teppich entrollt. Den wir dann prompt in der Bahnhofstiefgarage liegenließen, was vermutlich zu einer mittelgroßen Ehekrise im Hause Gildi geführt haben wird. Genaues ist nicht überliefert. Frau Gildi und Frau Ölfe mussten ihren fleischlichen Gelüsten folgen und holten sich noch Tierisches und Bautzner Senf für die Bestückung des Grills aus dem Supermarkt, nicht ohne ausführlich mit Mannsvolk aus dem Schwarzwald zu schäker. Inzwischen war auch Frau Gärtnerin dem Feierabendverkehr entronnen und gesellte sich zu uns.

Da die Meute nun versammelt war, wurde der Grill angeheizt und zur Freude der gesamten Nachbarschaft unter weiteren Lobgesängen ("BEEEEESAMEEEEEE BEEEEESAMEEEEE MUCHOOOOOO") mit leckerem Essen bestückt. Nach Apperitiv und drölfzig Eierlikörchen aus dem Schokobecher konnten wir gemeinsam am vegetarischen Besatz des Grills packen und uns gemeinschaftlich der Todsünde der Völlerei hingeben. Die Tierteile von Frau Gildi und Frau Ölfe waren ebenfalls rasch verzehrt. Danach kam noch eine Runde lange Würstchen auf den Grill, die in Kombinationmit dem vorhautzurückziehenden Bautzner Senf scheinbar großartig mundeten. Um Mitternacht wurde zur Einstimmung auf den nächsten Tag wieder in ein allgemeines BESAMEN eingestimmt, sich die vollgefressenen Bäuche gerieben und irgendwann zu fortgeschrittener Stunde an den entsprechenden Betten gepackt.

Intermezzo "SENI-SENI LADY, going through emotion, love is where you find it, listen to your heart!"

Frau Gildi zeigte uns am Tisch noch ein beeindruckendes Werk deutscher Werbekultur, welches sie auf der Toilette einer Autobahnraststätte fotografiert hatte. Es zeigt eine Dame (auch Seni-Lady genannt) in Sportkleidung, welche sich am Fuß spielt. Darunter steht der Satz "Ich bleib ich, trotz Blasenschwäche". Die entspannte Haltung und die Sportkleidung der Dame ließ uns mutmaßen, dass es sich um Werbung für Blasenpflaster handeln musste, was uns nahtlos zum nächsten Tag des Fred-Treffens führt.

Samstag

Am nächsten Morgen stieß Frau zuse zu uns. Diese Neu-Fredissima sollte am Abend nach Bestehen der üblichen Rituale wie Eierlikör im Schokobecher, Meditation vor der Problemkerze, Befindlichkeitsbestimmung, Synchronmenstruieren und einem fünfzehnminütigen wissenschaftlichen Vortrag ohne Hilfsmittel zum Thema "Der Unterschied zwischen blasen und pusten - Ergebnisse einer randomisierten Doppelblindstudie" offiziell in unseren Kreis aufgenommen werden.


Zuerst jedoch wurden die Geschichten aus dem Hotel Helene zum besten geben. Der charmante Besitzer hatte nämlich bereits alle im Hotel übernachtenden Fredissimas mit seinem eigenen Schwarzwälder Charme bezirzt. Mal ganz zu schweigen von den Lobeshymnen, die über die wolkenweichen Bettchen angestimmt wurden. Nach dem gemeinsamen Abhängen in meinem Hof trennten sich die Wege. Frau Gildi und Frau Ölfe zogen das Bauch-Beine-Po-Programm im Café Schöpflin der Schauinslandwanderung vor, die die restlichen Fred-Damen todesmutig in Angriff nahmen. 

Trotz Höhenangst bestiegen auch Frau Lahja und Frau zuse die Gondel der Schauinslandbahn, um den Gipfel schmerzfrei und gemütlich zu erklimmen. Nach eingehender Beratung im Tal war man übereingekommen, die Völlerei des letzten Abends durch einen sportlichen Abstieg ins Tal auszugleichen. Nach der zwanzigminütigen Fahrt dem Gipfel entgegen, erklommen vier von sechs Fredissimas den Schauinslandturm und bewunderten die Landschaft, leider mit nicht allzu toller Fernsicht. Danach ging es bergab. Genauer gesagt bergab zur Holzschlägermatte, wo eine Rast eingelegt , die müden Füße ausgeruht und der Sonnenbrand geleckt wurde. Während wir dann weiter von den luftigen Höhen des Schwarzwalds abstiegen, führten wir eine höchst philosophische Diskussion zum Thema "Blasen und Pusten. Gelegentlich auch Tuten und Blasen", sowie zur perfekten, gegenderten Form des Ampelmännchens.


