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| Man sieht vom Ufer aus die wildgewachsene Insel Kratzbruch, dahinter liegt noch die ebenso wilde Liebesinsel! |
Man (also ich...) setzt sich zum Beispiel ans Spreeufer im Plänterwald, wo man noch eine Chance auf eine frische Brise und ein lauschiges Plätzchen im Grünen ergattern kann. Manche hartgesottenen Berliner/innen schwimmen sogar in der Spree, aber die Tatsache, dass ein Teil der Kanalisation in diese fließt, hält mich eher von solchen keimigen Freizeitaktivitäten ab.
| Sicht auf die Hafenküche. |
Erstmal fotografieren. Zu Hause kann man dann im Planzenlexikon nachschlagen, was man zwar schon zigfach am Wasser gesehen hat, aber wo einem die Blattform just jetzt auffällt...
Aha. Eupatorium cannabinum.
Oha.
Beschreibung: Hanfähnliche Blätter (lat. Artname!). Wird von Tagfaltern bestäubt. Enthält verschiedene naturheilkundlich wirksame Inhaltsstoffe.
Na, DAS kann ich mir ja gut vorstellen!!!!
Aber Entwarnung ist angesagt. Es handelt sich nicht um eine Cannabispflanze, obwohl zufälligerweise gerade an dem Tag als ich diese "hanfähnlichen Blätter" entdeckte, in Berlin die Hanfparade stattfand, sondern um den Gemeinen Wasserdost (auch: gewöhnlichen Wasserdost).
Ach, wie gewöhnlich...
Nö, eigentlich nicht. Er nennt sich ja selbst trotzdem frecherweise Wasserhanf, erfüllt nun den Zweck eines neuen Bannerbilds der Fredissimas und ist wunderschön wie ich finde!
Es winkt Eure Cherry
von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami

