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Sonntag, 29. September 2013

Angelnettes FREDISSIMA Schätze von ANDIVA

Lt. Enzyklopädia Fredannica 1.Auflage 2009 von E.Groka ist Andiva:
Codename: Bavaria, Topgeheime Geheimagentin der Fred-Crew mit zweifelhaften Kontakten nach Innsbruck.

Sie ist eine UR-FREDissima, der 1.Stunde und Stempelschnitzen, Filzen, Schmuck, Magnete und FOTOGRAPHIEREN... Karten/Kalender sind u.a. ihre Leidenschaften!!!

Sie taucht auch immer wieder gerne, in voller Profimontur - zu Ihren Fischen (weltweit) - ab, liebt ihre Frau, die Natur, Kräuter in jeglicher Konsistenz, Torten ...himmlischsüsse Kreationen (leider, nur noch für private Zwecke) und auch die Schauspielerei => RESchPEKT !!!

Ihre Boddypaintingsessions, mit zauberhaften Nackedeis auf grandiosen Fotos sind mir immer reinstes AUGENGLÜCK- + Vergnügen... ;-)

Und ich liebe SIE....YEAH !

Hier Ihre beiden bezaubernden Shöppchen:
Andiva und Andiva-Augenglück.


Ich besitze von ALLEM etwas und bin Ihrer bayrischen Art + KUNST total verfallen ;-)


DIVA unterhält auch einen interessanten, so lesenswert- und toll bebildert- und rezept-intensiven BLOG, in dem ich immmmmer viel GLÜCK und WOHLgefühl tanken
kann und mich da voll fett gerne reinsetze.....nur im wörtlichen Sinn...zwinker !


DANKE DIR dafür - DIVA -DU geniale Künstleröse !


Sooo, aber jetzt für ALLE...in den Lädchen x genüsslich bummeln gehn, um sich a bisl Handarbeits- und Augen-GLÜCK abzuholen und Habenwollen, - d.h. kaufen - könnt IHR die Schätze auch....schwör ;-D


Ich seh Euch dann wieder, zu meinen nächsten
Schätzen...gibbel...gibbel...freu, fröhlichfettes Knuddelschmatzgrüßchentüte abstell


Eure Angelnette „zwinker“















Dienstag, 10. September 2013

Herz im September

Unsere herzallerliebste Kirsche hat die Herzen als Erste zum schlagen gebracht. Wenn man Dinge oder Bilder öfter in einem bestimmten Kontext sieht, fallen sie einem im Alltag umso eher auf. Ich werde zwar nicht von Herzen verfolgt, aber mir sind in der letzten Zeit auch ein paar untergekommen.

Vor ein paar Wochen war ich im Nordschwarzwald unterwegs und besuchte unter anderem Kloster Hirsau bei Calw. Da dort eine Hochzeit war, konnte man nicht überall ungestört auf das Gelände. Es war an diesem Tag heiß, aber trotzdem spürte ich ein menschliches Rühren, das zuvor in mich reingeschüttete Wasser wollte wieder raus.

Auf dem Weg zur Damentoilette war es dann auf einmal da. Nicht etwa in die Tür geschnitten, wie am klassischen "Herz-Häusle" (Merke: "Wenn's Arscherl brummt, ist's Herzerl g'sund" - das hing bei uns zuhause auf der Toilette), sondern es steckte einfach so in einem Fensterladen. Über den Zusammenhang zwischen Herz, Hochzeit und Toilettengang möchte ich jetzt gar nicht weiter spekulieren, das könnt ihr gerne selbst tun.

Das zweite Herz ist mir vorletzten Freitag begegnet. Eine Woche "Zwangsurlaub" von der Arbeit plus ein paar Tage schönes Wetter bedeutet: Wegfahren! Meine ursprünglichen Pläne habe ich am Mittwochabend nach einem Chat mit Andiva kurzerhand gekippt. Wir hatten nämlich beide Urlaub und haben uns auf halbem Weg am Bodensee getroffen. Nach einem kurzen Besuch in Bregenz machten wir uns auf nach Lindau, die Insel besuchen, Fotos machen, quatschen, Eis essen und im Biergarten rumlungern.

Freitagmorgen habe ich noch einmal eine Runde durch das Städtle gedreht, mich mit hervorragenden Backwaren versorgt und noch mehr Fotos gemacht.

