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Montag, 17. Oktober 2016

Herz am Montag nr. 142. Herbst

Herbst

Hatte ich schon einmal erwähnt, wie sehr ich den Herbst liebe?

Sooooooooooooooooooo sehr!

Heute war so ein Liebesherbsttag. ( Nein nicht weil ich meine Hormone nicht im Griff habe. Ja da stimmt natürlich, das passiert mir auch immer im Herbst....)

Heute schien die Sonne und es war mild und fast windstill und blauer Himmel und raschelndes Laub und nur der Ruf der Wildgänse unterbrach die Stille.


Da beschloss ich, die Prinzessin Sauerkrauthaar zu entführen. Mit dem Rad.

Wir radelten mit Keksen und Trinken bewaffnet an einen geheimnisvollen Ort.

Und da stand sie!

So schön, so trutzig, so einladend, so freigiebig.

Eine Kastanie.


Diese wundervollen glänzenden glatten goldigbraunen Früchte, die sich in die Hand schmiegen und so sagenhaft husch in der Hosentasche Platz nehmen, um den ganzen Herbst und Winter bei allen fiesen gemeinen und widrigen Situationen als Handschmeichler mich wieder zum lächeln zu bringen......



hach.....

Da mache ich dann gern ein Herz draus, hab ich meines doch schon an die Kastanien vor langer langer Zeit verloren....



Wißt ihr , was ich meine?

Habt einen tollen Herbst, eure Kalle







Kommentare:

  1. jepp, ich weiß genau, was Du meinst. Herbst ist auch des Motorradfahrers liebste Saison. Nicht mehr knackheiß, im Idealfall warm, sonnig und trocken mit grandiosen Alpenblicken... und die Hormone hab ich auch nicht im Griff *gibbel*

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  2. Ich lieeeeeeeeebe Kastanien! Das ist eine meiner schönen Kindheitserinnerungen: Esskastanien sammeln und stundenlang aufpulen und naschen... Mjammi. Leider gibt's hier nur die Wildkastanien, aber die sind auch sehr schön ;-)

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  3. Mir geht es auch so. Goldener Herbst ist einfach die schönste Jahreszeit. Frühnebelschleier über den Feldern wenn die Sonne aufgeht, Apfelernte und buntes Laub.
    Mir fällt gerade auf, ich hab noch gar keine Kastanie in der Tasche. Da muss ich mir heute noch eine suchen.
    Küsschen Jennifer

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  4. Denn wir sind nur die Schale und das Blatt:
    Der große Tod, den jeder in sich hat,
    das ist die Furcht, um die sich alles dreht.

    Rainer Maria Rilke ....schliebe SIE auch sehr (ړײ)

    *♥licheMontagsundWochenstartknuddelgrüßchendazustell*

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    1. Upsie ... FRUCHT nicht Furcht :

      Denn wir sind nur die Schale und das Blatt

      Denn wir sind nur die Schale und das Blatt.
      Der große Tod, den jeder in sich hat,
      das ist die Frucht, um die sich alles dreht.

      Um ihretwillen heben Mädchen an
      und kommen wie ein Baum aus einer Laute,
      und Knaben sehnen sich um sie zum Mann;
      und Frauen sind den Wachsenden Vertraute
      für Ängste, die sonst niemand nehmen kann.
      Um ihretwillen bleibt das Angeschaute
      wie Ewiges, auch wenn es lang verrann, -
      und jeder, welcher bildete und baute,
      ward Welt um diese Frucht, und fror und taute
      und windete ihr zu und schien sie an.
      In sie ist eingegangen alle Wärme
      der Herzen und der Hirne weißes Glühn -:
      Doch deine Engel ziehn wie Vogelschwärme,
      und sie erfanden alle Fruchte grün.


      Rainer Maria Rilke, 16.4.1903, Viareggio

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    2. Wie Du immer das passende vom Rilke findest! was für ein Schatz!

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  5. Dir auch einen wunderbaren Herbst liebe Kalle! ♥

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Wer schreibt, bleibt!