Ihr seht, ohne unseren Beitrag zum Welt-Nivea wäre es schon vorbei mit dem Abendland!

Nach getanem Sportprogramm sammelten Frau Gildi, Frau Ölfe und ich unter erneuten Lobgesängen Frau Mörf am Busbahnhof ein. Danach ging's zur Pizzeria Pinocchio, wo eigenes für uns ein großer Tisch mit rot-weiß karierten Tischdecken aufgefahren worden war. Giovanni ließ sich angesichts so viel holder Weiblichkeit zu einem italienischen Ständchen hinreißen. Bevor Pizza und Ravioli serviert werden konnten, mussten sich die Fredissimas noch meine schwungvolle Rede anhören. Danach vergnügte man sich mit der Betrachtung und Interpretation der Kinderzeichnungen in der Menükarte. Besonderes Entzücken riefen die Bilder "Superheld Pinogjo" und die "Fliegenden Pimmelhasen" hervor. Frau Ölfe flirtete ungeniert mit dem männlichen Pizzeria-
Personal und Frau Gildi orderte noch einen Nachschlag. Danach ging es gestärkt zurück zur heimischen Tränke, wo dann neben Wein, alkoholfreiem Bier, Eierlikör, Cola und Wasser auch leckerster finnischer Moosbeerenlikör gereicht wurde. Zur Einstimmung auf eine gute Nacht wurden erneute Lobgesänge angestimmt, danach begab man sich zur Ruhe ins Hotel oder auf die in der Auberge Chez Meerkatz (komfortbefreite Zone) bereitgestellten Schlafgelegenheiten.

Sonntag

Frau Ölfe und Frau Gildi reisten neben Frau Handwerkerin nach einem tränenreichen Abschied und dem Anstimmen der traditionellen Fredhyme ("BEEEEESAMEEEEEE BEEEEESAMEEEEE MUCHOOOOOO") als erste ab. Mit tränenfeuchten Taschentüchern in der Hand fuhren die restlichen Fredissimas zwecks Besichtigung in die Freiburger Innenstadt. Nach einer Runde ums Münster ging es hoch auf den Kanonenplatz, wo man eine schöne Rundumsicht auf die Stadt und das Umland hat. Unser Weg führte weiter durch die Konviktstraße und dann ins Café Capri. Dort wurden zur Stärkung drei verschiedene Varianten vom Erdbeerbecher geordert (Bitte nur Vanille-Eis! Bitte ohne Sahne! Bitte ganz normal!) und sich von der Hitze und den anstrengenden wissenschaftlichen Diskursen der letzten Tag erholt. Frau Gärtnerin brachte die Hinterbliebenen noch zurück zur meiner Wohnung und trat dann den Heimweg nach Tirol an.

Ermattet fassten wir nun zu Dritt die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Tage zusammen, um sie in eine ansehnliche Powerpoint-Präsentation zu packen, um den Fortbestand des Abendlandes zu sichern. Nachdem Frau Mörf wieder den Weg ins heimatliche Stuttgart angetreten hatte, blieb nur noch Frau Kirsche übrig, die todesmutig den Nachtbus von Freiburg nach Berlin bestieg.

Epilog

Ich habe mich sehr geehrt gefühlt, dieses Jahr die Fred-Insassinnen bei mir verköstigen und versorgen zu dürfen. Nicht verschweigen möchte ich, dass Frau Kirsche zur Seni-Lady des Wochenendes gekürt wurde, da sie tatsächlich Blasenpflaster brauchte und Frau zuse das Aufnahmeritual erfolgreich bestanden hat. Wir haben dieses Jahr ausnahmsweise auf den Gang über die glühenden Kohlen verzichtet.

Geblasen wurde ebenfalls, nämlich Seifenblasen mit dem Hello-Kitty-Seifenblasen-Set für Fortgeschrittene. Frau Ölfe zeigte diese hohe Kunst in Kombination mit Rauch. Wir ernennen sie daher zur "Bläserette ehrenhalber".

Geblieben sind Erinnerungen an wunderbare Stunden, Lachmuskelkater, Krümel auf dem Teppich und eine mit Alkohol gefüllte Vorratskammer, die 500 russische Matrosen auf Landgang nicht an einem Tag bewältigen könnten.

Mädels: Ihr seid wunderbar! Ich liebe Euch. Vielleicht. Bis zum nächsten Mal.



Eure Doro von my-meerkat und klamottenlabel