Und dann war es auf einmal da: Ein Herz! Diesmal mit Kreide auf eine Ladentür gemalt und schon ein bisschen verwischt.

Da könnte man jetzt gleich über die Vergänglichkeit der Liebe spekulieren oder sogar philiosophisch werden, aber das lass ich mal sein. Es wird sonst vielleicht in einem Toilettengang enden.

Herzliche Grüße und bis bald!

Eure Doro von my-meerkat und klamottenlabel

Donnerstag, 8. März 2012

Wer oder was ist eigentlich...

... die Diva?
Nun, das Frolln Diva ist in erster Linie auch unser aller Augenglueck!

Das ist mit das Erste, dass mir zur Diva einfällt. Sie hat eine unglaubliche Fähigkeit die Dinge so zu betrachten und auch zu fotografieren, dass man selbst einem Eimer voll toter Fische noch etwas ganz Zauberhaftes abgewinnen kann.
Mit ihr würde ich gerne spazieren gehen und mir ansehen, wie sie durch die Welt geht.
Dann kommt man garantiert rotbäckig und völlig aus der Puste wieder nach Hause und hat die Taschen voll mit kleinen Schätzen.
Denn sobald es ihre Zeit erlaubt, zieht sie los und sammelt unterwegs Alles auf, was nicht Niet und Nagel fest ist- z.B. kleine Steine, Treibholz, Blätter, Blüten und auch Muscheln jedweder Art und Form.

Wie wir alle, ist die Diva ein bekennender Bastelmessie- frau kann schließlich Alles irgendwann einmal verwenden.
Da ihr Vaddi nicht Krösus heißt, lebt sie in einer kleinen aber feinen Wohnung, die bis unter die Dachschnur mit  Regalen und Schachteln voll gestellt ist.

Obwohl sie vom Sternzeichen her Jungfrau ist, ist das Aufräumen nicht ihre erste Lieblingsbeschäftigung.
Jeden Freitag rennt sie also einmal quer durch die Bude und schafft Ordnung, damit sie die Woche darauf wieder dem kreativen Chaos nachgehen kann, nicht ohne sich vorher mit einem ihrer Lieblingsthemen- dem Freitagsfisch- in irgendeiner Form auseinander gesetzt und diesen auch präsentiert zu haben.

Und eben genanntes "Chaos" bringt eine ganze Bandbreite von Kunstwerken zum Vorschein:
gefilzte Flusskiesel (gern auch mal in der Größe eines Kleinwagens), Schmuck, Stempel, Fotoalben und Fotografien jedweder Art, um nur Einiges aufzuzählen.

Wenn sie nicht gerade am Werkeln ist, dann ist sie entweder krank oder auf Reisen.
Vor einiger Zeit hat die Diva einen Tauchkurs belegt, um sich kurze Zeit später in das nächste Gewässer zu werfen, damit man auch noch die Schätze unter Wasser bestaunen, fotografieren, einsammeln und verarbeiten kann.
Auf Reisen geht sie mit dem Schack, einem abenteuerlichen und treuen Gefährt, welches sie mal eben flux so umgebaut hat, dass man bequem darin schlafen kann- zu Zweit!
Natürlich gibt es in Schack auch einiges an Stauraum, schließlich wollen der Schlafsack, die Klamotten, die Kühlbox und die unterwegs gefundenen Schätze gut unter gebracht sein.

Wenn sie sich mal eine "kreative Denkpause" gönnt, stampft sie gerne über Nacht einen kompletten und absolut umwerfenden Blog aus dem Boden, der mal eben schnell auf Anhieb mindestens 6 Seiten zum Staunen und Träumen aufweist. Oder sie zaubert (als gelernte Konditöse) 10 verschiedene Pralinensorten, die wahrscheinlich umwerfend schmecken, wenn ich das nach der Optik beurteilen kann.

Das Frolln Diva ist mit einer Jeans und einer bequemen Tunika perfekt und vorzeiglich gekleidet, wenn sie der Übermut all zu sehr schüttelt, wird die Optik noch durch eine abgefahrene Hutkreation abgerundet.
Unvergessen bleibt die mehrstündige Schlägerei in Globig Anno 2011, als alle Fredissimas gleichzeitig ein Kraken- oder ein Fischhütchen auf dem Kopf haben wollten.

Ganz mit ohne Kleidung kennt sie sich aber auch ganz gut aus, was weniger mit Exibitionismus, sondern mit ihrer Leidenschaft zum Bodypainting zu tun hat.
Sie strahlt eine solch perfekte Mischung aus Tatendrang, Ruhe, Gelassenheit und Lebenslust aus, dass sich bisher jede Fredissima vorstellen konnte, nackert vor der Diva zu stehen.
Und Außenstehenden sei gesagt: Unsere Treffen haben bisher IMMER komplett bekleidet statt gefunden.

Lebenslust ist wohl das passenste Wort, um der Diva gerecht zu werden, die alles andere als glamourös oder gar eingebildet ist! Im Inneren ist sie immer Kind geblieben, was auch ihrer Arbeit als "Ergotante" zugute kommt.
Mit der Diva kann ich mir Alles vorstellen- vom Sterneschauen bis über eine ordentliche Schneeballschlacht, vom Matschbad bis über Brotrösten am Lagerfeuer, sie ist wahrscheinlich für Alles zu haben, was nicht pervers, langweilig oder allzu spießig ist.

Auf die Schnelle lässt sich noch sagen, dass sie auch Theater spielt, gerne mit "Jungsspielzeug" (z.B. Hilti) hantiert, beim Telefonieren preisverdächtige "Kritzeleien" zaubert, und so ziemlich alles Kreative kann, außer Singen, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe. Außerdem kann sie auch Dialekt, sie kennt also Wörters, die über die Landesgrenze hinaus entweder zu Lachkrämpfen oder höchste Verwirrung führen.

Trotz Allem kann sie auch ganz ruhig, sensibel und leise, in ihrer Gegenwart muss man sich einfach wohlfühlen.
Danke wertes Frolln, dass es Dich in der Fredgemeinschaft gibt, Du machst das Leben weniger ernst und mehr fantastisch und das ist auch gut so!

Ach ja, Frolln Diva als Elfe könnte beispielsweise so aussehen:




Liebe Grüße an Alle und bis zum nächsten Mal!♥

Donnerstag, 16. Februar 2012

Augenglück

Eine meiner größten Schwächen ist, so glaube ich, das "Das kann doch jeder - Denkphänomen". Und genau das hat mich warten lassen. Warten und hadern. Hadern, grübeln und verwerfen.
Weil, so viele Leute haben inzwischen eine Digitalkamera und fotografieren was das Zeug hält. Und das was ich seh, sehen doch die anderen auch. Jedenfalls theoretisch.
Einen Laden aufzumachen und seine Sachen verkaufen zu wollen bedeutet ja auch immer etwas Preis zu geben. Sich der Meinung anderer zu stellen.  Und zu schauen - geht das auf. Was ist Eigenwahrnehmung - in diesem Fall, ja ich kann fotografieren - und was ist Fremdwahrnehmung - sprich, ja das würdest du dir auch aufhängen.
Etwas zu machen ist das eine. Etwas zu machen und davon überzeugt zu sein, das andere. Menschen, - jep so einige Fredissimas, die einem in den Hintern treten und rumkrakeeln: "Mach einen Laden mit deinen Bildern auf..." sind des ganz andere. Der eigene Hang zum Perfektionismus (wo der jetzt genau herkommt weiß ich auch net so genau) kommt auch noch dazu.


Und dann hab ich mich getraut.
Und das Augenglück aufgemacht.
Weil ich ein Augenmensch bin.
Weil ich mich jeden Tag am Kleinen im großen Ganzen erfreuen kann.
Weil es ein Augenglück ist, kleines, feines zu entdecken.
Weil ich gerne andere an meinem Augenglück teilhaben lassen will
Noch ist es eine kleine Auswahl an Bildern, Karten und Co. Aber so einiges ist in Planug. Damit das Augenglück auch im Alltag Einzug halten kann.

Und weil sich Glück ja bekanntlich verdoppelt wenn man es teilt, freue ich mich über euren Besuch.

Eure Diva von Augenglück und Andiva


Sonntag, 25. Dezember 2011

Weihnachsgedanken

Doro rief vor ein paar Tagen auf, doch über Weihnachten zu erzählen. Damals hab ich noch abgewunken, weil ich dachte von mir gibts da gar nichts zu erzählen. Und jetzt schreib ich los.
Weils doch was zu erzählen gibt. Weil ich Zeit habe. Und weil ich langsam aber sicher runter komme.

Dafür das Weihnachten nicht so meins ist, freunde ich mich mehr und mehr damit an.
Über viele Jahre zwischen "ich spiel nicht mit" und "Na gut, zum Teil dann doch" hab ich meinen eigenen Weg gefunden, Weihnachten zu feiern.

Was bedeutet Weihnachten dann jetzt für mich? Die vorangehende Adventszeit, in Bayern ja  "staade Zeit" genannt ist inzwischen ja genau das Gegenteil. Viele Menschen wirken dann noch viel gestresster als sonst schon. Und wenn Frau einen Brotjob und noch einen kleinen Onlineladen hat und weils so schön ist auch noch 2 Wochenenden komplett auf dem Weihnachtsmarkt verbringt, dann ist mit Ruhe nicht wirklich viel (ja, ich muss nicht -aber ich hab es mir so ausgesucht) Kommt dann der letzte Arbeitsag ist quasi auch schon Weihnachten. Also der 24. 12.

Von früherem.. "ach Weihnachten.. lass mal" kam und komm ich immer mehr dazu Weihnachten, das ja jedes Jahr wieder kommt, für mich anzunehmen. Es gibt Dinge die mach ich mit, und es gibt Zeiten die brauche ich für mich.

Wenn ich, wie heuer das Glück habe am 24.12 nicht mehr zu arbeiten, dann startet mein Tag im teilweise schon vorsortiertem Chaos. Sprich, der halbe Markt liegt noch unveräumt rum und muss erst mal weg.  Mit dem ersten Cappuccino in der Hand nehm die vielen Geschenkchen für Familie und Freunde zur Hand - ja ich schenke unheimlich gerne und gegen alle Unkenrufe aus den Medien und alle Werbemaßnahmen der großen Konsumtempel zumTrotz mache ich 90% der Sachen, die ich verschenke selbst. Sie sind noch nicht alle verpackt und bekommen ihr Kleid - und das muss zu ihnen passen, da bin ich irgendwie ganz pedantisch.

Weihnachten Zwischendurch frühstücke ich, gern würd ich ja an meinen grad chronisch überladenen Esstisch sitzen, aber der ist noch voll mit Geschenken und Klimbim. Also gehts auch so, ein Kerzlein an und ein wenig Platz geschaufelt. Irgendwann fällt mir ein, so richtig weihnachtlich sieht die Wohnung noch gar nicht aus. Und irgendwie fänd ichs ja dann doch schön... und nicht nur ich, auch die Frau. Also gehts zwischen hier was wischen und da sauber machen, jenes verräumen, dran, noch dran ein paar Christbaumkugeln in eine Schale zu legen. Das muss reichen. Das mach ich schon lange so.

Dumm nur das mir dann einfällt, das der Stuhl auf dem die Geschenke für die Menschen liegen, die mich noch besuchen kommen, leider mit Anderem besetzt ist. Wie ein kleiner Blitz kommt mir die Idee, heute, nach 10 Jahren ohne eigenen Baum, nun doch einen zu wollen. Aber keinen solchen wie ihn alle anderen haben. Also einmal im Sammelsurium umgeschaut, eine Riesenetagere (alte Filmrollendosen) gefunden, am Waldrand noch ein bissl Dax stibitzt, was so ein Orkan vor einer Woche doch alles abwirft, drauf damit, Küchenschrank ausgeräumt, alle bunten Trinkgläser draufdrapiert, Kerzen rein, alles was an Kugeln, Sternen und Ausstechern noch zu finden ist draufdekoriert und fertig ist der Divachristbaum. Kurz angesehen, innerlich gegrinst - wie sonst soll mein Baum schon aussehen.... und da lässt sich wunderbar ein bischen was zum verschenkten drunter legen.

Weihnachten11
Langsam aber sicher ist es nachmittag, so gut wie alles ist getan, ein bischen telefonier ich noch mit der Frau, dem Patenkind, der besten Freundin.. Michel aus Löneberga läuft, den muss ich anschauen, der gehört zu Weihnachten dazu. Dann gehts ans rausputzen, ok einfach ordentlich anziehen (irgendwo muss doch noch ein Hemd sein), ein Glasl Prossecco läutet den abend ein und ich warte auf den "schon immer so Teil".

Alle Geschenke in eine Obstkiste gestapelt holt mich der Rest der Familie ab und wir fahren mit Kerzen bestückt zum Friedhof. Woran merkt man das man älter wird? Die Runde auf dem Friedhof wird länger. Wo früher "nur" die Großeltern lagen kommen jetzt auch noch weitere Freunde und Verwandte dazu.

Der Friedhof, als Kind hat es mich immer ein wenig gegruselt wirkt auf mich inzwischen friedlich. Gerade an Weihnachten mit seinen vielen, vielen Kerzen. Das eine oder andere Grab hat noch kein Licht, Ob da wohl noch wer kommt? Die Gedanken schweifen ab, hin zu den Menschen, die da nun "liegen" und mal mehr oder weniger schnell aus dem Leben verschwunden sind. Menschen die mein Leben eine Zeit lang begleitet haben.

Bei meinen Eltern gibt es dann klassisch was zu essen,die Schwester dekoriert wild und legt diverse Messer und Gabeln hin, wie man das halt anständig so macht (Ich erinnere mich an mein Frühstück zwischen den Dingen), der Baum wird angezündet, die Glocke läutet, das Christkind war da...
Gemeinsam wird gesungen (ich halte mich zurück, da bin ich konsequent). Der Baum wird bewundert und die Weihnachtskrippe bestaunt.

Weihnachten
Die bayerische Krippe hat mein Vater selbst geschnitzt, Jahr um Jahr kam früher eine Figur dazu. Die Geschenke werden ausgepackt, bestaunt, Freude verbreitet sich. Über die Gedanken, das doch eigentlich noch ein Ochs und ein Esel für die Krippe fehlen, kommen wir ins Gespräch. Auf einmal kommen da Dinge von ganz ganz früher auf, von den Großeltern, der Familiengeschichte, Dinge die wir nur noch zum Teil wissen und wo wir leider niemanden mehr fragen können... Geschichten die erkären können warum wir so sind wie wir sind, was wir da noch so in uns tragen und was uns trägt. Das sind die Momente die ein Geschenk sind, die berühren und die so kostbar sind. Und wenn dann die halbe Familie mit dem Schraubenzieher auf dem Boden hockt, weil es ein Geschenk zum zusammen bauen gibt...und jeder so sein darf wie er ist... dann kann Weihnachten  nicht besser kommen.

Weihnachten
Während die anderen in die Christmette gehen mache ich mich auf den Heimweg.
Das was vorher so dicht war, muss sacken. Jetzt geht sie los bei mir, die staade Zeit. Die Ruhe, die vor Weihnachten nicht sein konnte, weil das Leben nun mal so ist, wie es ist, kehrt jetzt ein. Die Kerzen meiner Bauminstallation brennen noch einmal und alle anderen Kerzen auch. Ich lasse meine Gedanken ziehen,  bin in Gedanken bei Menschen die mir nahe sind freue mich über geschenkte Zeitt und gehe dann langsam mal ins Bett. Vielleicht vor 12??? Ok, das klappt eh nicht...
Die kommenden 2 Wochen gehören nun ganz den Freunden, der Familie und mir selbst. Wer weiß schon wie lange.

Euch wünsche ich noch eine reiche Zeit und viele wertvolle Momente.
Eure Diva



Sonntag, 23. Oktober 2011

Adventliche Ausserirdischenkooperation

Wie das manchmal so ist... da hockt ma so rum, weiß grad net so recht wie das nächste Projekt aussehen soll, telefoniert mit der Frau Bess und stellt fest...

uuuuuuuaaahhhh - wir ham ja dasselbe Ausgangsmaterial!

Und während wir dabei so über Gott und die Welt ratschen und uns wundern, wieso wir ohne es zu wissen beide Aludosen besorgt haben, fangen meine Finger ganz von selbst an ein paar kleine Monster zu schnitzen... oder sind es Ausserirdische? Wer weiß das schon so genau. Und wie wir da noch so am fachsimpeln sind kam uns die Idee... Adventszeit - wunderbar.. aber so wenig entspannend, wenn man die halbe Zeit im Büro oder im Stau sitzt... oder gerne auch mal die meiste Zeit in der Küche verbringt, Plätzchen backen, Stollen, Kaffee kochen - muss ja.

Adventskooperation

Deshalb gibt es jetzt die ultimative magnetische Lösung für eine entspannte Adventszeit.
Sie fahren an den Wochenenden gern mal die gesamte Verwandtschaft ab und stehen dann mal wieder auf der Autobahn im Stau? Hier hilft der Adventskranz to go. Einfach Dose auf, entsprechende Zahl Kerzen aufstecken, das gute Stück auf die Kühlerhaube magnetieren, Kerze an und schon kommt im Schrittempo ein wenig Weihnachtsstimmung auf. (Geeignet auch für metallerne Biergartentische uvm.). Marrybess' Hommage an die bayerische Adventsidylle mit ansprechendem Ausserirdischen gibt es hier.
Sie verbringen mehr Zeit in der Küche als sonstwo zu Adventszeiten (weil Sie eventuell die besuchte Verwandtschaft sind und man der Familie ja schon was bieten möchte...)? Dann könnte der Monsteradventskalender Ihr treuer neuer Begleiter zwischen Plätzchenduft und Weihnachtsgans werden. Einfach per Magneten an den Kühlschrank montieren und schon steht einer gemütlichen Adventszeit nichts mehr im Wege: zum Adventskalender gehts hier.

Wie es jetzt genau zu den Monstern und Ausseriridischen kam? Hmm. Kunst ist ja zum Glück nicht da um Fragen zu beantworten. Sondern um Fragen aufzuwerfen. Hat mal wer gesagt.

Ja, manchmal ist ein Telefongespräch Auslöser für die wildesten Kooperationen im Fred. Aber das macht Fred auch so wunderbar... dass da so viele kreative Weiber sind, die sich in ihrer Unterschiedlichkeit oft wunderbar ergänzen.
Einen schönen Restsonntag wünschen Marrybess und Andiva und:

Weihnachten kommt immer ganz plötzlich.

Freitag, 14. Oktober 2011

Sodala, der Fisch is da...

*reinstolper*
Grias eich, wie ma bei uns im bayerischen Süden sagt.
Die Frau AnDiVa traut sich jetzt auch mal zu piepen. und bringt ein paar Eier mit. Frühstück?
Naa, net zum essen, Fische sollen es werden.
Eierfische
Ursprünglich saß ich mal vor ein paar Jahren auf der Couch (damals noch nur für mich und meine wild beschenkte Umwelt herstellend tätig) - es muss kurz vor Ostern gewesen sein- hatte ein ausgeblasenes Ei in der Hand und dachte:

FISCH

Warum eigentlich nicht mal aus einem Ei einen Fisch machen. Kurzer Rede - langer Sinn- es wurde nicht nur einer.. es wurden bestimmt 30 Stück. Gefährlich und ungefährlich, kunterbunt oder Ton in Ton. Gute 20 wurden an diverse Leute verschenkt, einige davon auch nach kurzer Zeit verkauft. Diverse Leute waren schon mit vielen Dingen beschenkt- das produzieren wollt ich nicht enstellen.. also musste ein Internetaden her. So landete ich auf Dawanda.. und nach kurzer Zeit auch im FensterdekoFred.
Vor ein paar Tagen kam eine Kundin auf mich zu und wollte neue Fischer. Und so kommt es dazu das ich euch zeigen kann, wie sie eigentlich entstehen.

Die ausgeblasenen Eier werden erst mal mit von mir zugeschnittenen Flossen beklebt. Anschließend wird gespachtelt, um Struktur an die Fische zu bekommen. Jetzt heist es warten - bis das ganze Trocken ist.
In der Zwischenzeit werden die Augen modelliert.
Die trockenen, rohen Fische werde im Anschluss zum ersten mal teilbemalt und beglitzert (Jep Glitzer muss da!)... warum? weil sie ganz bemalt einfach wo anbappen (ankleben) würden.
Fischproduktion
Eierfischä
Sobald sie trocken sind wird der Rest bemalt, die Augen aufgeklebt, auch bemalt, ein Aufhängefaden befestigt (mit ein paar Glasperlchen dran) und das Ganze noch mit Firnis geschützt. Zwischendurch ( trocknen und warten) kann ich mich wunderbar um diverse andere Fische kümmern die es noch so bei Andiva im Laden gibt.

Mehr Fisch am Freitags gibts bei Frau Rieger.